Samstag, 21. Februar 2026

Sie checken es nicht...

Jeff Bezos, der Amazon-Gründer hat vor ein paar Jahren die "Washington Post" gekauft und jetzt harte Einschnitte durchgeführt. 300 Mitarbieter werden entlassen, darunter auch viele Auslandskorrespondenten. Auch das Berliner Büro ist betroffen und wird geschlossen.

 


 

N-TV hat die Gelegenheit genutzt und ein Interview mit dem Leiter des Berliner Büros der "WP", Aaron Wiener, geführt.

 


 

Nun kann man ja über die WP denken, was man will, aber sie gilt allgemein als halbwegs seriöse Zeitung mit hohem journalistischen Anspruch. Wie das aussieht und was das genau bedeutet, konnte man in dem Interview lesen.

Der Journalist sagt unter anderem:  

"Der Bedarf an Qualitätsjournalismus ist gerade jetzt groß. Früher hatte zumindest jede größere Stadt eine Tageszeitung, die seriös und umfassend über lokale, nationale und internationale Themen berichtete. Das ist lange vorbei. Fällt die "Washington Post" aus, bleibt fast nur noch die "New York Times", die überhaupt in der Lage ist, jeden Tag kritisch und investigativ über die Trump-Regierung zu berichten. Die Medienlandschaft ist sehr zersplittert und polarisiert. Einen unvoreingenommenen Blick findet man immer seltener. Manche sagen schlicht nicht die Wahrheit."

So so... "unvoreingenommener Blick, seriös undumfassend berichten". Und das im selben Satz mit "kritisch über die Trump-Regierung berichten". Das muss man erst mal hinkriegen, ohne sofort selbst Fragezeichen im Kopf zu bekommen.

Also unvoreingenommen, seriös und umfassend bedeutet für ihn, die Trump-Regierung zu kritisieren. Also nicht jede Regierung allgemein, sondern nur die Trump-Regierung.

Dieses Verständnis von Unvoreingenommenheit konnte man auch gut während der Biden-Regierung beobachten. Da hat die WP die Politik von Biden überwiegend wohlwollend begleitet, von einigen wenigen Asnahmefällen abgesehen, wo nicht mal mehr linksliberale Journalisten das Desaster ignorieren konnten (Afghanistan-Abzug, illegale Grenzübertritte) und zum Gesundheitszustand, den andere Medien schon vor Jahren kritisiert haben, hat die WP erst sehr spät etwas kritisches geschrieben. Vorher war das alles nur böse rechte Propaganda. Und die "Kritik" beschränkte sich bei der WP am Anfang sogar nur darauf, daß es überhaupt erwähnt wurde, daß andere Zweifel am Gesundheitszustand haben.

Auch das Medienverständnis, das er offensichtlich hat, kommt schön in dem Zitat oben zum Ausdruck. Er kritisiert offenbar, daß die Medienlandschaft sehr zersplittert und polarisiert ist. 

JA WAS DENN SONST???

Will er Einheitsmedien, die sich alle einig sind? Eine Zersplitterung und Polarisierung ist nun gerade ein Beleg für Vielfalt der Meinungen. Zersplitterung bedeutet sehr viele Medien. Und das ist gut so! Einheitsmedien gibt es im Kommunismus!

Und daß manche nicht die Wahrheit sagen, gehört dazu! Ja, auch das gibt es in einer vielfältigen Medienlandschaft. Das muss man ertragen, zumal die WP nun auch nicht gerade der Hort der Wahrheit ist. Deren Wahrheit ist das, was ihrer politischen Überzeugung entspricht.

Also von einem angeblichen Top-Journalisten erwarte ich eigentlich mehr Verstand und Logik.

Daß N-TV die Aussagen nicht hinterfragt, wundert mich aber nicht. 

Und im selben Interview mit N-TV bringt er noch ein Beispiel für die "Unvoreingenommenheit" der WP:

"Bei den Meinungsartikeln war das anders. Es ist auch nachvollziehbar, dass der Besitzer einer Zeitung das tut, selbst wenn er entscheidet, die Zeitung soll keine Wahlempfehlungen mehr abgeben. Es hat aber viele aufgebracht, dass er das elf Tage vor der Wahl tat, nachdem die Empfehlung für Harris bereits geschrieben war." 

Also die Wahlempfehlung für eine Person und die Kritik an einer anderen ist diese Unvoreingenommenheit, von der er redet?

Zumal ja Harris nochmal ein ganz anderes Kaliber war als Biden. Harris ist ja schon gesund dümmer und verwirrter als Biden mit seiner Demenz?

Eine Wahlempfehlung für Harris abzugeben ist eigentlich ein kompletter intellektueller Offenbarungseid und das ganze Gegenteil von unvoreingenommenem, kritischem Journalismus.

Und er bringt es dann sogar noch fertig, das hier zu sagen:

"Es gibt Medien, bei denen eine Haltung für oder gegen Trump Einstellungsvoraussetzung ist. Aber die "Post" war sehr gut darin, das ganze Bild in seiner Komplexität zu zeigen."

Und dann eine Wahlempfehlung für Harris abgeben. 🤡 

Die links-liberalen Medien, die sich immer so viel auf ihren Qualitätsanspruch einbilden, verwechseln die handwerkliche Qualität mit Objektivität.

Sicher, die recherchieren bestimmt sorgfältig und lange, schreiben stilistisch sehr gut. aber eben nur in einer Richtung! Es sind qualifizierte Hofberichterstatter, die viel Arbiet und Sorgfalt in den politischen Gegner investieren und dieselbe Arbeit und Sorgfalt völlig vermissen lassen, wenn sie über die ihnen genehme Person oder Partei schreiben. Die recherchieren jeden noch so kleinen Vorfall bei Trump oder den Republikanern, versagen aber völlig beim offensichtlichen Gesundheitszustand von Biden oder der völligen Abwesenheit von Kompetenz bei Harris. Oder bei den politischen Fehlern von Obama.

Die halten sich aus irgendwelchen Gründen für eine Art Medien-Elite und sind doch nur sprachlich begabte Schreiberlinge mit klarer politischer, einseitiger Prägung und sehr viel Selbstgefälligkeit.

 

 


Freitag, 20. Februar 2026

Awareness! Awareness!

Das Mode-Schlagwort "Awareness" hat jetzt auch die CDU erreicht.

Auf dem Parteitag der CDU in Stuttgart gibt es ein "Awareness Team". Dort bekommt man Hilfe, wenn man die richtigen Signalwörter sagt: "Ist Luisa da?" oder "Wo gehts nach Panama?" und schon wird einem geholfen. Natürlich funktioniert auch der "Stille Hilferuf" mit Handzeichen.

 




Das muss ja ein heißes Pflaster sein, so ein CDU-Parteitag, wo man ständig irgendeiner Bedrohung ausgesetzt ist und versteckt um Hilfe rufen muss. 

Was geht da ab, was in den letzten Jahrzehnten vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen war?

Gab es "Rambo Zambo" etwa nicht nur im Adenauer-Haus nach dem letzten Wahlsieg der CDU?

Was passiert da auf so einem CDU-Parteitag? Tauscht da der Delegierte aus dem Ortsverband Achtum/Uppen etwa das stille Wasser der queeren Assistent*in aus dem Ortsverband Klein Rönnau gegen Sprudelwasser?

Wirft General Linnemann der Kollegin Widmann-Mauz aus dem Wahlkreis Tübingen-Hechingen heimlich lüsterne Blicke zu?

Oder reißt ein mächtiger Lokalfürst aus NRW Altherrenwitze in Gegenwart von weiblich gelesenen Delegiert*innen?

Und wieso können die hilfsbedürftigen Sensibelchen der CDU nicht einfach zum "Awareness-Team" hingehen und sagen, daß sie Hilfe brauchen? Was sollen diese bescheuerten Codewörter?

Und schleichen die Mitglieder vom "Awareness-Team" permanent durch die Reihen, um das Codewort oder das "geheime Handzeichen" aufzuschnappen?

Egal, jetzt, wo der CDU-Parteitag ein Safe Space ist, können wir denen die Führung und Reformierung unseres Landes gut anvertrauen.

Die halten jetzt jeden Gegenwind aus und bleien standhaft!

Danke, CDU! 

 

 

 

Donnerstag, 19. Februar 2026

Überkapazitäten als Risiko für China

"Mit anderen Worten: Überkapazität ist systemisch geworden, nicht nur branchenspezifisch."

 



Hab einen interessanten Artikel über den Zustand, das System und mögliche Risiken der chinesischen Wirtschaft sowie die internationalen Auswirkungen gefunden.

Hier die Übersetzung:

"Kurz gesagt:

Der Schlüssel zum Erfolg der chinesischen Industriepolitik liegt nicht allein in Subventionen, sondern in einem Koordinierungssystem, das auf dem vom Zentralstaat herausgegebenen „Katalog zur Industrieanleitung“ beruht. Da Ressourcen in die vom Katalog priorisierten Sektoren fließen, haben Skaleneffekte Chinas industrielle Produktion stark vorangetrieben. Doch die umfassende Förderung durch diesen Katalog hat eine neue strukturelle Krise in der chinesischen Wirtschaft hervorgebracht – Überkapazitäten. Wenn die Ursachen dieses industriepolitischen Scheiterns nicht angegangen werden, droht der bislang tragende Pfeiler des Wohlstands – die Größe und Skalierung – sich in eine gefährliche Belastung zu verwandeln.

China produziert heute über 30 Prozent der weltweit hergestellten Industriegüter – mehr als die Vereinigten Staaten, Deutschland und Südkorea zusammen. Einige chinesische Wissenschaftler argumentieren, China solle einen Anteil von 45 Prozent der globalen Kapazität anstreben, wobei schiere Größenordnung als Schutzschild gegen US-Druck und als Quelle von „Narrativmacht“ in der Weltwirtschaft gerahmt wird.

Solche Argumente machen deutlich, dass Größe an sich ein strategischer Vermögenswert ist. Doch Größe kann gefährlich sein. Eine überwältigende Produktionskapazität verändert nicht nur die Marktdynamik, sondern destabilisiert auch die Handelsbeziehungen und schafft systemische Risiken – sowohl für China als auch für die Weltwirtschaft. 

Im Zentrum von Chinas industriepolitischer Strategie steht der Katalog zur Industrieanleitung, der 1993 erstmals eingeführt und unter den Fünfjahresplänen institutionell verankert wurde. Jeder Katalog stuft Branchen als „gefördert“, „eingeschränkt“ oder „verboten“ ein. Mit der Zeit hat er sich zum Rückgrat der chinesischen Industriepolitik entwickelt. 

In seiner jüngsten Fassung ist der Katalog anspruchsvoller geworden und stellt klare Verknüpfungen zwischen Branchen her. Er wird von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission herausgegeben, wobei die Version von 2024 die Richtung für den 15. Fünfjahresplan vorgibt. Der Katalog von 2024 listet 51 Branchen, die gefördert werden sollen, fünf, die eingeschränkt, und weitere fünf, die verboten werden sollen. 

Für Halbleiter – eine der wichtigsten Branchen – umfasst der Katalog 16 Teilbereiche in Informations- und Kommunikationstechnologie, Materialien und verwandten Feldern. Dazu gehören ultradünnes Substratglas für Touchpanels und dessen Produktionstechnik, Verbund-Integralschaltungen, fortgeschrittene Gehäusetechniken und Testverfahren (advanced packaging and testing), elektronisch reine Polysiliciumprodukte, Silizium-Einkristalle und Siliziumkarbid-Einkristalle. 

Für Eisen und Stahl nennt er hocheffiziente Erzaufbereitung und Pelletierung, kohlenstoffarme Roheisenherstellung, ultrahochfeste Stähle, hochreines Eisen und Schrotstahlsortierung und -recycling als förderungswürdig. Siemens-Martin-Öfen, ineffiziente Hochöfen und kleinmaßstäbliche Walzwerke werden als eingeschränkt eingestuft. Kleinmaßstäbliche Hochöfen, exzessive Neubautätigkeit sowie gering effiziente Walzaggregate sind verboten. 

Der umfassende Katalog ist mehr als ein bloßes, aspiratives Planungsdokument – er sendet ein starkes Signal an den chinesischen Staat und die Gesellschaft und lenkt die Ressourcenströme in vielen Bereichen der Ressourcenzuteilung.

Lokalregierungen gewähren Subventionen, Landnutzungsrechte und öffentliche Infrastrukturen für die im Katalog aufgeführten Sektoren. Finanzinstitute, darunter Staatsbanken und Investitionsfonds sowohl privater als auch öffentlicher Träger, vergeben Vorzugskredite oder tätigen Investitionen in katalogkonforme Projekte. Und im Bereich Humankapital richten Universitäten und Ministerien neue Programme ein, um Studierende für die Zielbranchen auszubilden.  

Diese Verzahnung erzeugt starke externe Skalenerträge, die die Kosten erheblich senken – über tiefe verbindende Verflechtungen zwischen Sektoren hinweg, die Chinas industrielles Ökosystem stärken. In diesem Sinne sind Subventionen oder Staatsunternehmen zweitrangig – der entscheidende Faktor ist die Fähigkeit des Katalogs, den Markteintritt von Unternehmen und industrielle Verflechtungen über Sektorgrenzen hinweg zu koordinieren. 

Doch derselbe Katalogmechanismus hat auch durch unbeabsichtigte lokale Industrieexpansion zur Überkapazität beigetragen. Der Katalog ermöglicht es lokalen Unternehmen – häufig unterstützt von ambitionierten, aber technologisch unerfahrenen Lokalregierungen –, in Spitzenbranchen und deren Teilsysteme einzutreten. 

Die Folgen dieser Dynamiken sind nun auf der makroökonomischen Ebene sichtbar.

In den meisten Fällen äußert sich Überproduktion als branchenspezifisches Phänomen und nicht als makroökonomischer Zustand. Diese Unterscheidung war Gegenstand lebhafter Debatten sowohl unter chinesischen Wissenschaftlern als auch unter China-Beobachtern. Doch Chinas Industrie-Deflatoren, die offiziell vom Nationalen Statistikamt veröffentlicht werden, deuten auf eine weitaus allgegenwärtigere Realität hin. Seit 2024 hat sich die Deflation praktisch auf alle Sektoren der Wirtschaft ausgebreitet. Mit anderen Worten: Überkapazität ist systemisch geworden, nicht nur branchenspezifisch.

Innerhalb der chinesischen Politikdebatte bleibt der Begriff „Überproduktion“ politisch brisant und wird oft rundweg zurückgewiesen. Stattdessen haben sich die Diskussionen um den Begriff der „Involution“ kristallisiert – ein Begriff, der implizit kompetitive Stagnation anerkennt, aber die strukturellen und politischen Implikationen von Überproduktion vermeidet. Diese Asymmetrie im politischen Narrativ steht in scharfem Kontrast zur empirischen Evidenz – die offiziellen Daten lassen kaum Zweifel daran, dass weit verbreitete Überproduktion mittlerweile ein prägendes Merkmal der chinesischen Industrielandschaft ist. 

Was sich derzeit vollzieht, ist keine vorübergehende deflationäre Phase, sondern ein strukturelles Ergebnis von Chinas Wachstumsmodell. 

Überproduktion erzeugt eine negative Externalität, indem sie die aggregierte Kaufkraft der Nation dämpft und über sinkende Exportpreise Chinas Außenhandelsbedingungen verschlechtert. Es ist eine Situation, die der Ökonom Jagdish Bhagwati als „verelendendes Wachstum“ („immiserizing growth“) bezeichnet hat. In der Mitte der 2010er-Jahre erlebte China Überproduktion im Stahl- und anderen verarbeitenden Sektoren, abgefedert nur durch einen boomenden Immobilienmarkt. Im Jahr 2025 bietet der Immobiliensektor diesen Puffer nicht mehr. Stattdessen ist die Industriepolitik mit geopolitischer Rivalität verflochten und zwingt Peking in ein „Chicken Game“ der Kapazitätsausweitung – selbst dann, wenn dies dem nationalen Wohlergehen schadet. 

Die internationalen Auswirkungen sind tiefgreifend. Stahl, Solarmodule und Elektrofahrzeuge überschwemmen die Märkte nicht nur in fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie den Vereinigten Staaten, Japan und der Europäischen Union, sondern auch in Schwellenländern von Vietnam und Indonesien bis Mexiko und der Türkei. 

Der derzeitige Rahmen der Welthandelsorganisation ist unzureichend, um mit dieser neuen Realität von Skalenmacht umzugehen. Drei Reformansätze verdienen Beachtung. 

Erstens werden stärkere, nach Größenordnung differenzierte Disziplinen benötigt, um den Missbrauch von Skalenmacht zu begrenzen, der aus übermäßiger wirtschaftlicher Konzentration in Schlüsselsektoren entsteht. 

Handelsschutzinstrumente wie Anti-Dumping- und Ausgleichsmaßnahmen sollten ebenfalls neu kalibriert werden, um die übergroße Marktmacht bestimmter Länder in bestimmten Branchen zu berücksichtigen und so die Effekte wirtschaftlicher Nötigung auszugleichen. 

Am wichtigsten ist eine stärkere internationale Koordinierung in der Wettbewerbspolitik. Die Festlegung gemeinsamer Prinzipien für grenzüberschreitende Fusionen und Übernahmen sowie die Sicherstellung von Fairness und Transparenz bei deren internationaler Genehmigung würden helfen, verzerrende, staatlich gesteuerte Industrieinterventionen einzudämmen und ein ausgewogeneres Wettbewerbsumfeld zu fördern. 

Unter diesen Reformen ist die dritte angesichts der aktuellen Umstände die dringendste, da sie entscheidend ist, um die negativen Spillover-Effekte der wirtschaftlichen Spannungen zwischen den USA und China auf Drittstaaten zu mindern. 

Chinas katalogbasierte Industriepolitik war ein bemerkenswerter Wachstumstreiber, hat aber zugleich strukturelle Verzerrungen im Inland und zunehmende Friktionen im Ausland hervorgebracht. Größenordnung ist zu Chinas größter Stärke und gleichzeitig zu seiner gefährlichsten Verbindlichkeit geworden. 

Die zentrale Herausforderung besteht nicht darin, ob Industriepolitik existiert, sondern wie internationale Regeln angepasst werden können, um den Missbrauch von Skalenmacht zu disziplinieren und gleichzeitig offene Märkte zu bewahren. Der „Schatten der Größe“ ist daher keine rein chinesische Herausforderung, sondern ein Imperativ globaler Governance. 

Mariko Watanabe ist Professorin an der Fakultät für Wirtschaft der Universität Gakushuin, Department of Management.

Dieser Beitrag erschien in der jüngsten Ausgabe des East Asia Forum Quarterly, „Managing industrial subsidies“, Band 17, Nr. 4.

https://doi.org/10.59425/eabc.1766527200 

 

 

 

 

Theorie und Praxis

Die Theoretiker von der Marktforschung machen eine "Studie" und kommen zu dem Ergebnis, daß alles ganz toll ist. Theoretisch.

"Der neue Fördertopf der deutschen Bundesregierung für Elektrofahrzeuge und Plug-in-Hybride könnte schnell ausgeschöpft sein. Das zeigt eine aktuelle Studie des Nürnberger Marktforschungsinstituts puls unter 1.000 Pkw-Haltern in Deutschland." 

Die Praktiker fragen den Handel und stellen das Gegenteil fest.

"Gibt es nun einen Run auf Elektroautos? Eine aktuelle Blitzumfrage unter den Mitgliedsunternehmen des Verbandes der Internationalen Kraftfahrzeughersteller zeigt, dass die Ankündigung des E-Förderprogramms der Bundesregierung noch keine Auswirkungen auf die Auftragseingänge bei E-Autos hat."

  



 

Vertraut also immer den Theoretikern mit ihren Studien!