Montag, 26. Januar 2026

1 Jahr Trump

Interessanter Artikel in der Epoch Times. Muss man nicht alles gut finden oder genauso sehen, aber trotzdem interessant.




"Präsident Donald Trump nutzte sein erstes Jahr nach der Rückkehr ins Weiße Haus, um den Ton für seine zweite Amtszeit zu setzen und sowohl die Nation als auch die Welt maßgeblich zu beeinflussen.

Zu Hause reorganisierte der Präsident mit über 225 Dekreten die Innenpolitik und setzte gleichzeitig seine „America First“-Agenda konsequent um.

Auf internationaler Bühne richtete Trump die globale Handelspolitik neu aus, vermittelte Friedensabkommen und setzte das US-Militär in mehreren entscheidenden Situationen gezielt ein.

Im Folgenden sind 30 Beispiele aufgeführt, wie die Trump-Regierung das Land und die Welt verändert hat.

1. One Big Beautiful Bill Act

Im Juli 2025 verabschiedete der US-Kongress Trumps wichtigstes innenpolitisches Gesetzesvorhaben – den One Big Beautiful Bill Act. Das Gesetz sieht in den kommenden zehn Jahren tiefgreifende Veränderungen in der Steuer- und Sozialpolitik vor.

Zu den Kernpunkten gehören unter anderem die dauerhafte Verankerung von Trumps Steuersenkungen seiner ersten Amtszeit, Steuererleichterungen für Trinkgelder, Überstunden sowie Sozialversicherungsbeiträge, die Fertigstellung der Grenzmauer und eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben um 150 Milliarden US-Dollar.

Weitere Maßnahmen beinhalten beschleunigte Abschreibungen zur Förderung von Unternehmensinvestitionen sowie Steuerbefreiungen für Zinsen auf in den USA hergestellte Fahrzeuge.

2. Eindämmung der illegalen Einwanderung

Nachdem der Präsident strenge Grenzsicherheitsmaßnahmen erlassen hatte, sank die Zahl der Einwanderer, die unerlaubt ins Land gekommen waren, auf den niedrigsten Stand, der je verzeichnet wurde.

Ab Mai 2025 wurden acht Monate lang keine illegalen Einwanderer von den Grenzschutzbeamten mehr ins Landesinnere freigelassen, und mehr als 2,5 Millionen Einwanderer wurden laut Angaben des Heimatschutzministeriums aus den USA abgeschoben.

Die Regierung setzte bei den Abschiebungen Prioritäten: Bekannte Gangmitglieder und Gewaltverbrecher hatten Vorrang. Gleichzeitig entschieden sich fast 2 Millionen Einwanderer freiwillig zur Ausreise, teilweise mithilfe einer App der Grenzschutzbehörde. Zu den Maßnahmen zur Sicherung der Grenze gehörten die Einstellung von Tausenden neuen Grenzschutzbeamten und der Ausbau der Abschiebehaftkapazitäten.

Trump betonte, dass die Abschiebung illegaler Einwanderer den amerikanischen Bürgern zugutekomme, da sie die Kriminalität senke und den Wettbewerb um Arbeitsplätze und Wohnraum reduziere.

3. Ausweitung der Einreiseverbote

Trump berief sich auf die nationale Sicherheit, als er im vergangenen Jahr Einreisen aus zwölf Ländern – darunter Afghanistan, Iran und Somalia – vollständig einschränkte. Im Dezember 2025 weitet er die Richtlinie auf fünf weitere Länder aus. Ferner gelten für 19 Länder ebenfalls teilweise Einreisebeschränkungen.
Am 21. Januar hat das Außenministerium die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern eingestellt. Dieser Schritt basiert auf der Befürchtung, dass diese Einwanderer aus diesen Ländern in den Vereinigten Staaten Sozialhilfe oder öffentliche Leistungen beanspruchen könnten.

4. „Birthright citizenship“

Eine der ersten Dekrete in Trumps zweiter Amtszeit stellte die übliche Auslegung des 14. Zusatzartikels infrage, indem er das Recht auf US-Staatsangehörigkeit durch Geburt für Kinder illegaler Einwanderer oder Personen mit befristeten Visa abschaffte.
Mehrere Bundesstaaten und Interessengruppen reichten Klage gegen die Regierung ein, und untergeordnete Gerichte blockierten zunächst die Verordnung des Präsidenten. Die Anfechtung der Blockaden gelangte bis zum Obersten Gerichtshof, der eine wegweisende Entscheidung traf, die die Anwendung landesweiter einstweiliger Verfügungen durch Gerichte einschränkt.
Der Oberste Gerichtshof hat noch nicht über die Verfassungsmäßigkeit des als „birthright citizenship“ bekanntes Recht entschieden.

5. Visumänderungen

Die Regierung erhöhte die Gebühren für H-1B-Visa für qualifizierte ausländische Arbeitnehmer auf 100.000 US-Dollar und äußerte die Hoffnung, dass dieses Unternehmen dazu motivieren würde, amerikanische Arbeitnehmer einzustellen.
Eine neu eingeführte „Trump Gold Card“, die für 1 Million Dollar für Einzelpersonen und 2 Millionen Dollar für Unternehmen erworben werden kann, wird die Bearbeitung von Aufenthaltsanträgen für qualifizierte Bewerber, die die Hintergrundüberprüfung bestehen, beschleunigen.
Die Regierung setzte auch das Greencard-Lotterieprogramm nach einem Amoklauf an der Brown University im Dezember 2025 aus. Im Rahmen der Diversity-Visa-Verlosung wurden jedes Jahr etwa 50.000 Greencards an Menschen aus Ländern vergeben, die in den Vereinigten Staaten nur begrenzt vertreten sind.


6. Einsatz der Nationalgarde

Der Präsident entsandte die Nationalgarde zunächst nach Los Angeles, um die Unruhen zu unterdrücken, die im Juni 2025 nach Protesten gegen Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) ausgebrochen waren.
Anschließend schickte Trump Truppen nach Washington, um dort gegen die Gewaltkriminalität in der Hauptstadt vorzugehen. In weiteren Einsätzen wurden Mitglieder der Nationalgarde nach Portland in Oregon, Memphis in Tennessee und Chicago entsandt.
Führende Politiker der Demokraten fochten die Einsätze an, und der Oberste Gerichtshof entschied im Dezember 2025 vorläufig, dass die Regierung keine Truppen der Nationalgarde nach Chicago entsenden dürfe, um ICE-Beamte zu schützen. Trump zog daraufhin die Nationalgardisten aus Chicago, Portland und Los Angeles ab.


7. DOGE

Am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit gründete Trump das Department of Government Efficiency (DOGE), um Verschwendung, Betrug und Missbrauch in den Behörden zu untersuchen und zu beseitigen.
Die Arbeitsgruppe für staatliche Ausgabenkürzungen stand ursprünglich unter der Leitung von Tesla-CEO Elon Musk. DOGE gibt auf seiner Website an, dass durch Vertragsauflösungen, Kündigungen von Mietverträgen, die Beseitigung doppelter Zahlungen und die Unterbindung betrügerischer Aktivitäten 215 Milliarden Dollar an Steuergeldern eingespart wurden.
Zu den am stärksten vom DOGE betroffenen Behörden gehören das Gesundheitsministerium, die General Services Administration, die mit dem Bundesverwaltungsamt vergleichbar ist, und die Sozialversicherungsbehörde.
Zu den Maßnahmen gehörte auch die Entlassung von insgesamt etwa 317.000 staatlichen Bediensteten, von denen etwa 92 Prozent freiwillig nach Annahme von Abfindungsangeboten ausschieden.

8. Begnadigungen für Angeklagte des 6. Januar

Am ersten Tag begnadigte Trump fast 1.600 Personen, die wegen ihrer Teilnahme an Protesten und Ausschreitungen im US-Kapitol am 6. Januar 2021 wegen verschiedener Verbrechen angeklagt waren.
Er wandelte auch die Strafen von 14 inhaftierten Personen um, anstatt ihnen eine vollständige, bedingungslose Begnadigung zu gewähren, sodass die strafrechtlichen Verurteilungen für einige der wegen aufrührerischer Verschwörung Angeklagten – darunter der Gründer der Oath Keepers, Stewart Rhodes, und die Mitglieder der Proud Boys, Ethan Nordean, Joseph Biggs und andere – bestehen blieben.

9. Rückzug der USA aus Klimaverträgen

Trump leitete am 20. Januar 2025 zum zweiten Mal den Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen ein – nach dem ersten Rückzug während seiner ersten Amtszeit. Im Januar 2026 traten die USA zudem aus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen aus und zogen sich aus dem Green Climate Fund zurück, der einen Großteil der Klimainitiativen der Vereinten Nationen finanziert.
Im Inland hat die Regierung Maßnahmen zur Überarbeitung klimabezogener Vorschriften ergriffen, darunter die Aufhebung von staatlichen Vorgaben für Elektrofahrzeuge, die Einstellung von Offshore-Windprojekten und die Aufhebung einer Klimabestimmung, die den Weg für eine umfassende Deregulierung ebnen würde.

10. Abschaffung von DEI

Die Richtlinien zu Diversität, Verteilungsgerechtigkeit und Inklusion (DEI) in Bundesbehörden wurden am ersten Tag von Trumps Amtsantritt abgeschafft. Die Vorgabe beendete Schulungsprogramme und -anforderungen sowie Positionen im Zusammenhang mit DEI und setzte leistungsorientierte Einstellungsverfahren wieder in den Vordergrund.
Unter Berufung auf Bürgerrechtsgesetze hat die Regierung auch versucht, DEI an Universitäten und öffentlichen Schulen, die Bundesmittel erhalten, zu verbieten. Diese Maßnahmen wurden vor dem Hintergrund getroffen, dass Unternehmen wie Amazon, McDonald’s und Meta ihre DEI-Richtlinien zurückfahren.

11. Auflösung des Bildungsministeriums

Trump drängt den Kongress zur Abschaffung des Bildungsministeriums, wobei Ministerin Linda McMahon die Federführung bei der schrittweisen Auflösung übernimmt. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter des Ministeriums wurde entlassen, und viele Aufgaben werden auf andere Ministerien übertragen.
Die Regierung beabsichtigt, dass die Bundesstaaten die Verwaltungsaufgaben für ihre eigenen Bildungssysteme übernehmen.

12. Untersuchung von Universitäten

Die Trump-Regierung hat Hochschulen und Universitäten, denen in jüngster Zeit Verstöße gegen Bürgerrechte und störende oder gewalttätige propalästinensische Proteste vorgeworfen wurden, Finanzmittel in Milliardenhöhe vorenthalten. Dieser Schritt hat zu rechtlichen Auseinandersetzungen geführt.
Mit Brown, Columbia, Cornell und anderen wurde eine Einigung erzielt. Columbia erklärte sich bereit, eine Geldstrafe in Höhe von 200 Millionen Dollar zu zahlen. An jüdische Mitarbeiter, die von Kollegen und Studenten schikaniert worden waren, wurden 21 Millionen Dollar ausgezahlt.
Die Regierung befindet sich derzeit in einem Rechtsstreit mit Harvard, wobei Bundesmittel in Milliardenhöhe eingefroren sind.

13. MAHA-Agenda

Die Ernennung von Robert F. Kennedy Jr. zum Gesundheitsminister führte zu einer Neuausrichtung, wie die US-Behörden künftig Lebensmittel und Medikamente regulieren.
Im Rahmen der Initiative „Make America Healthy Again“ (Amerika wieder gesund machen) forderte Kennedy die Bundesstaaten auf, Junkfood aus den Programmen für Lebensmittelmarken zu streichen. Achtzehn Bundesstaaten haben dies bisher umgesetzt.
Das US-Landwirtschaftsministerium hat kürzlich eine neue umgekehrte Ernährungspyramide veröffentlicht, die gesunde Proteine (Fleisch, Fisch und Eier), Milchprodukte, Fette und Öle sowie Obst und Gemüse in den Vordergrund stellt.
„Die neuen Richtlinien berücksichtigen, dass vollwertige, nährstoffreiche Lebensmittel der effektivste Weg zu besserer Gesundheit und niedrigeren Gesundheitskosten sind“, sagte Kennedy bei der Vorstellung der neuen Richtlinien.

14. Senkung der Arzneimittelpreise

Die Regierung gelang es, unter Androhung von Zöllen, die langjährige Praxis großer Pharmaunternehmen zu ändern, US-Kunden für Markenmedikamente bis zu 400 Prozent mehr als Kunden im Ausland zu berechnen.
Bislang haben mehr als ein Dutzend Pharmaunternehmen entsprechende Vereinbarungen mit der US-Regierung geschlossen. Trump hat den Kongress gebeten, diese Preispolitik gesetzlich zu verankern.
Zu den in diesen Abkommen vereinbarten Preissenkungen gehören das Cholesterinsenker-Medikament Repatha von Amgen, dessen Preis von 573 auf 239 Dollar sank, das HIV-Medikament Reyataz von Bristol Myers Squibb, das von 1.449 auf 217 Dollar reduziert wurde, sowie das Hepatitis-C-Medikament Epclusa von Gilead Sciences, dessen Preis von 24.920 auf 2.425 Dollar fiel. Diese Maßnahmen sollen auch den Zugang zu wichtigen Medikamenten erleichtern.

15. Nur zwei Geschlechter

An seinem ersten Tag im Amt legte Trump die Position seiner Regierung zum Geschlecht mit einem Dekret fest, in dem er erklärte, dass die Vereinigten Staaten „zwei Geschlechter, männlich und weiblich“, anerkennen. „Diese Geschlechter sind nicht veränderbar und basieren auf einer grundlegenden und unumstößlichen Realität“, heißt es in der Verordnung.
Trump verbot später, dass Bundesmittel an Schulen und andere Einrichtungen gehen, die Männern die Teilnahme an Frauensportarten erlauben.
Die University of Pennsylvania, die wegen der Zulassung eines Mannes zum Frauenschwimmteam sanktioniert wurde, erklärte sich bereit, diesem Athleten, Lia Thomas, alle Auszeichnungen einschließlich seines NCAA-Meistertitels von 2022 abzuerkennen und allen Schwimmerinnen, die gegen ihn angetreten waren, ein Entschuldigungsschreiben zu schicken.
Im Dezember 2025 beschloss das Gesundheitsministerium, die Bundesmittel für Krankenhäuser zu kürzen, die Transgenderoperationen an Minderjährigen durchführen. Infolge der Politik von Trump haben mehr als 20 Kliniken, die Geschlechtsumwandlungs-OPs anboten, die Behandlungen vorübergehend ausgesetzt oder komplett eingestellt.

16. Neue Wahlkreisgrenzen

Trumps Vorstoß, Texas zur Neufestlegung seiner Kongresswahlbezirke zu bewegen, löste eine landesweite Initiative aus, um daraus parteipolitischen Nutzen zu ziehen.
Nachdem Texas neue Wahlkreisgrenzen beschlossen hatte, welche den Republikanern fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus verschaffen sollten, reagierte Kalifornien mit einer von den Wählern gebilligten Volksabstimmung für das Neuziehen von Wahlkreisgrenzen. Diese sollte den Demokraten auch fünf Abgeordnetensitze einbringen.
Missouri, Ohio und North Carolina gestalteten die Wahlkreise zugunsten der Republikaner um, während Utah den Demokraten half. Andere Bundesstaaten, darunter Florida, sind dabei, ihre Wahlkreise neu zu gestalten, oder erwägen Optionen für eine Neugestaltung.

17. Blick auf Grönland

Trump erhöhte im Januar den Einsatz für sein Vorhaben, Grönland zu erwerben. Dies veranlasste den dänischen Außenminister und die grönländische Außenministerin dazu, sich am 14. Januar mit Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio im Weißen Haus zu treffen.
Trump erklärte ursprünglich, dass der Kauf der Insel zusammen mit anderen Optionen, darunter auch militärische Gewalt, in Betracht gezogen wird.
Dänemark, Grönland und europäische Staats- und Regierungschefs haben Trumps Äußerungen zurückgewiesen. Der Präsident hat wiederholt betont, dass die Insel für die nationale und internationale Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist. „Dänemark kann nichts dagegen tun, wenn Russland oder China Grönland besetzen wollen, aber wir können alles tun“, sagte Trump am 14. Januar.
Am 21. Januar hat Trump nach einem Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz erklärt, er werde Grönland nicht mit Gewalt einnehmen und auf angekündigte Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten verzichten. Rutte und er hätten Wege besprochen, wie die NATO die gesamte Arktis absichern könne, und dafür einen „Rahmen für ein zukünftiges Abkommen“ vereinbart.

18. Gelöste globale Konflikte

Trump nutzte wirtschaftliche Hebel und die Androhung von Zöllen, um acht internationalen Konflikten beizulegen – manche von ihnen hatten Jahrzehnte angedauert.
Zu den ausgehandelten Waffenstillständen gehören diejenigen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda sowie zwischen Thailand und Kambodscha.
Der Präsident räumte diplomatischen Lösungen Vorrang ein, während er Zölle als Verhandlungsinstrument einsetzte, und betonte dabei Ergebnisse, die auf Entwicklungs- und Finanzmöglichkeiten basieren.

19. Beendigung des Konflikts zwischen Israel und der Hamas

Die Trump-Regierung initiierte einen wegweisenden Friedensvertrag zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas, den sogenannten 20-Punkte-Friedensplan, der die Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln – sowohl Lebender als auch Verstorbener – ermöglichte.
Der US-Präsident bezeichnete diesen Moment als „historische Morgenröte eines neuen Nahen Ostens“ und betonte die Chance, einen Weg zum Frieden in einer Region zu ebnen, die seit Jahrtausenden von Konflikten heimgesucht wird. Ägypten verlieh Trump seine höchste Auszeichnung, den „Orden des Nils“, und Israel ernannte ihn für seine Friedensbemühungen zum ersten Nichtstaatsbürger, der jemals den Israel-Preis erhielt.

20. Geänderte Ukraine-Politik

Trump erhöhte den Druck auf die Ukraine und Russland, um den Konflikt zwischen den Ländern zu beenden, und deutete an, dass die Ukraine Gebiete abtreten müsse, die sie bereits an Russland verloren habe.
Trump beendete die Politik der Biden-Regierung, der Ukraine umfangreiche kostenlose Militärhilfe zu gewähren. Stattdessen hat er die Hilfen eingefroren und signalisiert, dass die Unterstützung an Bedingungen geknüpft sein soll – wie wirtschaftliche Gegenleistungen oder Waffenverkäufe.
Trump äußerte wiederholt seine Enttäuschung über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den russischen Präsidenten Wladimir Putin, weil sie sich nicht um eine friedliche Lösung bemühen würden, obwohl er auch betonte, dass die Gespräche weitergingen und produktiv seien.

21. Iran-Schläge

Zehn Tage nach Beginn des Konflikts zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 demonstrierte Trump die militärische Macht Amerikas. Während einer streng geheimen Operation namens „Midnight Hammer“ wurden die iranischen Nuklearanlagen zerstört.
Die tief unter der Erde gelegene Anreicherungsanlage in Fordow wurde zusammen mit zwei weiteren Anlagen von einer Flotte aus B-2-Tarnkappenbombern angegriffen. Diese warfen 14 Bunkerbrecherbomben ab und wurden von einer Salve-Tomahawk-Rakete unterstützt, die von U-Booten abgefeuert wurden.
Zwei Tage später endete der Konflikt mit einem Waffenstillstand.

22. Unterstützung iranischer Demonstranten

Das gewaltsame Vorgehen der Behörden im Iran gegen Menschen, die gegen das islamische Regime protestierten, stieß bei Trump auf Kritik.
Der Präsident bekundete wiederholt seine Unterstützung für die Demonstranten, forderte sie in einem Beitrag auf Truth Social auf, „die Institutionen zu übernehmen“, und versprach ihnen, dass „Hilfe auf dem Weg“ sei.
Laut der „Sunday Times“ wurden seit Beginn der Proteste und Unruhen bis zu 18.000 Menschen getötet. Das Regime spricht von mindestens 5.000 Toten, darunter 500 Sicherheitskräfte.
Der Präsident erklärte am 16. Januar, dass die Entscheidung des Regimes, die geplanten Hinrichtungen von Demonstranten nicht durchzuführen, seine Entscheidung beeinflusst habe, den Iran nicht anzugreifen.

23. Festnahme von Maduro

In einer außenpolitischen Aktion, die sein Vermächtnis prägen könnte, ordnete Trump am 3. Januar eine riskante US-Militäroperation in Venezuela an, bei der der damalige Machthaber Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores von US-Spezialkräften in Caracas festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht wurden. Beide wurden vor einem Bundesgericht in New York angeklagt, unter anderem wegen Verschwörung zum Drogenterrorismus und anderer schwerer Straftaten. Sie plädierten auf nicht schuldig.
Außenminister Marco Rubio erklärte, Maduro habe mehrfach die Möglichkeit gehabt, die Festnahme abzuwenden.
Im Dezember 2025 stuften die Vereinigten Staaten das Kartell „Cartel de Los Soles“ als ausländische terroristische Organisation ein, mit Maduro an der Spitze. „Los Soles“ ist der Oberbegriff für venezolanische Regierungsfunktionäre, die in den Drogenhandel verwickelt sind.
Rubio sagte am 7. Januar, dass die Vereinigten Staaten einen dreistufigen Plan für Venezuela haben: Stabilisierung, Wiederaufbau und Übergang.

24. Angriffe auf Drogenboote

Seit September 2025 geht das US-Militär gegen den Drogenhandel in der Karibik vor, indem es Boote angreift, die mutmaßlich Drogen aus Venezuela schmuggeln. Die Vereinigten Staaten haben außerdem eine Flotte von beispiellosem Ausmaß in der Karibik zusammengezogen.
Der erste bekannte Angriff an Land in Venezuela wurde im Dezember letzten Jahres auf einer Hafenanlage durchgeführt, die mutmaßlich zum Verladen illegaler Lieferungen genutzt wurde.
Seit Dezember haben US-Streitkräfte Öltanker beschlagnahmt, die versuchten, Sanktionen zu umgehen, indem sie ihre Transponder ausschalteten und unter falscher Flagge fuhren, um nicht entdeckt zu werden.

25. Fokus auf Lateinamerika

Trump hat die Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert wiederbelebt und als „Donroe-Doktrin“ neu definiert. Dies geschah, um die strategische Vorherrschaft der USA in der westlichen Hemisphäre, sprich Süd- und Nordamerika, zu garantieren. Die Strategie gipfelte in Angriffen auf Drogenboote und der Absetzung Maduros durch US-Streitkräfte in der zweiten Hälfte von Trumps erstem Amtsjahr, aber die Region stand schon früh im Fokus der Regierung.
Anfang 2025 begann der Präsident eine Kampagne, in der er Panama unter Druck setzte, indem er drohte, die Kontrolle über den Panamakanal zurückzugewinnen, falls der chinesische Einfluss in dem Gebiet nicht zurückgedrängt werde. Im Februar 2025 kündigte Panama an, ein Infrastrukturprojekt mit Peking im Rahmen der Neuen Seidenstraße nicht zu verlängern.

26. Handelskrieg, Waffenstillstand mit China

Trump verhängte zwei Arten von Zöllen gegen China: Fentanyl-Zölle aufgrund der Rolle des Landes bei der Lieferung chemischer Vorläufersubstanzen an mexikanische Kartelle, welche die Droge anschließend in die Vereinigten Staaten schmuggeln. Zusätzlich setzte er Gegenzölle wegen der jahrzehntelangen unfairen Handelspraktiken Pekings, durch die den Vereinigten Staaten Schaden zugefügt wird.
Im April 2025 verhängt die US-Regierung Vergeltungszölle auf einige chinesische Produkte von bis zu 245 Prozent. Nach mehreren Eskalationen und Deeskalationen einigten sich beide Seiten während eines Treffens von Trump mit Chinas Machthaber Xi Jinping im Oktober in Südkorea auf einen einjährigen Handelsfrieden.
Im Rahmen des Abkommens stimmte Peking zu, den Kauf von US-Sojabohnen wieder aufzunehmen, den Export von Seltenen Erden zu gestatten und Maßnahmen zu ergreifen, um den Zufluss von Fentanyl-Vorläuferstoffen in die Vereinigten Staaten zu verringern.

27. Zölle und Handelsabkommen

Mit seiner Zollpolitik versucht der Präsident, den globalen Handel neu zu ordnen und die Produktion zurück in die USA zu holen. Dies ist eine Korrektur dessen, was Trump als jahrzehntelange unfaire Handelspraktiken gegenüber den Vereinigten Staaten bezeichnete.
Die Gegenzölle, die am sogenannten „Tag der Befreiung“ am 2. April verkündet wurden, waren der Auftakt zu Handelsgesprächen mit Dutzenden Ländern. Sie führten zu Vereinbarungen mit einer Reihe von Nationen, darunter Großbritannien, der Europäischen Union, Japan und Südkorea.
Unterdessen haben die Zölle zu Rekordumsätzen für den Haushalt der US-Regierung geführt – bisher etwa 264 Milliarden Dollar. Das US-Handelsdefizit sank im Oktober auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Die Zolleinnahmen haben die Staatsverschuldung gesenkt, und der Präsident hat „Zollrückerstattungen“ in Höhe von 2.000 Dollar für jeden US-Bürger vorgeschlagen. Eine solche Maßnahme würde die Zustimmung des Parlaments erfordern.
Der Oberste Gerichtshof wird jedoch darüber entscheiden, ob Trumps globale Zölle rechtmäßig sind. Regierungsmitglieder haben erklärt, dass die Regierung auch im Falle einer Aufhebung über andere Befugnisse verfügt, um weiterhin Zölle zu erheben.

28. Investitionen in Billionenhöhe

Die Handelsverhandlungen führten zu Rekordinvestitionen in die Entwicklung und den Ausbau von Produktionsstätten im ganzen Land.
Trumps Besuch in den Golfstaaten im Mai 2025 führte zu Geschäften im Gesamtwert von mehr als 2 Billionen Dollar mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. Handelsabkommen mit Großbritannien, der Europäischen Union, Japan und Südkorea haben zu Käufen und Investitionszusagen in den Vereinigten Staaten im Wert von mehr als 2 Billionen Dollar geführt.
Die Vereinigten Staaten und Taiwan kündigten im Januar ein 500-Milliarden-Dollar-Geschäft an, das darauf abzielt, die amerikanische Halbleiterproduktion zurückzuholen.
Trump sagte kürzlich, der „unglaubliche Erfolg” der Zölle werde eine wirtschaftliche Wiederbelebung in den Vereinigten Staaten bewirken.

29. Schließung der USAID

Die Umstrukturierung der Verwaltung umfasste auch die Auflösung der US-Entwicklungsbehörde USAID. Die Trump-Regierung strich etwa 94 Prozent der Verträge im Wert von rund 54 Milliarden Dollar.
Rubio sagte, die Organisation habe „sich von ihrer ursprünglichen Aufgabe, die amerikanischen Interessen im Ausland verantwortungsvoll zu vertreten, entfernt“.
Seit Dezember haben die Vereinigten Staaten im Rahmen eines neuen Modells, das als „America First Global Health Strategy“ bezeichnet wird, Gesundheitsabkommen mit mehr als einem Dutzend afrikanischer Länder unterzeichnet. Die Vereinigten Staaten stellten Milliardenbeträge zur Verbesserung der Gesundheitssysteme in Aussicht, verbunden mit entsprechenden Gegenleistungen der beteiligten Länder.

30. Sicherung der Lieferkette für Seltene Erden

Die US-Regierung hat angesichts von Chinas marktbeherrschender Stellung bei der Gewinnung von Seltenen Erden eine Reihe von nationalen und internationalen Investitionen getätigt, um eine alternative Lieferkette für kritische Rohstoffe aufzubauen.
Seltene Erden sind für die moderne Fertigung unerlässlich, unter anderem für Autos, Elektronik und Waffensysteme.
Im Juli 2025 ging das Pentagon eine wegweisende Partnerschaft mit MP Materials, dem größten Förderunternehmen von Seltenen Erden des Landes, ein. Es investierte Milliarden Dollar in das Unternehmen und wurde dessen größter Anteilseigner. MP Materials und das Pentagon gründeten außerdem ein Joint Venture mit einem saudischen Staatsunternehmen, um in dem Golfstaat eine Seltene-Erden-Raffinerie zu errichten.
Im Oktober 2025 vereinbarten die Vereinigten Staaten und Australien Investitionen in Höhe von 3 Milliarden Dollar in Seltene-Erden-Projekte.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „30 Ways Trump Impacted the US, World in First Year“. (deutsche Bearbeitung vm)"




Dienstag, 13. Januar 2026

Sonne im Herzen, Dunkelheit im Oberstübchen

"Die Sonne schickt keine Rechnung".

Diesen eingängigen Satz hört man ja öfter von den Freunden der sog. "Energiewende", wenn sie auf die vermeintlichen Vorteile von Solaranlagen verweisen wollen.

An sich ist der Satz ja ziemlich dumm, weil auch Kohle, Uran und Gas keine Rechnung schicken.

Klar, man muss sie aus der Erde holen, das kostet, aber die Sonnenstrahlen muss man ja auch irgendwie "einfangen", um sie nutzbar zu machen.

Und da man für die Erzeugung von Strom aus Solarzellen - genauso wie bei Kohle, Uran oder Gas - bestimmte technische Einrichtungen benötigt und kein Mensch auf dieser Welt diese Einrichtungen umsonst herstellt, liefert und aufbaut, schickt natürlich auch die Sonne eine Rechnung. So wie jeder andere Kraftwerksbetreiber auch.

Allerdings gibt es Zeiten im Jahr, wo der Satz doch eine gewisse Berechtigung hat. Da schickt die Sonne zwar immer noch eine Rechnung, aber eben eine sehr kleine.

So wie jetzt aktuell im "Energiewende"-Vorzeigeland Deutschland, auf das ja fast der ganze Rest der Welt hoffnungsvoll schaut und quasi in den Startlöchern steht, es uns gleich zu tun.

Ironie wieder aus.

So eine Zeit mit einer kleinen Rechnung der Sonne erleben wir jetzt gerade. Deutschland hat ja wegen der globalen Erwärmung einen lange nicht gesehenen Winter erlebt, vor allem im Norden und das hat natürlich Einfluss auf die Stromerzeugung.

Schneebedeckte Solaranlagen liefern nun mal kaum Strom, auch wenn einige "Experten" das Gegenteil behaupten.

Und auch Wolken ohne Schneefall sind nicht die günstigste Bedingung für Solaranlagen.




Auf der "SMARD"- Webseite der Bundesnetzagentur kann man sich verschiedene Daten zum Energiemarkt Deutschland ansehen und herunterladen.

Ich hab das mal gemacht mit der tatsächlich realisierten Erzeugung von Strom im Zeitraum 01.01.2026, 0:00 Uhr bis heute, am 13.01.2026, 13:00 Uhr. Viel mehr Daten lagen vorhin nicht vor.

Die Daten habe ich als Excel runtergeladen und mit einer kleinen Pivot-Tabelle gefiltert.

Hier das Ergebnis:




In der oberen Zeile sehen wir die insgesamt im Zeitraum erzeugten Strommengen in MWh, aufgeteilt nach den wichtigsten Erzeugungsarten. Da fällt schon der kleine Betrag in der Mitte auf.

Darunter hab ich die aktuelle Installierte Kapazität, also die Nennleistung aller existierenden Kraftwerke aufgelistet. Da kann es je nach Quelle mal ein halbes oder ein GW nach oben oder unten gehen, aber die Größenordnungen passen. Es müssten Zahlen aus Mitte bis Ende 2025 sein.

Daneben, unter der Teilüberschrift "Strom", stehen die Strommengen aus der ersten Zeile, umgerechnet in GWh.

Daneben dann die erzeugte Strommenge je GW Installierter Leistung. Also anders ausgedrückt: wieviel Strom hat 1 GW Installierte Leistung im Zeitraum produziert. 

Schon da sehen wir das ganze Drama an der Zahl der Volllaststunden im genannten Zeitraum.

Photovoltaik hat zwischen 01.01. und 13.01.2026 in ganz Deutschland eine Strommenge erzeugt, die etwa 3 Volllaststunden entspricht. Ganz rechts steht orange unterlegt die Gesamtzahl an Stunden in diesem Zeitraum. Es sind 301. Photovoltaik hat also rechnerisch an 3 von 301 Stunden die Last geliefert, die sie als Nennleistung zur Verfügung hat. Das ist 1%!!!

Nun kann man berechtigterweise einwenden, daß man natürlich nicht die gesamten 301 Stunden als Basis nehmen darf, weil ja nachts sowieso die Sonne nicht scheint, die Solaranlagen also gar nicht liefern können und auch sonst im Winter weniger Strom erzeugen.

Richtig. Also schauen wir mal auf übliche Volllaststunden von PV-Anlagen in Deutschland. Anlagenerträge werden typischerweise mit etwa 1.000 Volllaststunden im Jahr berechnet.

Der Großteil, etwa 75% entfällt davon auf das Sommerhalbjahr und in den drei Wintermonaten Dezember bis Februar geht man von etwa 30 Volllaststunden pro Monat aus. Für den fast halben Monat bis 13.01., 13:00 Uhr wären wir also bei etwa 13-14 Volllaststunden, die normal wären. Und was haben wir? Nicht mal 3 Volllaststunden.

Das bedeutet: bei einem strengen Winter reduziert sich die ohnehin schon schwache Winterleistung von PV-Anlagen mal eben um 80%.

Und schauen wir nochmal ganz kurz nach links: Photovoltaik hat mit riesigem Abstand die höchste Installierte Leistung und erzeugt so gut wie keinen Strom!

Denn tatsächlich liefen die 116 GW Photovoltaik nicht an 3 Stunden im Volllastbereich, sondern tagsüber an vielen Tagen mit wenig bis gar keiner Leistung. Also der erzeugte Strom ist nicht der Rede wert. Es ist quasi so, als ob gar kein Strom erzeugt wurde. Jedes Kohlekraftwerk hätte das locker mit übernehmen können.

Was für eine Verschwendung von Ressourcen in Form der PV-Anlagen!

Nun kann man ja sagen, daß das eine gute Sache für die Stromkunden wäre, weil ja in dieser Zeit die Betreiber der Anlagen auch keine EEG-Vergütung für die Einspeisung ins Netz bekommen. Blöderweise haben die Stromkunden aber nichts davon, weil die EEG-Vergütung vor 3,5 Jahren mit mehr oder weniger großem Getöse von der Stromrechnung genommen und dem Steuertopf übergeben wurde.

Ein spitzfindiger Klugscheißer könnte jetzt sagen, daß damit dem Steuerzahler Kosten erspart wurden, aber auch das stimmt nur bedingt, weil die Betreiber für die Zeit in der die Anlagen liefen, die Differenz zwischen dem Börsenerlös (der gegen NULL ging) und der EEG-Förderung bekommen. Zwar nur für die geringen Mengen, die tatsächlich produziert wurden, aber eben die volle Förderung. Nennt sich "Marktprämienmodell".

Aber immerhin musste nur für die wenigen erzeugten Strommengen bezahlt werden. Allerdings ist die Aufgabe von Stromerzeugungsanlagen nicht, keinen Strom zu produzieren, um Kosten zu sparen, sondern es soll Strom produziert werden!

Aber das Problem ist in dem Fall nicht so sehr das Geld, sondern die quasi völlige Abwesenheit von Strom aus PV-Anlagen. Für die nicht gelieferten Strommengen mussten die anderen Kraftwerke einspringen, was vor allem Kohle- und Gaskraftwerke waren, weil auch die Windmühlen nicht immer genau dann ihren Strom liefern, wenn er benötigt wird, sondern dann, wenn der Wind weht. 

Fällt das in die Zeit hoher Stromverbräuche, erhöht das die Stückkosten der konventionellen Kraftwerke oder der Windstrom muss ans Ausland billig verkauft oder noch mit zusätzlichem Geld verschenkt werden oder man schaltet sogar Windmühlen wegen Netzüberlastung ab und die bekommen trotzdem ihre Vergütung. Während auch die konventionellen Kraftwerke natürlich bezahlt werden.

Das bedeutet, man muss die konventionellen Kraftwerke immer vorhalten, um den Bedarf zu decken, wenn Sonne und Wind nicht liefern. 

Und natürlich sind das zusätzliche Kosten!

Allein für die 116 GW Installierte Leistung bei Photovoltaik-Anlagen wurden bei durchschnittlichen Herstellungs- und Installationskosten von 1.500 Euro je kW Leistung gigantische 174 Mrd. Euro ausgegeben! Wahrscheinlich eher noch mehr, weil die Preise am Anfang höher waren. Selbst heute gibt es ja noch die Preisspanne von 1.200 bis 1.800 Euro je kW.

Das ist übrigens ein ähnlicher Preis wie bei Kohlekraftwerken. Da werden Spannen von 1.400 bis 2.200 Euro je kW angegeben, abhängig davon, ob es ein Braunkohle- oder Steinkohlekraftwerk ist. Für die gesamte Installierte Leistung an Kohlekraftwerken in Höhe von 31 GW haben wir also irgendwann mal etwa 55 Mrd. Euro ausgegeben!

55 Mrd. vs. 174 Mrd.

Und dann stellen wir einfach mal die erzeugten Strommengen gegenüber! Und da gibt es dann tatsächlich noch "Experten", die halten Stromerzeugung aus Sonne und Wind für billiger.

Gaskraftwerke kosten übrigens etwa die Hälfte von Kohlekraftwerken, da ist der Vorteil also noch größer gegenüber Wind und Sonne. Da sind dann auch die Brennstoffkosten zweitrangig.

Und allein für die Onshore-Windmühlen, immerhin 68,1 GW Installierte Leistung, wurden im Lauf der Jahre etwa 110 Mrd. Euro fällig, bei durchschnittlichen Kosten von 1.600 Euro je kW.

Man muss schon ziemlich ignorant und ideologisch verstrahlt sein, all diese Probleme und Kosten nicht sehen zu wollen oder zu können.

Und dazu kommen noch etwa 20 Mrd. Euro pro Jahr an lfd. Vergütung aus Steuermitteln für alle Solar- und Windanlagen!

Die kann man übrigens schön im EEG-Konto der Übertragungsnetzbetreiber sehen. Die Zahlen für das Jahr 2025 liegen ja inzwischen vor.

Da gibt es unter den Einnahmen den Posten "Zahlungen der Bundesrepublik Deutschland an die Übertragungsnetzbetreiber...". Das sind die Steuergelder, die letztlich über die Ü-Netzbetreiber an die Betreiber der Solar- und Windanlagen gezahlt werden. Biomasse natürlich auch.

Und diese Steuermittel haben sich im Jahr 2025 auf stolze 16,5 Mrd. Euro summiert.

Auf der Ausgabenseite findet man dann den Gegenposten "Zahlungen nach § 19 EEG und § 50 EEG ...".

Das sind die tatsächlich an die Betreiber gezahlten Fördergelder. Und die summieren sich auf 18,5 Mrd. Euro in 2025. In den Vorjahren waren es auch gern mal über 20 Mrd.

Für die notwendige Beschaffung und Abrechnung von Ausgleichsenergie, also quasi Glättung der flukturierenden Stromerzeugung aus Wind und Sonne in den einzelnen Bilanzkreisen wurden nochmal ca. 468 Mio. Euro fällig. Kosten, die es ohne das EEG nicht geben würde!

Und die Kosten für den Netzausbau sind hier noch nicht mal zu sehen. Die landen nämlich in den Netzentgelten, die alle Stromkunden zahlen müssen.

Und all diese Informationen sind frei und öffentlich verfügbar! Und dennoch gibt es Leute, die immer noch behaupten, daß eine wetterabhängige Stromerzeugung aus Sonne und Wind günstiger wäre. Die einen lügen bewusst, die anderen sind zu dumm, die Lügen zu entlarven und plappern es dann noch.



Montag, 12. Januar 2026

Was kostet die Welt?

Was kostet die Welt? Den Spruch hat jeder schon mal gehört oder ironisch, rhetorisch selbst benutzt.

Viel interessanter ist aber, was die Rettung der Welt kostet? Wer weiß denn sowas?

Dank des ÖRR und seines Wissensmagazins "Quarks" aus dem ARD-Kompetenzzentrum "Wissen/Bildung/Schule" (ja, sowas gibt es wirklich!) haben wir jetzt mal einen Anhaltspunkt.

Anlässlich des Austritts der USA aus dem Pariser Klima-Abkommen haben die Quarktaschen eine Infokachel für Social Media gebastelt, in der sie uns aufklären.




Pro Jahr haben die USA etwa 11 Mrd. US-Dollar zur "globalen Klimafinanzierung" beigesteuert.

Also die 4 oder mehr Jahre, in denen Trumps und eventuell die folgende Vance-Administration diesen Unsinn nicht mehr finanzieren werden, also irgendwas zwischen 50 und 100 Mrd. Euro, werden bis zum Jahr 2100 dazu führen, daß sich die Welt um 0,04 Grad zusätzlich erwärmt.

Andersrum gesagt: mit diesen Zahlungen würden wir dafür sorgen, daß es bis zum Jahr 2100, also in gut 75 Jahren, 0,04 Grad kühler wird oder jedenfalls nicht 0,04 Grad wärmer.

Jetzt weiß man nicht, ob diese "Erwärmung" um 0,04 Grad berechnet ist, wenn bis zum Jahr 2100 kein Geld mehr aus den USA fließt oder ob das nur der Effekt der jetzt fehlenden Zahlungen im Jahr 2100 ist.

Aber es ist egal: jeder, der behauptet, so etwas berechnen zu können ist an sich schon für unzurechnungsfähig zu erklären. Und wer dann bei so einer "Berechnung" auf 0,04 Grad in 75 Jahren kommt und das auch noch "Erwärmung" nennt, der sollte ebenfalls für unzurechnungsfähig erklärt werden.

Und wer solche Informationen dann auch noch aufgreift und ernsthaft in einer Info-Kachel fürs Volk im Rahmen von "Wissen/Bildung/Schule" verbreitet, der kann nur beim zwangsfinanzierten ÖRR arbeiten!

Man muss es sich auf der Zunge zergehen lassen: 0,04 Grad bis zum Jahr 2100! Und die meinen das ernst! Wirklich!

Und da wundern sich diese Quarktaschen noch, wenn man ihre Abschaffung fordert.

Das hat ungefähr das Niveau wie ein paar Infokacheln, die jetzt anlässlich des Winterwetters von mehreren ARD-Anstalten veröffentlicht wurden. Auch von der Tagesschau-Redaktion:




Der RBB hat eine ähnliche Kachel mit gleichem Inhalt aber anderer Grafik veröffentlicht.

Leute, im Ernst: geht's noch? Habt ihr alle ein Ei am Wandern?

Gibt es wirklich niemanden mehr in den Redaktionen, der bei so einem Unsinn mal "Stopp" oder "NEIN! Machen wir nicht!" sagt?

Also vielleicht sind diese sog. "Journalisten" selbst so minderbemittelt, daß sie solche Informationen für hilfreich halten oder aber sie halten ihre Zielgruppe dafür. Egal wie, es ist einfach unfassbar lächerlich.

Fehlt eigentlich nur ein Hinweis, daß man beim Kacken keinen Kopfstand machen soll oder daß es hilfreich ist, die Augen zu öffnen, wenn man etwas sehen möchte.

Ich meine... "Tagesschau". Die glauben doch immer noch, die Krone seriöser Berichterstattung zu sein, das Flaggschiff im deutschen Nachrichtenwesen quasi  und dann sowas.

Schön auch, wie sie mit diesem roten Vektorpfeil einen Hauch von Physik und fachlicher Basis vortäuschen wollen. So lächerlich!

Und dann geben sie dafür auch noch eine Quelle an!

Als ob es für diese Banalität eine Quelle bräuchte. Alter...! 🤡🤡🤡

Da könnte ich auch nach einer Quelle fragen, wenn jemand sagt, daß morgen wieder die Sonne aufgeht.

Diesen Anstrich von "Wissenschaftlichkeit" haben sich auch die Schwätzer von Quarks bei ihrer Infokachel zum Thema Klima ganz oben gegeben.

Die haben tatsächlich für die banalen Informationen ein paar Professoren und Doktoren zitiert.

Und dann sehen das dumme Menschen, sind beeindruckt und schwurbeln dir was vor von "Wissenschaft", von der du selbst keine Ahnung hättest.

Das ist so etwa wie jemand, der einen völlig banalen Satz aus einer Oper zitiert und sich dabei als "Kulturmensch" geriert. Ist aber auch nichts weiter als Klugscheißerei. So wie bei den Quarktaschen.

Aber sowas halten die Leute inzwischen für "Wissenschaft".

"Wissen/Bildung/Schule"... armes Deutschland!




Dienstag, 6. Januar 2026

Hört auf die Experten!

Seit 26 Jahren kann man jetzt fast jeden Winter diese Vorhersage eines sog. "Experten" im SPIEGEL hervorholen und sich darüber amüsieren.





Das ist quasi der Running Gag der Klimaforschung.

"...wird es in unseren Breiten nicht mehr geben."

Und so sieht die Wettervorhersage für einige deutsche Städte am 05.01.2026 aus. Deutschland liegt doch "in unseren Breiten", oder?





"...wird es nicht mehr geben."

Naja, eine genaue Zeitangabe hat er ja nicht gebracht, vielleicht meinte er ja auch erst ab dem Jahr 2050 oder.

Hört auf die Experten!!!




Sonntag, 4. Januar 2026

E-Mobilität, wie läuft's?

Und noch ein Beitrag zum Thema, wie der angebliche Fortschritt bei der E-Mobilität so läuft.

Ich habe ja hier schon mehrere Beiträge dazu verfasst.

Preise, Ladeinfrastruktur, Reichweite und Ladezeiten, das sind die drei großen Probleme.

Schauen wir mal bei weiteren aktuellen Modellen.

VW hat es geschafft, den ID.3 preislich in die Nähe eines VW Golf zu bringen. "Geschafft" ist dabei vielleicht falsch ausgedrückt, denn das ist wohl eher eine Marketingmaßnahme, um die Verkäufe des ID.3 zu erhöhen, als daß sie die Herstellungskosten gesenkt haben und das an die Kunden weitergeben.




Die knapp 500 Euro Preisunterschied sollten in der Käufer-Zielgruppe keine große Rolle spielen, zumal die Autos durch Sonderausstattungen eh gern mal an der 40.000er-Marke schnuppern.

Viel interessanter: Reichweite. Und dazu hat die Auto-Bild in diesem Vergleichstest auch mal die Kosten je km ermittelt.

Das Ergebnis vorneweg:

Der ID.3 aus dem Baujahr 2025 kommt im Test auf eine berechnete Reichweite von 364 km, wenn man den Akku komplett leer fahren würde. Das ist schon mal eine Abweichung von 16% zum offiziellen WLTP-Wert von 432 km, der in den Verkaufsprospekten angegeben wird. In der Realität werden dann daraus noch etwa 250 km, wenn man immer zwischen 10 und 80% Akkustand fährt. Ladezeiten wurden in dem Test nicht angegeben, aber es werden auch so um die 25 Minuten sein, bis 80% geladen sind.

Was aber in dem Beitrag erwähnt wird: der ID.3 ist bei 160 km/h abgeregelt. Mehr geht nicht. Okay, sollte man sowieso nicht machen, weil dann die 250 km Reichweite auch nicht mehr erreicht werden. Der Golf kann 230 schnell rennen und dann steigt der Verbrauch auch nicht ins Unermessliche, zumal ja niemand permanent mit 230 durch die Gegend jagt, sondern nur mal in Ausnahmefällen. Aber aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, daß Geschwindigkeiten über 160 km/h auf der Autobahn durchaus mal hilfreich sein können, wenn man kein Verkehrshindernis sein will oder einem Pulk von Verkehrshindernissen entkommen möchte oder es einfach mal eilig hat. Und ganz ehrlich, selbst die 160 km/h testen E-Autofahrer selten aus.

Und was in dem Test noch verglichen wurde: die Kosten je km. Und da heißt es ja seit Jahren, daß ein Elektroauto im Alltag günstiger ist.

Der Verbrenner-Golf startet da mit einer kleinen Bürde in Form von jährlichen Steuern und schwankenden Kraftstoffkosten, die schon mal höher ausfallen können als die Stromkosten, allerdings rechnet die Auto-Bild hier mit 1,88 Euro je Liter Super-Benzin. Das halte ich dann doch für ein wenig zu hoch. Ich fahre zwar selbst Dieselautos, aber ich sehe ja die Preise für Benzin. Da steht auch gern mal eine 1,6 oder eine 1,7 vorn. Und wenn man die künstliche Benachteiligung der Verbrennermotoren in Form der CO2-Abgabe (Zertifikatehandel und so), dann wird es noch günstiger. Und jedes Gesetz, das aktuell in Kraft ist, kann auch geändert werden. Man muss nur wollen.

Egal, die höheren Kosten an der ein oder anderen Stelle holt der Golf am Ende dann mit einem höheren Restwert, also Wederverkaufswert komplett auf und ist am Ende sogar ein klein wenig günstiger als der ID.3.




Am Ende stehen da 51 ct/km gegen 53 ct/km zugunsten des Golf.

Okay, das ist jetzt keine Differenz, auf die ich als Käufer achten würde, zumal die tatsächlichen Kosten ja immer vom individuellen Fahrverhalten und anderen subjektiven Entscheidungen abhängen, aber jedenfalls ist der ID.3 im Unterhalt nicht günstiger!

Und beim geringeren Restwert haben wir ja das nächste Problem der E-Autos: beim in der Regel höheren Anschaffungspreis muss man in der Laufzeit den höheren Wertverlust herausarbeiten, um das Geld für den nächsten Wagen zusammenzubekommen.

Von den Problemen, ein E-Auto überhaupt noch als Gebrauchtwagen loszubekommen mal ganz abgesehen. Aktuell stehen die sich die Räder in die Karosserie.

Okay, wenn man ein Leasingfahrzeug nimmt, liegt das Risiko bei der Leasingfirma, aber ewig werden die sich diese Risiken auch nicht in die Bücher laden.

Das klappt alles nur, solange die Politik das durch Druck in irgendeiner Form unterstützt. Und auf die KfZ-Steuer wird der gierige Staat bei E-Autos auch nicht ewig verzichten.

Und VW wird mit diesen Kampfpreisen auch nicht genug Geld verdienen, um die hohen Entwicklungskosten wieder einzuspielen.

Okay, soviel dazu.

Schauen wir auf ein anderes Modell und beschränken uns vor allem auf den Preis.

Mazda hat seinen schicken 6er elektrifiziert und er ist tatsächlich nochmal ein wenig schicker geworden. Rechts im Bild.




Die Reichweite beträgt mit vollem Akku magere 324 km, realistisch werden daraus dann auch wieder nur etwa 250 km. Nicht massentauglich!

Zum Preis: Mazda ruft mindestens 44.900 Euro für die schicke, große Limousine auf. Klingt nicht unvernünftig, allerdings starten die nicht weniger schicken und geräumigen Verbrenner-6er schon bei 35.000 Euro.

Da liegen mal eben knapp 10.000 Euro zwischen. Ein Unterschied von über 20%!

Das ist schon ein Argument bei der Zielgruppe.

Also auch hier: kein großer Fortschritt bei den Problemen der E-Mobilität.

Zum Schluss noch ein Schmankerl!

Opel hat von seinem beliebten Kompakt-SUV Mokka jetzt eine GSE-Variante im Programm. Also ein elektrischer GTI quasi oder ein GSi in der Opel-Sprache. Leider gibt es keinen vergleichbaren Verbrenner beim Mokka. Die Verbrennervarianten sind eher als vernünftige Alltagsfahrzeuge gedacht, nicht als Sportler.

Wie auch immer, der Mokka GSE kostet ab 47.300 Euro, hat 281 PS und darf tatsächlich 200 km/h schnell fahren.




ABER: schon die offizielle Reichweite nach WLTP liegt bei nur 336 km. In der Realität werden daraus dann 230-240 km.




Da kann der Fahrer eines VW Golf GTI nur müde lächeln. Der zahlt etwa genauso viel und kann seine Leistung permanent nutzen und ist auch noch schneller, was bei Käufern sportlicher Spitzenmodelle eine Rolle spielt.

Ich bezweifle mal, daß der Opel GSE ein Verkaufsschlager wird. Er wird nicht mal in die Nähe der Verkaufszahlen eines Golf GTI oder eines Opel Astra GSi kommen. 

Wieso bietet Opel sowas überhaupt an? Wer soll sowas kaufen?

Egal, nicht mein Problem.

Wir sehen allerdings, daß auch bei diesen aktuellen Modellen kein wirklicher Fortschritt für die E-Mobilität zu erkennen ist.





Was Politik und Medien anrichten...

Diese Bastarde!




Sowas kommt davon, wenn korrupte Politiker, "Wissenschaftler" und Medien jahrzehntelang Panik verbreiten. Das ist die Konsequenz, wenn man dummen Menschen quasi täglich in die Köpfe hämmert, daß die Erde vor dem Kollaps steht!

Da finden sich immer ein paar besonders Bekloppte, die das nicht nur glauben, sondern die Sache auch selbst in die Hand nehmen wollen!

Die Politik züchtet sich regelmäßig Extremisten in allen Bereichen heran. Vor allem von links-grün, weil es da angeblich um die "Existenz der Menschen" geht.

Und diese Elendsgestalten glauben dann noch, sie würden etwas Gutes tun und "die Reichen treffen".

Zitat aus dem Bekennerschreiben:


"Wir können uns die Reichen nicht mehr leisten.

Wir können das Ende der imperialen Lebensweise einleiten.

Wir können den Raubbau an der Erde stoppen.

In der Gier nach Energie wird die Erde ausgelaugt, ausgesaugt, verbrannt, geschunden, niedergebrannt, vergewaltigt, zerstört. Ganze Regionen werden unter der Hitze unbewohnbar gemacht. Sie verbrennen einfach. Oder Lebensräume verschwinden unter den Fluten bei Überschwemmungen oder aufgrund des steigenden Meeresspiegels.

Fossile Kraftwerke abschalten ist Handarbeit. Nur Mut.

Wir wissen, wir müssen diese Zerstörung unterbrechen. Wir wissen, wir sind nicht alleine. Gebt die Hoffnung auf eine Welt nicht auf, in der das Leben Platz hat und nicht die Gier nach Geld, Macht und Zerstörung."


Tatsächlich treffen sie alle sozialen Schichten: Familien mit kleinen Kindern, Ältere und Kranke in ihren Wohnungen, alte Menschen in den Pflegeheimen, Patienten in Krankenhäusern, Arztpraxen, Kindergärten und natürlich auch Gewerbebetriebe.

Die "Reichen", die diese asozialen Gestalten treffen wollen, ziehen einfach in ein Hotel oder verlängern ihren Urlaub in den Bergen. Die stört es am wenigsten, was diese Unmenschen da angerichtet haben!

Und ich habe bei solchem destruktiven, zerstörerischen Gesindel auch keinerlei Probleme mit der Todesstrafe! Was will man von diesem Abschaum noch Positives erwarten? Die nehmen eiskalt Tod und Zerstörung in Kauf, auch wenn sie in ihrem Bekennerschreiben schwurbeln, daß sie das nicht wollen und die Auswirkungen gar nicht so schlimm sein werden.

Diese Leute haben keinerlei Verantwortungs- und Mitgefühl!

Wir haben gestern gerade die Oma im Pflegeheim besucht. Wir haben die alten Menschen dort gesehen, die dort zum Teil ihre letzten Tage oder Monate verbringen. Fällt dort der Strom oder die Heizung aus, dann müssen diese Menschen evakuiert werden, so wie es gerade auch im Südwesten Berlins passiert. Was so ein Stress bei diesen Menschen auslöst, welche Angst und die Folgen davon, ist den linken Ratten scheißegal!

Diese Kriminellen haben jedes Anrecht auf Rücksicht und Gnade verspielt. Die werden es immer wieder tun, wenn man ihnen nicht dauerhaft die Möglichkeit nimmt.

Aber dazu ist die Politik in diesem Land weder willens noch in der Lage und im Bundes-Shithole Berlin schon gar nicht. Stattdessen verfolgt man Rentner, die das Kaiserreich schön finden und Steuersünder, die eine Hundematte falsch deklariert haben. Oder Leute, die ihren Unmut über die Situation in diesem Land in den Sozialen Medien äußern.

Oder man sperrt Journalisten die Konten und belästigt sie mit Hausdurchsuchungen, wenn sie die Regierung kritisieren.

Man kann nur hoffen, daß diese Aktionen auch solche treffen, die durch Kreuze auf dem Wahlzettel oder durch Spenden die Hintermänner unterstützen, die die theoretischen Begründungen für diesen Terror erfinden und über die Medien und die korrupte Wissenschaft verbreiten.





Freitag, 2. Januar 2026

E-Mobilität... schon ein Fortschritt?

In unregelmäßigen Abständen schaue ich ja hier auf die Entwicklungen in der E-Mobilität, vor allem ob die Versprechen von Politik und Herstellern hinsichtlich der Massentauglichkeit von E-Autos erfüllen.

Bisher scheiterten die Träume vom Siegeszug der E-Autos vor allem an drei Dingen: Preis, Ladeinfrastruktur und geringe Reichweite, wobei letztere mit der Infrastruktur zusammenhängt, denn wenn man überall in wenigen Minuten den Akku auf 100% vollladen könnte, dann würden viele auch mit Reichweiten um 300 km leben können.

Das wird mit der Zeit, sagen Politiker und Hersteller. Akkus werden immer billiger, die Infrastruktur wird ausgebaut und die Reichweiten werden auch größer.

Nun, an den Preisen tut sich hier und da ein wenig, aber generell gibt es immer noch einen Abstand von 15-20% zum vergleichbaren Verbrenner und die Infrastruktur ist noch lange nicht massentauglich. Was ist mit den Reichweiten?

Schauen wir doch mal auf aktuelle Modelle.

Die Auto-Bild hat aktuell einen Genesis GV70 Electrified im Dauertest über 100.000 km.




Schickes Ding! Gefällt mir optisch richtig gut. Der Testwagen ist knapp 2,5 Jahre alt, hat damals über 84.000 Euro gekostet und ist knapp 60.000 km gefahren.

Wir können es kurz machen (und die Überschrift sagt es ja schon).

Sehr weit kommt man mit dem Ding nicht, trotz eines recht großen Akkus mit einer Kapazität von 74 kWh. Beim Testverbrauch, also normaler Fahrweise, muss man etwa so alle 300 km an die Ladesäule.

Diese Zahl kenne ich nun seit Jahren! Mal sind es 330, mal 350, aber meist steht eine Drei am Anfang.

Da gibt man also über 84.000 Euro aus für ein - zugegebenermaßen sehr schickes E-Auto - und muss alle 300 km an die Ladesäule, wenn man dessen Potential nutzt?

Hm, weiß nicht... wo ist der Fortschritt?

Gut zu wissen, daß es diesen Wagen auch als Verbrenner gibt. Der ist genauso schick, hat auch viel Leistung (die man auch permanent nutzen kann) und muss nicht alle 300 km an die Ladesäule.

Aber gut, der Genesis GV 79e ist ja nun schon mindestens 2,5 Jahre alt. Was ist mit noch aktuelleren Modellen?

Mercedes schiebt gerade seine neue Kompakt-Limousine CLA in die Verkaufsräume.




Auch hier hilft wieder die Auto-Bild, die den Wagen gerade einem ersten Test unterzogen hat.

Am Anfang viel Lob. Angeblich 792 km Reichweite. Steht links im Einführungstext.

Rechts in der weißen Bubble steht dann die Realität: 508 km Reichweite. Also Testverbrauch. Die 792 sind ja nur der rechnerische Wert entsprechend dem WLTP-Protokoll. Ausnahmslos alle E-Autos liegen jedoch in der Praxis weit unter den theoretischen Werten. Im Schnitt so etwa 20%. Hier sind es sogar mehr als 35% Abweichung von der offiziellen Angabe im Verkaufsprospekt.





Und wir dürfen nicht vergessen, daß die 508 km nur die rechnerisch Reichweite bei voller Ausnutzung des Akkus sind, also 100%! 

Das ist nur der Wert aus Verbrauch mal Akku-Kapazität. In der Realität werden E-Autos schon bei viel niedrigeren Akkuständen aufgeladen. Wenn man kein Eigenheimbewohner mit Wallbox in der Garage ist, wo man quasi jederzeit aufladen kann, dann nutzt man eigentlich immer nur 60-70% der Kapazität des Akkus.

Es hat einen Grund, weshalb die Hersteller die Ladezeiten in den Prospekten immer für den Bereich 10/20 - 80% angeben. Darunter und darüber dauert es erheblich länger, bis der Strom seinen Weg in den Akku findet. Für die letzten 20% können da schon mal 1 oder 2 Stunden zusammenkommen..

Wenn man unterwegs ist, hat man nicht die Zeit, stundenlang zu warten. Die Aufladung auf 80% dauert ja eh schon 20-30 Minuten. Hier beim nagelneuen CLA, mit seinem 800 Volt-Bordsystem und 320 kW Ladeleistung dauert es ja auch immer noch 22 Minuten. Und das auch nur, wenn die Ladesäule diese 320 kW überhaupt abgeben kann, was in der Realität eher selten der Fall ist.

In einigen Testberichten wird inzwischen sogar angegeben, wieviel Zeit es kostet, bis man 200 oder 300 km Reichweite hinzugefügt hat. Unabhängig vom Ladestand des Akkus.

Es gibt Gründe für solche Angaben! Und die liegen in der Realität! Und die heißt, daß man ohne heimische Wallbox oder Ladestation am Arbeitsplatz tatsächlich alle 200-300 km irgendwo ranfahren muss, um mobil zu bleiben.

Auf den brandneuen CLA bezogen, der wirklich neueste Batterietechnik zur Verfügung hat, bedeutet dies, daß von den 508 km Reichweite im Alltag wieder nur etwas mehr als 300 km übrig bleiben.

Und das auch bei normaler Fahrweise. Will man das volle Leistungspotential dieser E-Autos nutzen oder hat man es eilig, dann sinkt die Reichweite noch mehr.

Ich konnte das kürzlich wieder live beobachten. Ich habe vorgestern an einem Tag ca. 1.200 km Fahrt hinter mich gebracht. 1.100 km davon auf der Autobahn. Ich habe eine Menge teurer E-Autos überholt, die auf der rechten Spur mit 110 oder 120 km/h gebummelt sind.

Sie werden ihre Gründe gehabt haben.

Überholt wurde ich von keinem einzigen E-Auto. Nur im Stadtverkehr beim Ampelstart. Naja, wer es braucht...

Die versprochene Reichweite erreicht man nur näherungsweise, wenn man die passenden Reifen vom Werk nimmt (also nichts da mit schicken Breitreifen auf Alus) und bei der Zusatzausstattung spart. Da kriegst du dann also ein schmal ausgestattetes Auto auf dünnen Reifen für über 55.000 Euro Einstiegspreis. Toll. Das nenn ich Fortschritt.

In derselben Ausgabe der Auto-Bild wurde übrigens auch ein aktueller BMW X3 als Diesel 40d getestet.




Zu Preisen ab etwa 70.000 Euro (ohne Zusatzausstattung) bekommt man einen feinen Reisedampfer in der Größe des oben erwähnten Genesis GV 70e. Der ist ähnlich groß, genauso gut verarbeitet und kostet weit über 80.000 Euro. Er hat zwar 490 PS Systemleistung, der BMW "nur" 303, allerdings steht diese Leistung beim BMW quasi permanent zur Verfügung und nicht wie bei E-Autos nur für kurze Zeit.




Mit dem tatsächlichen Testverbrauch von 6,6 Litern und einem Tankinhalt von 60 Litern kommt man damit gut und gerne 900 km weit und kann zielgenau den Tank ausnutzen bis zur nächsten Tankstelle. In dieser Zeit stand der Genesis schon 2 mal an der Ladesäule.

Also auch aktuell ist kein besonders großer Fortschritt bei Elektro-Mobilität erkennbar.

Die Zulassungszahlen steigen ja auch nicht mehr so wie in den Vorjahren. Eventuell ist der Hype auch in 2 oder 3 Jahren vorbei und E-Autos sind dann das, was sie eigentlich immer nur sein konnten: Nischenmodelle für Technikfreaks und "Klimapaniker".

Wir werden sehen.