Interessanter Artikel in der Epoch Times. Muss man nicht alles gut finden oder genauso sehen, aber trotzdem interessant.
"Präsident Donald Trump nutzte sein erstes Jahr nach der Rückkehr ins Weiße Haus, um den Ton für seine zweite Amtszeit zu setzen und sowohl die Nation als auch die Welt maßgeblich zu beeinflussen.
Zu Hause reorganisierte der Präsident mit über 225 Dekreten die Innenpolitik und setzte gleichzeitig seine „America First“-Agenda konsequent um.
Auf internationaler Bühne richtete Trump die globale Handelspolitik neu aus, vermittelte Friedensabkommen und setzte das US-Militär in mehreren entscheidenden Situationen gezielt ein.
Im Folgenden sind 30 Beispiele aufgeführt, wie die Trump-Regierung das Land und die Welt verändert hat.
1. One Big Beautiful Bill Act
Im Juli 2025 verabschiedete der US-Kongress Trumps wichtigstes innenpolitisches Gesetzesvorhaben – den One Big Beautiful Bill Act. Das Gesetz sieht in den kommenden zehn Jahren tiefgreifende Veränderungen in der Steuer- und Sozialpolitik vor.
Zu den Kernpunkten gehören unter anderem die dauerhafte Verankerung von Trumps Steuersenkungen seiner ersten Amtszeit, Steuererleichterungen für Trinkgelder, Überstunden sowie Sozialversicherungsbeiträge, die Fertigstellung der Grenzmauer und eine Erhöhung der Verteidigungsausgaben um 150 Milliarden US-Dollar.
Weitere Maßnahmen beinhalten beschleunigte Abschreibungen zur Förderung von Unternehmensinvestitionen sowie Steuerbefreiungen für Zinsen auf in den USA hergestellte Fahrzeuge.
2. Eindämmung der illegalen Einwanderung
Nachdem der Präsident strenge Grenzsicherheitsmaßnahmen erlassen hatte, sank die Zahl der Einwanderer, die unerlaubt ins Land gekommen waren, auf den niedrigsten Stand, der je verzeichnet wurde.
Ab Mai 2025 wurden acht Monate lang keine illegalen Einwanderer von den Grenzschutzbeamten mehr ins Landesinnere freigelassen, und mehr als 2,5 Millionen Einwanderer wurden laut Angaben des Heimatschutzministeriums aus den USA abgeschoben.
Die Regierung setzte bei den Abschiebungen Prioritäten: Bekannte Gangmitglieder und Gewaltverbrecher hatten Vorrang. Gleichzeitig entschieden sich fast 2 Millionen Einwanderer freiwillig zur Ausreise, teilweise mithilfe einer App der Grenzschutzbehörde. Zu den Maßnahmen zur Sicherung der Grenze gehörten die Einstellung von Tausenden neuen Grenzschutzbeamten und der Ausbau der Abschiebehaftkapazitäten.
Trump betonte, dass die Abschiebung illegaler Einwanderer den amerikanischen Bürgern zugutekomme, da sie die Kriminalität senke und den Wettbewerb um Arbeitsplätze und Wohnraum reduziere.
3. Ausweitung der Einreiseverbote
Trump berief sich auf die nationale Sicherheit, als er im vergangenen Jahr Einreisen aus zwölf Ländern – darunter Afghanistan, Iran und Somalia – vollständig einschränkte. Im Dezember 2025 weitet er die Richtlinie auf fünf weitere Länder aus. Ferner gelten für 19 Länder ebenfalls teilweise Einreisebeschränkungen.
Am 21. Januar hat das Außenministerium die Bearbeitung von Einwanderungsvisa für Staatsangehörige aus 75 Ländern eingestellt. Dieser Schritt basiert auf der Befürchtung, dass diese Einwanderer aus diesen Ländern in den Vereinigten Staaten Sozialhilfe oder öffentliche Leistungen beanspruchen könnten.
4. „Birthright citizenship“
Eine der ersten Dekrete in Trumps zweiter Amtszeit stellte die übliche Auslegung des 14. Zusatzartikels infrage, indem er das Recht auf US-Staatsangehörigkeit durch Geburt für Kinder illegaler Einwanderer oder Personen mit befristeten Visa abschaffte.
Mehrere Bundesstaaten und Interessengruppen reichten Klage gegen die Regierung ein, und untergeordnete Gerichte blockierten zunächst die Verordnung des Präsidenten. Die Anfechtung der Blockaden gelangte bis zum Obersten Gerichtshof, der eine wegweisende Entscheidung traf, die die Anwendung landesweiter einstweiliger Verfügungen durch Gerichte einschränkt.
Der Oberste Gerichtshof hat noch nicht über die Verfassungsmäßigkeit des als „birthright citizenship“ bekanntes Recht entschieden.
5. Visumänderungen
Die Regierung erhöhte die Gebühren für H-1B-Visa für qualifizierte ausländische Arbeitnehmer auf 100.000 US-Dollar und äußerte die Hoffnung, dass dieses Unternehmen dazu motivieren würde, amerikanische Arbeitnehmer einzustellen.
Eine neu eingeführte „Trump Gold Card“, die für 1 Million Dollar für Einzelpersonen und 2 Millionen Dollar für Unternehmen erworben werden kann, wird die Bearbeitung von Aufenthaltsanträgen für qualifizierte Bewerber, die die Hintergrundüberprüfung bestehen, beschleunigen.
Die Regierung setzte auch das Greencard-Lotterieprogramm nach einem Amoklauf an der Brown University im Dezember 2025 aus. Im Rahmen der Diversity-Visa-Verlosung wurden jedes Jahr etwa 50.000 Greencards an Menschen aus Ländern vergeben, die in den Vereinigten Staaten nur begrenzt vertreten sind.
6. Einsatz der Nationalgarde
Der Präsident entsandte die Nationalgarde zunächst nach Los Angeles, um die Unruhen zu unterdrücken, die im Juni 2025 nach Protesten gegen Beamte der Einwanderungs- und Zollbehörde (ICE) ausgebrochen waren.
Anschließend schickte Trump Truppen nach Washington, um dort gegen die Gewaltkriminalität in der Hauptstadt vorzugehen. In weiteren Einsätzen wurden Mitglieder der Nationalgarde nach Portland in Oregon, Memphis in Tennessee und Chicago entsandt.
Führende Politiker der Demokraten fochten die Einsätze an, und der Oberste Gerichtshof entschied im Dezember 2025 vorläufig, dass die Regierung keine Truppen der Nationalgarde nach Chicago entsenden dürfe, um ICE-Beamte zu schützen. Trump zog daraufhin die Nationalgardisten aus Chicago, Portland und Los Angeles ab.
7. DOGE
Am ersten Tag seiner zweiten Amtszeit gründete Trump das Department of Government Efficiency (DOGE), um Verschwendung, Betrug und Missbrauch in den Behörden zu untersuchen und zu beseitigen.
Die Arbeitsgruppe für staatliche Ausgabenkürzungen stand ursprünglich unter der Leitung von Tesla-CEO Elon Musk. DOGE gibt auf seiner Website an, dass durch Vertragsauflösungen, Kündigungen von Mietverträgen, die Beseitigung doppelter Zahlungen und die Unterbindung betrügerischer Aktivitäten 215 Milliarden Dollar an Steuergeldern eingespart wurden.
Zu den am stärksten vom DOGE betroffenen Behörden gehören das Gesundheitsministerium, die General Services Administration, die mit dem Bundesverwaltungsamt vergleichbar ist, und die Sozialversicherungsbehörde.
Zu den Maßnahmen gehörte auch die Entlassung von insgesamt etwa 317.000 staatlichen Bediensteten, von denen etwa 92 Prozent freiwillig nach Annahme von Abfindungsangeboten ausschieden.
8. Begnadigungen für Angeklagte des 6. Januar
Am ersten Tag begnadigte Trump fast 1.600 Personen, die wegen ihrer Teilnahme an Protesten und Ausschreitungen im US-Kapitol am 6. Januar 2021 wegen verschiedener Verbrechen angeklagt waren.
Er wandelte auch die Strafen von 14 inhaftierten Personen um, anstatt ihnen eine vollständige, bedingungslose Begnadigung zu gewähren, sodass die strafrechtlichen Verurteilungen für einige der wegen aufrührerischer Verschwörung Angeklagten – darunter der Gründer der Oath Keepers, Stewart Rhodes, und die Mitglieder der Proud Boys, Ethan Nordean, Joseph Biggs und andere – bestehen blieben.
9. Rückzug der USA aus Klimaverträgen
Trump leitete am 20. Januar 2025 zum zweiten Mal den Rückzug der Vereinigten Staaten aus dem Pariser Klimaabkommen ein – nach dem ersten Rückzug während seiner ersten Amtszeit. Im Januar 2026 traten die USA zudem aus der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen aus und zogen sich aus dem Green Climate Fund zurück, der einen Großteil der Klimainitiativen der Vereinten Nationen finanziert.
Im Inland hat die Regierung Maßnahmen zur Überarbeitung klimabezogener Vorschriften ergriffen, darunter die Aufhebung von staatlichen Vorgaben für Elektrofahrzeuge, die Einstellung von Offshore-Windprojekten und die Aufhebung einer Klimabestimmung, die den Weg für eine umfassende Deregulierung ebnen würde.
10. Abschaffung von DEI
Die Richtlinien zu Diversität, Verteilungsgerechtigkeit und Inklusion (DEI) in Bundesbehörden wurden am ersten Tag von Trumps Amtsantritt abgeschafft. Die Vorgabe beendete Schulungsprogramme und -anforderungen sowie Positionen im Zusammenhang mit DEI und setzte leistungsorientierte Einstellungsverfahren wieder in den Vordergrund.
Unter Berufung auf Bürgerrechtsgesetze hat die Regierung auch versucht, DEI an Universitäten und öffentlichen Schulen, die Bundesmittel erhalten, zu verbieten. Diese Maßnahmen wurden vor dem Hintergrund getroffen, dass Unternehmen wie Amazon, McDonald’s und Meta ihre DEI-Richtlinien zurückfahren.
11. Auflösung des Bildungsministeriums
Trump drängt den Kongress zur Abschaffung des Bildungsministeriums, wobei Ministerin Linda McMahon die Federführung bei der schrittweisen Auflösung übernimmt. Mehr als die Hälfte der Mitarbeiter des Ministeriums wurde entlassen, und viele Aufgaben werden auf andere Ministerien übertragen.
Die Regierung beabsichtigt, dass die Bundesstaaten die Verwaltungsaufgaben für ihre eigenen Bildungssysteme übernehmen.
12. Untersuchung von Universitäten
Die Trump-Regierung hat Hochschulen und Universitäten, denen in jüngster Zeit Verstöße gegen Bürgerrechte und störende oder gewalttätige propalästinensische Proteste vorgeworfen wurden, Finanzmittel in Milliardenhöhe vorenthalten. Dieser Schritt hat zu rechtlichen Auseinandersetzungen geführt.
Mit Brown, Columbia, Cornell und anderen wurde eine Einigung erzielt. Columbia erklärte sich bereit, eine Geldstrafe in Höhe von 200 Millionen Dollar zu zahlen. An jüdische Mitarbeiter, die von Kollegen und Studenten schikaniert worden waren, wurden 21 Millionen Dollar ausgezahlt.
Die Regierung befindet sich derzeit in einem Rechtsstreit mit Harvard, wobei Bundesmittel in Milliardenhöhe eingefroren sind.
13. MAHA-Agenda
Die Ernennung von Robert F. Kennedy Jr. zum Gesundheitsminister führte zu einer Neuausrichtung, wie die US-Behörden künftig Lebensmittel und Medikamente regulieren.
Im Rahmen der Initiative „Make America Healthy Again“ (Amerika wieder gesund machen) forderte Kennedy die Bundesstaaten auf, Junkfood aus den Programmen für Lebensmittelmarken zu streichen. Achtzehn Bundesstaaten haben dies bisher umgesetzt.
Das US-Landwirtschaftsministerium hat kürzlich eine neue umgekehrte Ernährungspyramide veröffentlicht, die gesunde Proteine (Fleisch, Fisch und Eier), Milchprodukte, Fette und Öle sowie Obst und Gemüse in den Vordergrund stellt.
„Die neuen Richtlinien berücksichtigen, dass vollwertige, nährstoffreiche Lebensmittel der effektivste Weg zu besserer Gesundheit und niedrigeren Gesundheitskosten sind“, sagte Kennedy bei der Vorstellung der neuen Richtlinien.
14. Senkung der Arzneimittelpreise
Die Regierung gelang es, unter Androhung von Zöllen, die langjährige Praxis großer Pharmaunternehmen zu ändern, US-Kunden für Markenmedikamente bis zu 400 Prozent mehr als Kunden im Ausland zu berechnen.
Bislang haben mehr als ein Dutzend Pharmaunternehmen entsprechende Vereinbarungen mit der US-Regierung geschlossen. Trump hat den Kongress gebeten, diese Preispolitik gesetzlich zu verankern.
Zu den in diesen Abkommen vereinbarten Preissenkungen gehören das Cholesterinsenker-Medikament Repatha von Amgen, dessen Preis von 573 auf 239 Dollar sank, das HIV-Medikament Reyataz von Bristol Myers Squibb, das von 1.449 auf 217 Dollar reduziert wurde, sowie das Hepatitis-C-Medikament Epclusa von Gilead Sciences, dessen Preis von 24.920 auf 2.425 Dollar fiel. Diese Maßnahmen sollen auch den Zugang zu wichtigen Medikamenten erleichtern.
15. Nur zwei Geschlechter
An seinem ersten Tag im Amt legte Trump die Position seiner Regierung zum Geschlecht mit einem Dekret fest, in dem er erklärte, dass die Vereinigten Staaten „zwei Geschlechter, männlich und weiblich“, anerkennen. „Diese Geschlechter sind nicht veränderbar und basieren auf einer grundlegenden und unumstößlichen Realität“, heißt es in der Verordnung.
Trump verbot später, dass Bundesmittel an Schulen und andere Einrichtungen gehen, die Männern die Teilnahme an Frauensportarten erlauben.
Die University of Pennsylvania, die wegen der Zulassung eines Mannes zum Frauenschwimmteam sanktioniert wurde, erklärte sich bereit, diesem Athleten, Lia Thomas, alle Auszeichnungen einschließlich seines NCAA-Meistertitels von 2022 abzuerkennen und allen Schwimmerinnen, die gegen ihn angetreten waren, ein Entschuldigungsschreiben zu schicken.
Im Dezember 2025 beschloss das Gesundheitsministerium, die Bundesmittel für Krankenhäuser zu kürzen, die Transgenderoperationen an Minderjährigen durchführen. Infolge der Politik von Trump haben mehr als 20 Kliniken, die Geschlechtsumwandlungs-OPs anboten, die Behandlungen vorübergehend ausgesetzt oder komplett eingestellt.
16. Neue Wahlkreisgrenzen
Trumps Vorstoß, Texas zur Neufestlegung seiner Kongresswahlbezirke zu bewegen, löste eine landesweite Initiative aus, um daraus parteipolitischen Nutzen zu ziehen.
Nachdem Texas neue Wahlkreisgrenzen beschlossen hatte, welche den Republikanern fünf zusätzliche Sitze im Repräsentantenhaus verschaffen sollten, reagierte Kalifornien mit einer von den Wählern gebilligten Volksabstimmung für das Neuziehen von Wahlkreisgrenzen. Diese sollte den Demokraten auch fünf Abgeordnetensitze einbringen.
Missouri, Ohio und North Carolina gestalteten die Wahlkreise zugunsten der Republikaner um, während Utah den Demokraten half. Andere Bundesstaaten, darunter Florida, sind dabei, ihre Wahlkreise neu zu gestalten, oder erwägen Optionen für eine Neugestaltung.
17. Blick auf Grönland
Trump erhöhte im Januar den Einsatz für sein Vorhaben, Grönland zu erwerben. Dies veranlasste den dänischen Außenminister und die grönländische Außenministerin dazu, sich am 14. Januar mit Vizepräsident JD Vance und US-Außenminister Marco Rubio im Weißen Haus zu treffen.
Trump erklärte ursprünglich, dass der Kauf der Insel zusammen mit anderen Optionen, darunter auch militärische Gewalt, in Betracht gezogen wird.
Dänemark, Grönland und europäische Staats- und Regierungschefs haben Trumps Äußerungen zurückgewiesen. Der Präsident hat wiederholt betont, dass die Insel für die nationale und internationale Sicherheit von entscheidender Bedeutung ist. „Dänemark kann nichts dagegen tun, wenn Russland oder China Grönland besetzen wollen, aber wir können alles tun“, sagte Trump am 14. Januar.
Am 21. Januar hat Trump nach einem Gespräch mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte beim Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz erklärt, er werde Grönland nicht mit Gewalt einnehmen und auf angekündigte Strafzölle gegen mehrere europäische Staaten verzichten. Rutte und er hätten Wege besprochen, wie die NATO die gesamte Arktis absichern könne, und dafür einen „Rahmen für ein zukünftiges Abkommen“ vereinbart.
18. Gelöste globale Konflikte
Trump nutzte wirtschaftliche Hebel und die Androhung von Zöllen, um acht internationalen Konflikten beizulegen – manche von ihnen hatten Jahrzehnte angedauert.
Zu den ausgehandelten Waffenstillständen gehören diejenigen zwischen der Demokratischen Republik Kongo und Ruanda sowie zwischen Thailand und Kambodscha.
Der Präsident räumte diplomatischen Lösungen Vorrang ein, während er Zölle als Verhandlungsinstrument einsetzte, und betonte dabei Ergebnisse, die auf Entwicklungs- und Finanzmöglichkeiten basieren.
19. Beendigung des Konflikts zwischen Israel und der Hamas
Die Trump-Regierung initiierte einen wegweisenden Friedensvertrag zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas, den sogenannten 20-Punkte-Friedensplan, der die Freilassung aller von der Hamas festgehaltenen Geiseln – sowohl Lebender als auch Verstorbener – ermöglichte.
Der US-Präsident bezeichnete diesen Moment als „historische Morgenröte eines neuen Nahen Ostens“ und betonte die Chance, einen Weg zum Frieden in einer Region zu ebnen, die seit Jahrtausenden von Konflikten heimgesucht wird. Ägypten verlieh Trump seine höchste Auszeichnung, den „Orden des Nils“, und Israel ernannte ihn für seine Friedensbemühungen zum ersten Nichtstaatsbürger, der jemals den Israel-Preis erhielt.
20. Geänderte Ukraine-Politik
Trump erhöhte den Druck auf die Ukraine und Russland, um den Konflikt zwischen den Ländern zu beenden, und deutete an, dass die Ukraine Gebiete abtreten müsse, die sie bereits an Russland verloren habe.
Trump beendete die Politik der Biden-Regierung, der Ukraine umfangreiche kostenlose Militärhilfe zu gewähren. Stattdessen hat er die Hilfen eingefroren und signalisiert, dass die Unterstützung an Bedingungen geknüpft sein soll – wie wirtschaftliche Gegenleistungen oder Waffenverkäufe.
Trump äußerte wiederholt seine Enttäuschung über den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und den russischen Präsidenten Wladimir Putin, weil sie sich nicht um eine friedliche Lösung bemühen würden, obwohl er auch betonte, dass die Gespräche weitergingen und produktiv seien.
21. Iran-Schläge
Zehn Tage nach Beginn des Konflikts zwischen Israel und dem Iran im Juni 2025 demonstrierte Trump die militärische Macht Amerikas. Während einer streng geheimen Operation namens „Midnight Hammer“ wurden die iranischen Nuklearanlagen zerstört.
Die tief unter der Erde gelegene Anreicherungsanlage in Fordow wurde zusammen mit zwei weiteren Anlagen von einer Flotte aus B-2-Tarnkappenbombern angegriffen. Diese warfen 14 Bunkerbrecherbomben ab und wurden von einer Salve-Tomahawk-Rakete unterstützt, die von U-Booten abgefeuert wurden.
Zwei Tage später endete der Konflikt mit einem Waffenstillstand.
22. Unterstützung iranischer Demonstranten
Das gewaltsame Vorgehen der Behörden im Iran gegen Menschen, die gegen das islamische Regime protestierten, stieß bei Trump auf Kritik.
Der Präsident bekundete wiederholt seine Unterstützung für die Demonstranten, forderte sie in einem Beitrag auf Truth Social auf, „die Institutionen zu übernehmen“, und versprach ihnen, dass „Hilfe auf dem Weg“ sei.
Laut der „Sunday Times“ wurden seit Beginn der Proteste und Unruhen bis zu 18.000 Menschen getötet. Das Regime spricht von mindestens 5.000 Toten, darunter 500 Sicherheitskräfte.
Der Präsident erklärte am 16. Januar, dass die Entscheidung des Regimes, die geplanten Hinrichtungen von Demonstranten nicht durchzuführen, seine Entscheidung beeinflusst habe, den Iran nicht anzugreifen.
23. Festnahme von Maduro
In einer außenpolitischen Aktion, die sein Vermächtnis prägen könnte, ordnete Trump am 3. Januar eine riskante US-Militäroperation in Venezuela an, bei der der damalige Machthaber Nicolás Maduro und seine Ehefrau Cilia Flores von US-Spezialkräften in Caracas festgenommen und in die Vereinigten Staaten gebracht wurden. Beide wurden vor einem Bundesgericht in New York angeklagt, unter anderem wegen Verschwörung zum Drogenterrorismus und anderer schwerer Straftaten. Sie plädierten auf nicht schuldig.
Außenminister Marco Rubio erklärte, Maduro habe mehrfach die Möglichkeit gehabt, die Festnahme abzuwenden.
Im Dezember 2025 stuften die Vereinigten Staaten das Kartell „Cartel de Los Soles“ als ausländische terroristische Organisation ein, mit Maduro an der Spitze. „Los Soles“ ist der Oberbegriff für venezolanische Regierungsfunktionäre, die in den Drogenhandel verwickelt sind.
Rubio sagte am 7. Januar, dass die Vereinigten Staaten einen dreistufigen Plan für Venezuela haben: Stabilisierung, Wiederaufbau und Übergang.
24. Angriffe auf Drogenboote
Seit September 2025 geht das US-Militär gegen den Drogenhandel in der Karibik vor, indem es Boote angreift, die mutmaßlich Drogen aus Venezuela schmuggeln. Die Vereinigten Staaten haben außerdem eine Flotte von beispiellosem Ausmaß in der Karibik zusammengezogen.
Der erste bekannte Angriff an Land in Venezuela wurde im Dezember letzten Jahres auf einer Hafenanlage durchgeführt, die mutmaßlich zum Verladen illegaler Lieferungen genutzt wurde.
Seit Dezember haben US-Streitkräfte Öltanker beschlagnahmt, die versuchten, Sanktionen zu umgehen, indem sie ihre Transponder ausschalteten und unter falscher Flagge fuhren, um nicht entdeckt zu werden.
25. Fokus auf Lateinamerika
Trump hat die Monroe-Doktrin aus dem 19. Jahrhundert wiederbelebt und als „Donroe-Doktrin“ neu definiert. Dies geschah, um die strategische Vorherrschaft der USA in der westlichen Hemisphäre, sprich Süd- und Nordamerika, zu garantieren. Die Strategie gipfelte in Angriffen auf Drogenboote und der Absetzung Maduros durch US-Streitkräfte in der zweiten Hälfte von Trumps erstem Amtsjahr, aber die Region stand schon früh im Fokus der Regierung.
Anfang 2025 begann der Präsident eine Kampagne, in der er Panama unter Druck setzte, indem er drohte, die Kontrolle über den Panamakanal zurückzugewinnen, falls der chinesische Einfluss in dem Gebiet nicht zurückgedrängt werde. Im Februar 2025 kündigte Panama an, ein Infrastrukturprojekt mit Peking im Rahmen der Neuen Seidenstraße nicht zu verlängern.
26. Handelskrieg, Waffenstillstand mit China
Trump verhängte zwei Arten von Zöllen gegen China: Fentanyl-Zölle aufgrund der Rolle des Landes bei der Lieferung chemischer Vorläufersubstanzen an mexikanische Kartelle, welche die Droge anschließend in die Vereinigten Staaten schmuggeln. Zusätzlich setzte er Gegenzölle wegen der jahrzehntelangen unfairen Handelspraktiken Pekings, durch die den Vereinigten Staaten Schaden zugefügt wird.
Im April 2025 verhängt die US-Regierung Vergeltungszölle auf einige chinesische Produkte von bis zu 245 Prozent. Nach mehreren Eskalationen und Deeskalationen einigten sich beide Seiten während eines Treffens von Trump mit Chinas Machthaber Xi Jinping im Oktober in Südkorea auf einen einjährigen Handelsfrieden.
Im Rahmen des Abkommens stimmte Peking zu, den Kauf von US-Sojabohnen wieder aufzunehmen, den Export von Seltenen Erden zu gestatten und Maßnahmen zu ergreifen, um den Zufluss von Fentanyl-Vorläuferstoffen in die Vereinigten Staaten zu verringern.
27. Zölle und Handelsabkommen
Mit seiner Zollpolitik versucht der Präsident, den globalen Handel neu zu ordnen und die Produktion zurück in die USA zu holen. Dies ist eine Korrektur dessen, was Trump als jahrzehntelange unfaire Handelspraktiken gegenüber den Vereinigten Staaten bezeichnete.
Die Gegenzölle, die am sogenannten „Tag der Befreiung“ am 2. April verkündet wurden, waren der Auftakt zu Handelsgesprächen mit Dutzenden Ländern. Sie führten zu Vereinbarungen mit einer Reihe von Nationen, darunter Großbritannien, der Europäischen Union, Japan und Südkorea.
Unterdessen haben die Zölle zu Rekordumsätzen für den Haushalt der US-Regierung geführt – bisher etwa 264 Milliarden Dollar. Das US-Handelsdefizit sank im Oktober auf den niedrigsten Stand seit 16 Jahren. Die Zolleinnahmen haben die Staatsverschuldung gesenkt, und der Präsident hat „Zollrückerstattungen“ in Höhe von 2.000 Dollar für jeden US-Bürger vorgeschlagen. Eine solche Maßnahme würde die Zustimmung des Parlaments erfordern.
Der Oberste Gerichtshof wird jedoch darüber entscheiden, ob Trumps globale Zölle rechtmäßig sind. Regierungsmitglieder haben erklärt, dass die Regierung auch im Falle einer Aufhebung über andere Befugnisse verfügt, um weiterhin Zölle zu erheben.
28. Investitionen in Billionenhöhe
Die Handelsverhandlungen führten zu Rekordinvestitionen in die Entwicklung und den Ausbau von Produktionsstätten im ganzen Land.
Trumps Besuch in den Golfstaaten im Mai 2025 führte zu Geschäften im Gesamtwert von mehr als 2 Billionen Dollar mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Saudi-Arabien. Handelsabkommen mit Großbritannien, der Europäischen Union, Japan und Südkorea haben zu Käufen und Investitionszusagen in den Vereinigten Staaten im Wert von mehr als 2 Billionen Dollar geführt.
Die Vereinigten Staaten und Taiwan kündigten im Januar ein 500-Milliarden-Dollar-Geschäft an, das darauf abzielt, die amerikanische Halbleiterproduktion zurückzuholen.
Trump sagte kürzlich, der „unglaubliche Erfolg” der Zölle werde eine wirtschaftliche Wiederbelebung in den Vereinigten Staaten bewirken.
29. Schließung der USAID
Die Umstrukturierung der Verwaltung umfasste auch die Auflösung der US-Entwicklungsbehörde USAID. Die Trump-Regierung strich etwa 94 Prozent der Verträge im Wert von rund 54 Milliarden Dollar.
Rubio sagte, die Organisation habe „sich von ihrer ursprünglichen Aufgabe, die amerikanischen Interessen im Ausland verantwortungsvoll zu vertreten, entfernt“.
Seit Dezember haben die Vereinigten Staaten im Rahmen eines neuen Modells, das als „America First Global Health Strategy“ bezeichnet wird, Gesundheitsabkommen mit mehr als einem Dutzend afrikanischer Länder unterzeichnet. Die Vereinigten Staaten stellten Milliardenbeträge zur Verbesserung der Gesundheitssysteme in Aussicht, verbunden mit entsprechenden Gegenleistungen der beteiligten Länder.
30. Sicherung der Lieferkette für Seltene Erden
Die US-Regierung hat angesichts von Chinas marktbeherrschender Stellung bei der Gewinnung von Seltenen Erden eine Reihe von nationalen und internationalen Investitionen getätigt, um eine alternative Lieferkette für kritische Rohstoffe aufzubauen.
Seltene Erden sind für die moderne Fertigung unerlässlich, unter anderem für Autos, Elektronik und Waffensysteme.
Im Juli 2025 ging das Pentagon eine wegweisende Partnerschaft mit MP Materials, dem größten Förderunternehmen von Seltenen Erden des Landes, ein. Es investierte Milliarden Dollar in das Unternehmen und wurde dessen größter Anteilseigner. MP Materials und das Pentagon gründeten außerdem ein Joint Venture mit einem saudischen Staatsunternehmen, um in dem Golfstaat eine Seltene-Erden-Raffinerie zu errichten.
Im Oktober 2025 vereinbarten die Vereinigten Staaten und Australien Investitionen in Höhe von 3 Milliarden Dollar in Seltene-Erden-Projekte.
Der Artikel erschien im Original auf theepochtimes.com unter dem Titel „30 Ways Trump Impacted the US, World in First Year“. (deutsche Bearbeitung vm)"







