Dienstag, 14. April 2026

Ab jetzt wird alles gut! Danke, Ungarn!

Die Ungarn haben gewählt und dem sog. "Autokraten" Orban nach 16 Jahren die Rote Karte gezeigt.

 


 

Erstaunlich, wie einfach sich dieser "Diktator" aus dem Amt wählen ließ. Und dann hat er nicht mal versucht, das Ergebnis anzuzweifeln oder sich im Parlament zu verschanzen und seine Macht zu verteidigen.

Diese "Autokraten" sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Der deutsche Qualitäts- und Haltungs-"Journalismus" ordnet das Ergebnis für den unbedarften Mittelstrahl-Medien-Konsumenten ein.

Das Handelsblatt berichtet in seinem Morgen-Briefing freudig erregt vom "Wunder von Budapest".

"Europa hat an diesem Montagmorgen immerhin ein Problem weniger. Die Wählerinnen und Wähler in Ungarn entledigten sich bei den Parlamentswahlen am Sonntag nach 16 Jahren ihres Regierungschefs Viktor Orbán."
heißt es.

Und weiter:

 

 

Man muss sich das mal auf der Zunge zergehen lassen. Das ist wieder das typische Programm der dt. Mittelstrahl-"Journalisten": Framing, Halbwahrheiten, Lügen, Weglassen.

Ungarn war also "in die Fänge des Rechtspopulismus" geraten. Nein, die Ungarn haben vor 16 Jahren nicht Orban gewählt, sondern sind ihm auf den Leim gegangen, in seine Fänge geraten.

Natürlich sind sie jetzt aufgewacht und erwachsen geworden und haben informiert gewählt. Diesmal sind sie nicht in die Fänge von irgendwem geraten. Schon gar nicht in Brüssels Fänge.

"Ende der Gewaltenteilung"? Kann man einfach mal so behaupten, ohne es zu belegen. Jedenfalls fand die EU das alles nicht so schlimm, daß man Ungarn mit dem Rausschmiss gedroht hat. Die haben einfach nur ein bisschen wirtschaftlichen Druck ausgeübt. Aber für eine EU-Mitgliedschaft war alles noch okay.

Und was Gewaltenteilung angeht, ist Brüssel natürlich der absolute Experte. Da teilt sich Ursula von der Lügen mit niemandem die Gewalt.

"Grassierende Korruption"? Mag ja sein, aber wo ist da der Unterschied zu anderen europäischen Ländern? Was ist mit dem korruptesten aller europäischen Länder, für das jetzt neue Hoffnung herbeigeredet wird, wo Orban weg ist? Der Ukraine? Dort, wo so viele hundert Milliarden verschwunden sind wie in keinem anderen Land der Welt? Zwischendurch bemerken die Rechnungsprüfer der Finanziers der Ukraine immer mal wieder, daß sie nicht wissen, wieviel des Geldes irgendwo gelandet ist.

"Ökonomischer Abstieg"? Eine glatte Lüge! Ungarn war vor Orban ein relativ armes Land und ist es immer noch. Allerdings hat Ungarn dennoch Wirtschaftswachstum gehabt, im Gegenzug zur größten Volkswirtschaft Europas.

Mit einer kurzen KI-Recherche verschwenden die Handelsblatt-Schmierfinken keine Zeit. Dabei hätten sie dann diese Lüge vermeiden können.

 


 

Da es hier um wirtschaftliche Grundsatzdaten geht, ist das besonders peinlich für das Handelsblatt, weil es sich ja selbst als große Wirtschaftszeitung sieht. Da suhlen sich die heutigen Haltungs-Schreiberlinge aber eher im alten Glanz.

Wie war nochmal das Wachstum der Vorzeigedemokratie Deutschland in den letzten Jahren?

 

Dann wird es wirklich absurd! Brüssel wird jetzt handlungsfähiger. So so. "Orbans Hörigkeit" gegenüber Russland ist endlich überwunden. Jetzt ist Ugarn wieder Brüssel hörig. Endlich kann wieder durchregiert werden. Endlich sind wieder alle einer Meinung. Endlich hat niemand mehr eine andere Meinung zum Ukraine-Krieg, bzw. zur Finanzierung durch europäische Steuerzahler. Denn andere Meinungen halten die Demokratie nur auf. Und Vielfalt bedeutet für Brüssel eh nur, daß man anders aussieht, während man das gleiche denkt.

Die "Zeit der Ungarn-Vetos" ist vorbei! Na endlich! Jetzt schert keiner mehr aus und nimmt ein Recht wahr, daß die EU eigentlich jedem Mitgliedsstaat gewährt. Wieso schaffen wir das Vetorecht nicht einfach ab? Das verhindert doch nur das Durchregieren und die weitere Umverteilung von Milliadenbeträgen der Steuerzahler in dunkle Kanäle.

Da gibt es zwar noch das kleine Slowenien und seinen Präsidenten Fico, aber der hat jetzt halt einen Verbündetn weniger.

Wie gesagt: Vielfalt ist in der EU nur bedingt willkommen.

Im dritten Stichpunkt wird sogar von "Spaltpilz" gepöbelt. In anderen Medien war vom "Abweichler" die Rede. 

Wow, das ist ja wie bei der Mafia. Dort mag man auch keine Spaltpilze. Dort muss auch alles nach dem Willen des Paten gehen.

Diese meisen kleinen Schmierfinken merken gar nicht, wie sehr sie eine tatsächliche autokratische Diktatur in Brüssel herbeisehnen und feiern. Und diese Gestalten halten sich für die Guten, für die Verfechter von Demokratie und Vielfalt. Weiter kann Selbstbild und tatsächliches Reden/Handeln nicht mehr auseinander liegen. Das wäre ja so, als würde Lothar Matthäus sagen, daß er Fußball eigentlich doof findet. Oder als würde Collien Erfandes sagen, daß sie eigentlich sehr zurückhaltend und medienscheu ist.

Das Zentralorgan der liberalen, weltfremden Bildungs-Spießer, die Süddeutsche Zeitung, hat wohl unfreiwillig den Hype um das Wahlergebnis beschrieben.

 




Sich wie im Rausch zu freuen, ohne zu wissen warum, ist eigentlich ein Zeichen für eine gewisse psychische Störung.

Bestimmte Drogen haben den gleichen Effekt.

Man wird sehen, welche Auswirkungen das Wahlergebnis tatsächlich hat. In jedem Fall hat die Zentralbürokratie in Brüssel mehr Macht bekommen. Und das ist schon schlecht per se!

 

 


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