Montag, 16. März 2026

Mein Krieg oder dein Krieg?

Gerade überstürzen sich die Politiker des "Werte-Westens" mit der Feststellung, daß das, was da gerade im Iran passiert, nicht "unser Krieg" ist und man sich da nicht hineinziehen lassen wolle und daß auch die NATO da nichts mit zu tun hat.





Auch andere EU-/NATO-Staaten wie Spanien oder die skandinavischen "Freunde" zeigen sich reserviert.

Und es wird auch keine Waffenlieferungen geben.




Unklar ist, ob die Vertreter des demokratischen Teils der Welt dies aus moralischen oder juristischen (sog. völkerrechtlichen) Gründen tun oder ob man einfach nicht genug Waffen hat und sich nicht durch Minderleistung blamieren möchte.

Schließlich haben dieselben Leute seit 2022 keine Gelegenheit ausgelassen, zu betonen, daß der Krieg des Nicht-EU- und Nicht-NATO-Mitglieds Ukraine gegen Russland auf alle Fälle auch unser Krieg ist, den wir mit ein paar Waffen und vor allem viel Geld unterstützen müssen, während Letzteres zuhause an allen Ecken und Enden fehlt. Vielleicht sogar auch für Waffen.

Gerade aus Deutschland erscheint diese Zurückhaltung erstaunlich, anlässlich unserer sog. "Staatsräson" in Bezug auf Israel.

Aber wahrscheinlich ist das für einen durchschnittlichen Bürger wie mich einfach zu hoch, warum der eine Krieg "auch unser Krieg" ist, an dem man sich bis zur Selbstaufgabe beteiligen muss und der andere nicht und warum die Völkerrechtswidrigkeit des einen Angriffs permanent kritisiert wird und die eines anderen Angriffes nur beiläufig, verschämt erwähnt wird.

Vielleicht ist Politik aber auch einfach nur ein dreckiges Spiel für Heuchler und Psychos.

Das verstehe dann sogar ich.



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