Montag, 27. Juli 2026

Zeit und Zeitgeist

  


 

Diesel-PKW.

Abfahrt Richtung Prag 8:30 Uhr.

Ankunft in Prag gegen 12:30 Uhr.

330 km in 4 Stunden mit vier kleinen Staus/zähflüssigem Verkehr.

Abfahrt in Prag 15:45 Uhr.

Ankunft zuhause 18:45 Uhr.

330 km in 3 Stunden. Keine Staus.

Also 660 km in 7 Stunden ohne Pausen und ohne Tanken zu müssen. Und teilweise mit 180 km/h auf freigegebenen Abschnitten. Und der Tank ist noch halb voll.

E-Auto-Fahrer: bitte nachmachen!

 

 

Mittwoch, 22. Juli 2026

5 Millionen und kein Ende

Es gibt auch noch Erfolgsgeschichten des deutschen Automobilbaus, auch wenn, wie hier, nicht mehr in Deutschland produziert wird. Aber immerhin werden die Fahrzeuge noch in Deutschland entwickelt und konstruiert und das Design maßgeblich bestimmt.

Wie auch immer... eine schöne Geschichte: 

 


 


 

 

Der Morgan danach...

Jeden Tag gibt es einen neuen Morgen und alle paar Jahre gibt es einen neuen Morgan.

Schön!

Einfach nur schön! 

 




 


Sonntag, 19. Juli 2026

Gegenschlag

Die Frauenwelt holt zum Gegenschlag aus. Gegen das "Patriarchat", was auch immer das in Deutschland sein soll.

Okay, es ist auch nicht die gesamte Frauenwelt, sondern erst mal nur diese Frau, die keiner kennt und die vom "Patriarchat" wahrscheinlich nie zur Kenntnis genommen würde, hätte sie nicht ungefragt die "Journalismus"-Simulation "STERN" genutzt, um darauf hinzuweisen, daß sie nichts tun wird.

Richtig! Sie hat bekannt gegeben, nichts zu tun! Das ist dem "STERN" ein Beitrag wert und dieses Nichtstun muss dann natürlich irgendwie aufgewertet werden zum "Mittelfinger gegen das Patriarchat". 

 


 

Das Maß an Größenwahn, sich mit seinem Gesicht für so einen Blödsinn öffentlich wichtig machen zu wollen, kann ich mir gar nicht vorstellen. 

Einem nicht vorhandenen "Gegner" den Mittelfinger zu zeigen, in dem man nichts tut... WAS. FÜR. ZEITEN! 😏

Ich glaube, sie ist da mit dem Nichtstun in Bezug auf Botox in Übereinstimmung mit Millionen anderer Frauen, die auch kein Botox verwenden, aber gar nicht wissen, daß sie damit dem "Patriarchat" die kalte Schulter zeigen. Wenn diesen Millionen Frauen das erst mal bewusst wird, dann sind die Tage des "Patriarchats" gezählt.

Und wenn das noch nicht ausreicht, dann hilft immer noch der Achsel-Pudel.

Oder ist das nun ausgerechnet nicht vom "Patriarchat" erzwungen, daß sich Frauen unter den Armen rasieren? 

Wie auch immer, die ungespritzte Unbekannte und der STERN sind überzeugt, dem "Patriarchat" hier mit Hilfe der stetig sinkenden Reichweite des STERN einen wichtigen Schlag versetzt zu haben. Denn welcher "Patriarch" steht nicht auf die im Gesicht halbseitig gelähmten Botox-Schönheiten mit minimaler Rest-Mimik?

 

 (Symbolbild)

Und ob dieser Schlag das "Patriarchat" wirklich so hart trifft, sei mal dahingestellt. Schließlich gibt es schon seit langem eine lange Liste bekannter und unbekannter Vertreter der "Frauenunterdrücker", die sich auch Botox gönnen.

 

  (Symbolbild)

 

Aber Hauptsache, der STERN unterstützt die mutigen weiblichen Naturals in ihrem Kampf eggen einen imaginären Gegner.

Dasselbe deutsche Qualitäts-Medium wirbt auf seiner Webseite, inklusive Styling-Tipps mit diesem Teaser:

 


 

Ein echter Hingucker für das wolllüstige "Patriarchat".

Und wenn dann Vertreter der unterdrückten weiblichen Opfergemeinschaft tatsächlich so auf dem "Rasen des Alltags" auflaufen und zustimmende, sicher auch manchmal nervige und unangemessene Blicke und Kommentare der sie unterdrückenden männlichen Tätergemeinschaft ernten, zeigt der STERN sicher eine völlig unbekannte Frau im Jutesack, die den "Patriarchen" den Mittelfinger zeigt.

Bleibt noch zu erwähnen, daß es entscheidend dafür ist, ob ein Blick oder Kommentar nervig oder unangemessen ist, von WEM er kommt.

Es macht nämlich einen Unterschied, ob Onkel Jürgen aus dem 4. Stock einer Frau hinterherpfeift oder der Bratt Pitt-Doppelgänger im teuren Anzug oder coolen Latin-Lover-Look mit teurer und deutlich sichtbarer Armbanduhr.

Das "Patriarchat" hat es auch nicht leicht.

 

 


Unfreiwillige Komik

Hape Kerkeling galt mal als Experte für Humor. Ich sag nur "Hurz".

Die Zeiten sind lange her. Wie bei vielen ehemaligen Komikern schießt im Alter "die Haltung" ein, wie bei jungen Müttern die Milch.

Wenn die Comedy nicht mehr so läuft, man aber die Aufmerksamkeit immer noch enötigt, sattelt man um. Experte für irgendwas. Gleiches gilt für früher mal erfolgreiche Musiker oder Schauspieler.

Und das System nutzt die Restpopularität der früheren A-Promis und vereinnahmt sie für seinen Überlebenskampf.

 


 

Und da das sehr oberflächliche Showbusiness überwiegend oberflächliche Leute anzieht, die den schnellen Ruhm und die Bestätigung suchen, die sie zum Leben brauchen wie wie Jens Spahn ein gekauftes Kind, beißen sie an.

Und so wird dann Hape Kerkeling zum "Experten für Politik". Natürlich nicht, um Korruption und Lügen der bereits seit Jahrzehnten regierenden Parteien aufzudecken oder die Verbindungen zwischen Politik und "unabhängigen" Medien, sondern natürlich für den Kampf des Systems gegen einen Konkurrenten an den Fleischtöpfen.

So weit, so unlustig. Oder vielleicht auch lustig. 

Denn das könnte tatsächlich sehr amüsant werden zu beobachten, wie ein aufmerksamkeitssüchtiger B-Promi von heute auf eine Bühne geschickt wird und dort eine Rolle spielen soll, der er eventuell nicht gewachsen ist.

Das wäre ja so, als würde man eine Bärbel Bas zur Arbeitsministerin... oh, warte. Gibt's ja schon. Und ist sehr lustig. Q.e.d.

Hätte zwar eher was von unfreiwilliger Komik, aber immerhin ist es dann fast so lustig wie früher. Ob ihm das auch so gut bekommt, bleibt abzuwarten. 

 

 


Samstag, 4. Juli 2026

Linke Sonder-Ökonomie

Immer wieder liest man, daß es ungerecht wäre, daß Kaitaleinkünfte niedriger besteuert werden als Arbeitseinkünfte. Und natürlich folgt dann nicht die Logik, auch die Arbeitseinkünfte niedriger zu besteuern, nein, es sollen auch Kapitaleinkünfte höher besteuert werden.

Dazu gehört dann auch immer gern die Geschichte vom reichen Sohn, der zuhause faul auf der Couch rumliegt oder es sich auf seiner Yacht im Mittelmeer gutgehen lässt, während er seinen Lebensstil aus Kapitalerträgen finanziert, für die er zu wenig Steuern zahlt.

 

 (Bild aus "Wolf of Wallstreet". Ich habe keinerlei Rechte daran)

 

So simpel ist die Welt der linken Sonder-Ökonomen.

Aber stimmt das überhaupt, daß Arbeit mehr besteuert wird als Kapital. Theoretisch ja, praktisch nein. Jedenfalls in den meisten Fällen!

Und stimmt es, daß Empfänger von Kapitalerträgen weniger Steuern zahlen als Empfänger von Arbeitseinkommen? Ja und nein. In den meisten Fällen nicht!

Wie immer hängt es vom Einzelfall ab. Und die vielen Millionen oder Milliarden Einzelfälle können die linken Sonder-Ökonomen mit ihrer schablonenhaften Sonder-Ökonomie, in der oft Worte wie "Ausbeutung" und "Lohnarbeit" vorkommen, gar nicht abdecken.

Wie sieht denn nun die Realität aus?

Die KapErtSt beträgt in Deutschland 25%, plus 5,5% Solizuschlag auf die Steuer. Also eine Steuer auf die Steuer. 

Es gibt natürlich noch einen steuerfreien Freibetrag von 1.000 Euro.

Die ESt ist progressiv gestaltet und steigt mit dem Einkommen. Also der Steuersatz steigt mit dem Einkommen.

Und da liegt der bewusste oder unbewusste Fehler der linken Sonder-Ökonomen.

Der "Grenzsteuersatz" in Deutschland steigt tatsächlich schon ab einem Einkommen von etwa 18.500 Euro auf über 25%. 

"Grenzsteuersatz" bedeutet aber nur, daß ab 18.500 Euro Einkommen jeder Euro darüber hinaus mit 25% besteuert wird, bis zur nächsten Progressionsstufe. Aber nicht das gesamte Einkommen, nur das zusätzliche!

Die KapErtSt ist dagegen eine lineare Steuer. Sie beträgt IMMER 25%, egal wie hoch die Einkünfte sind.

Also jedes Arbeitseinkommen unter 18.500 wird mit einem niedrigeren Steuersatz besteuert als Kapitaleinkünfte in gleicher Höhe.

Durch die Progression steigt nun die ESt stetig an und der Grenzsteuersatz liegt dann tatsächlich über 25% und steigt bis hinauf auf 42%.

Da das aber immer nur für jeden zusätzlichen Euro ab einer bestimmten Grenze gilt und dazu noch die ersten 12.350 Euro steuerfrei sind, führt das dazu, daß eine effektive Steuerlast von 25% auf das gesamte Einkommen erst bei etwa 66.000 Euro zu versteuerndem Einkommen entsteht.

Also die gesamte zu zahlende Steuer beträgt bei einem Einkommen von etwa 66.000 Euro erst 25%. Darüber hinaus steigt die gesamte Einkommensteuer über 25%.

Bei der Kapitalerstragsteuer werden 25% sofort fällig. Für jeden Euro Ertrag über der Freigrenze.

Das Medianeinkommen in Deutschland liegt bei etwa 54.000 Euro. Das heißt, daß genau eine Hälfte aller Arbeitnehmer mehr verdient und die andere Hälfte weniger. Bei diesem Einkommen zahlt ein alleinstehender Arbeitnehmer ohne Kinder so etwa um die 8.000 Euro ESt. 

Für einen Kapitalertrag in Höhe von 54.000 Euro werden allerdings etwa 14.000 Euro KapErtSt fällig. 

Also auf jeden Fall bis zum Medianeinkommen (und dann bis etwa 66.000 Euro), wird Arbeitseinkommen NICHT höher besteuert als Kapitaleinkommen. 

Erst ab 66.000 Euro brutto ist die Einkommensteuer höher als die KapErtSt auf gleich hohe Kapitalerträge.

Nun gehört man mit 66.000 Euro brutto schon zu den oberen 25-30% der Einkommen in Deutschland. Und ist das nicht immer die Forderung der Linken, daß die höheren Einkommen stärker besteuert werden sollen? Nun, diese Forderung ist bereits erfüllt. Für mehr als 66.000 Euro Arbeitseinkommen wird mehr Einkommensteuer fällig als KapErtSt für ein gleich hohes Kapitaleinkommen.

Nun kommt auch noch dazu, daß die Gutverdiener häufig aus ihrem bereits versteuerten Arbeitseinkommen Geld in Kapitalanlagen investieren und auf die Erträge daraus dann noch einmal 25% KapErtSt abführen müssen. 

Also da zahlen die Empfänger von Kapitalvermögen insgesamt auch viel mehr Steuern als ein Arbeiter ohne Kapitaleinkünfte! Er zahlt MEHR ESt und dann noch KapErtSt zusätzlich.

Also wie man es auch betrachtet: die Behauptung, daß Kapital niedriger besteuert wird als Arbeitseinkommen ist für den größten Teil der Arbeitnehmer in diesem Land falsch! Bis zu 66.000 Euro ist die KapErtSt höher als die ESt und danach zahlen die Gutverdiener dann tatsächlich mehr ESt.

Nun noch zu dem Bild des reichen Sohnes, der ohne Arbeit sein Leben mit Kapitalerträgen genießt. Um 66.000 Euro Kapitalerträge zu erzielen, auf die dann die KapErtSt fällig wird, müsste der reiche Sohn bei einer angenommenen Verzinsung von 5% immerhin einen Vermögensstock von 1.320.000 Euro haben. Und zwar Vermögen, das Kapitalerträge abwirft. Also Unternehmensanteile, Aktien, andere Wertpapiere. Immobilien, Gold, Kunst, Schmuck, Autos zählen nicht dazu.

Und dann hat er aber auch "nur" 66.000 Euro Einkommen aus diesem Kapitalvermögen. Davon kann man zwar ganz gut leben, aber für die Yacht im Mittelmeer reicht das nicht. Dafür müsste man schon ein paar 100.000 an Kapitalerträgen erzielen, um ein Leben im Luxus zu führen. Da wären wir dann aber schon bei mehreren Millionen an Vermögensstock. 

Und die Vermögenswerte müssten auch sicher und regelmäßig eine Verzinsung abwerfen, von der man leben kann. Sicher ist aber bei Investments gar nichts!

Natürlich gibt es die Gesellschafter von GmbHs, die eine Dividende in Größenordnungen von 100.000en oder auch Millionen pro Jahr bekommen. Aber die zahlen darauf auch KapErtSt und oft arbeiten sie im Unternehmen noch mit und zahlen auf ihr Einkommen auch noch ESt.

Da bleibt dann dem verzweifelten Linken oft nur noch die Feststellung, daß es ja an sich ungerecht sei, wenn der Eigentümer eines Unternehmens so hohe Dividenden bekommt oder wenn überhaupt jemand so viel verdient.

Und dann sind wir mitten in der Neiddebatte. Denn natürlich ist gar nichts daran "ungerecht", wenn jemand viel Geld verdient. Und das manche viel und viele weniger verdienen, war schon immer so und liegt in der Natur der Sache. Ungerecht ist das auch nicht. Denn es gibt kein Recht auf ein gleiches Einkommen.

Und dann gibt es eben auch viele Eigentümer von Unternehmen, die in Verlustjahren gar keine Kapitalerträge haben. Wenn es keinen Gewinn gibt, wird auch nichts ausgeschüttet. Ihre Arbeiter und Angestellten haben aber alle pünktlich ihr Gehalt überwiesen bekommen.

Es ist also faktisch falsch, wenn bestimmte Kreise immer wieder behaupten, daß Arbeit höher besteuert wird als Kapital! Für die allermeisten Arbeiter gilt das nicht und es gilt eigentlich erst bei hohen Einkommen. Und die sollen ja nun gerade höher besteuert werden und stärker belastet werden als geringere Einkommen, wenn es nach den Linken und Etatisten geht.

Und dann erklären die linken Sonder-Ökonomen diese Umverteilung auch noch als "sozial gerecht", wenn das Steuergeld verschwendet und in sittenwidriger Weise in der ganzen Welt verteilt wird oder ohne Zustimmung der Bürger in "Klimafonds" oder "Sondervermögen" wandert, wo es dann auch wieder für völlig andere Zwecke ausgegeben wird. Oder aktuell in Massen nach Kiew.

Sowas nennen die dann "sozial gerecht".