Sonntag, 19. Juli 2026

Gegenschlag

Die Frauenwelt holt zum Gegenschlag aus. Gegen das "Patriarchat", was auch immer das in Deutschland sein soll.

Okay, es ist auch nicht die gesamte Frauenwelt, sondern erst mal nur diese Frau, die keiner kennt und die vom "Patriarchat" wahrscheinlich nie zur Kenntnis genommen würde, hätte sie nicht ungefragt die "Journalismus"-Simulation "STERN" genutzt, um darauf hinzuweisen, daß sie nichts tun wird.

Richtig! Sie hat bekannt gegeben, nichts zu tun! Das ist dem "STERN" ein Beitrag wert und dieses Nichtstun muss dann natürlich irgendwie aufgewertet werden zum "Mittelfinger gegen das Patriarchat". 

 


 

Das Maß an Größenwahn, sich mit seinem Gesicht für so einen Blödsinn öffentlich wichtig machen zu wollen, kann ich mir gar nicht vorstellen. 

Einem nicht vorhandenen "Gegner" den Mittelfinger zu zeigen, in dem man nichts tut... WAS. FÜR. ZEITEN! 😏

Ich glaube, sie ist da mit dem Nichtstun in Bezug auf Botox in Übereinstimmung mit Millionen anderer Frauen, die auch kein Botox verwenden, aber gar nicht wissen, daß sie damit dem "Patriarchat" die kalte Schulter zeigen. Wenn diesen Millionen Frauen das erst mal bewusst wird, dann sind die Tage des "Patriarchats" gezählt.

Und wenn das noch nicht ausreicht, dann hilft immer noch der Achsel-Pudel.

Oder ist das nun ausgerechnet nicht vom "Patriarchat" erzwungen, daß sich Frauen unter den Armen rasieren? 

Wie auch immer, die ungespritzte Unbekannte und der STERN sind überzeugt, dem "Patriarchat" hier mit Hilfe der stetig sinkenden Reichweite des STERN einen wichtigen Schlag versetzt zu haben. Denn welcher "Patriarch" steht nicht auf die im Gesicht halbseitig gelähmten Botox-Schönheiten mit minimaler Rest-Mimik?

 

 (Symbolbild)

Und ob dieser Schlag das "Patriarchat" wirklich so hart trifft, sei mal dahingestellt. Schließlich gibt es schon seit langem eine lange Liste bekannter und unbekannter Vertreter der "Frauenunterdrücker", die sich auch Botox gönnen.

 

  (Symbolbild)

 

Aber Hauptsache, der STERN unterstützt die mutigen weiblichen Naturals in ihrem Kampf eggen einen imaginären Gegner.

Dasselbe deutsche Qualitäts-Medium wirbt auf seiner Webseite, inklusive Styling-Tipps mit diesem Teaser:

 


 

Ein echter Hingucker für das wolllüstige "Patriarchat".

Und wenn dann Vertreter der unterdrückten weiblichen Opfergemeinschaft tatsächlich so auf dem "Rasen des Alltags" auflaufen und zustimmende, sicher auch manchmal nervige und unangemessene Blicke und Kommentare der sie unterdrückenden männlichen Tätergemeinschaft ernten, zeigt der STERN sicher eine völlig unbekannte Frau im Jutesack, die den "Patriarchen" den Mittelfinger zeigt.

Bleibt noch zu erwähnen, daß es entscheidend dafür ist, ob ein Blick oder Kommentar nervig oder unangemessen ist, von WEM er kommt.

Es macht nämlich einen Unterschied, ob Onkel Jürgen aus dem 4. Stock einer Frau hinterherpfeift oder der Bratt Pitt-Doppelgänger im teuren Anzug oder coolen Latin-Lover-Look mit teurer und deutlich sichtbarer Armbanduhr.

Das "Patriarchat" hat es auch nicht leicht.

 

 


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