Dienstag, 25. August 2026

Ein neuer Hoffnungsschinken für La Baerbock

Die Journalismus-Simulation SPIEGEL berichtet:

"Annalena Baerbock wird im Anschluss an ihren Uno-Posten eine Lehrtätigkeit an der New Yorker Columbia-Universität übernehmen. Das berichten die Deutsche Presse-Agentur und Table Media übereinstimmend. Zum Herbst wird die Grünenpolitikerin Professorin für Global Leadership und Co-Direktorin des Masterprogramms »Master of Public Administration in Global Leadership«, berichtet die dpa und bezieht sich auf informierte Kreise.

Der mehrjährige Posten sei dabei eine praxisorientierte Professur, keine klassische Forschungsprofessur. Das Programm richtet sich laut der Universität an Führungskräfte mit mindestens zehn Jahren Berufserfahrung.

Baerbocks einjähriges Amt als Präsidentin der Uno-Generalversammlung endet offiziell am 8. September. Ihr Nachfolger wird Khalilur Rahman aus Bangladesch. Baerbock hatte bereits in der Vergangenheit gesagt, sich in New York wohlzufühlen und es zu genießen, in der Vielfalt der Stadt »unterzugehen« – »und für mich ist das ehrlich gesagt auch manchmal sehr befreiend«, hatte sie der dpa kurz nach ihrem Amtsantritt in New York gesagt.

Baerbock war im Juni 2025 mit überwältigender Mehrheit auf den Posten der Präsidentin der Uno-Vollversammlung gewählt worden und hatte diesen Anfang September angetreten. Sie ist erst die fünfte Frau, die der Generalversammlung vorsteht."




Wirklich schade, daß es wohl kein Live-Streaming ihrer Vorlesungen geben wird. Das würde sehr lustig werden. Inhaltlich und rhetorisch.

Aber vielleicht ist sie ja so eitel und von sich selbst ergriffen, daß sie so ein Streaming-Angebot vorbereitet.

Titel ihrer ersten Vorlesung könnte sein: "Die Ost-Kokaine: der Schinken der Hoffnung! Wie sich die Lage in Städten, die 100.000 Kilometer entfernt sind, ändert, wenn sich die Politik um 360 Grad ändert".

Sie kommt ja auch vom Völkerrecht. wie wir alle wissen. Ich denke ja eher, es handelt sich da um einen Versprecher von ihr und sie meinte eher Völkerball, aber wer weiß...

Spaß beiseite: ob es an der Uni Professoren gibt, die sich jetzt daran erinnern, wie lange und hart sie für ihre Professur arbeiten und lernen mussten? Und wie sie sich durch das strenge Prüfungsverfahren kämpfen mussten? Und dann kommt da "Miss Tralala" und wird Professoren-Kollegin.

Hier mal ein kurzer Überblick über die Anforderungen an eine forschungsorientierte Professur an der Columbia, wie sie bisher gelten:

Laut Faculty Handbook und den Richtlinien des Office of Provost gibt es vier Hauptsäulen:




Jeder kann ja mal diese Liste durchgehen und ein Häkchen machen hinter jeden Punkt, der auf Trampolina zutrifft.

Das waren nur die persönlichen Voraussetzungen für einen Kandidaten. Dann kommt noch das Prüfungsverfahren:




Nun soll ja La Baerbock eine Professur im Rahmen des Programms der Uni für Führungskräfte bekommen. Das ist keine Forschnugs-Professur, sondern eine Praxis-Professur.

Da sind die Anforderungen nicht annähernd so hoch, aber selbst diese Anforderungen dürften schwierig zu erfüllen sein. Es sei denn, man kennt genügend Leute, die einem den Weg dorthin freimachen, wie es auch schon bei ihrer Position als Präsidentin der UN-Versammlung war.

Die Anforderungen und Regeln für eine Praxis-Professur sehen etwa so aus:




Also ob ihre Amtszeit als Co-Vorsitzende der deutschen Splitterpartei "Die Grünen" als hochkarätig gilt, kann man mit Recht bezweifeln. Oder ihre Amtszeit als Darstellerin des Außenministers im deutschen Staatstheater, die für Deutschland eher zur Leidenszeit wurde, weil die halbe Welt über uns gelacht hat.

Die Überprüfung ihres "Studiums" in London wäre sicher mal interessant.

Bei Punkt 3 würden mich mal die Fallstudien aus der echten Wirtschaft interessieren. Die hat doch noch nie in der echten Wirtschaft gearbeitet. Aber vielleicht muss man das im übertragenen Sinn sehen und die "echte Wirtschaft" ist dann in ihrem Fall die "echte Politik".

Curricula modernisieren...? Also sie weiß auf jeden Fall, wie ihr curriculum vitae "modernisiert". Oder modifiziert. Aber den Lehrplan? Was soll da von ihr modernisiert werden? Vielleicht soll ja einfach Sprache in den Uni-Alltag einziehen. Wäre das modern? Oder irgendwas mit Gender-Gedöns. Das ist aktuell ja immer noch eine große links-liberale Zeitgeistnummer.

Wahrscheinlich geht es aber bei der ganzen Posse um den "institutionellen Mehrwert" (siehe auch Punkt 3). Die Columbia-Uni wird sich davon Vorteile versprechen.

Diese Praxis-Programme werden fast ausschließlich von privaten Spendern oder Stiftungen finanziert. Das sind im Regelfall Unternehmen oder Stiftungen von Unternehmern oder reichen "Philantropen", die ein Interesse an globaler Politikgestaltung haben. Also "global government". Noch so ein Lieblingsprojekt aus dem Giftschrank der globalen Gesellschaftsklempner.

Und für solche "global government"-Programme braucht man "global leader". Die erzählen dann den künftigen "global leadern" in den Vorlesungen, was die Finanziers dieser Programme genau von ihnen erwarten. Und Trampolina ist ja auch eine ehemalige Absolventin eines solchen "global leadership"-Programms. Nicht an einer Uni, sondern im Rahmen des entsprechenden WEF-Programms "Young Global Leaders".

Und die Columbia wird Teil des ganzen Netzwerkes der Globalisten sein.

Und so ergibt dann auch diese Professur Sinn. Baerbock erfüllt eine Rolle. Und wahrscheinlich war ihre Platzierung bei der UN der letzte Baustein, um wenigstens den Schein zu wahren, daß sie irgendwie die Anforderungen der Columbia für dieses Programm erfüllt.

Hoffen wir mal für Annalenchen, daß sich die Sache nicht so entwickelt wie beim Hochstapler Jason Arday vor ein paar Tagen.

Ein gutes hat die Sache dennoch: für ein paar weitere Jahre wird sie aus dem Alltag der deutschen Politik verschwinden und kann uns dort nicht mehr auf die Nerven gehen. Wie beim Kinderbuchautor, der ja jetzt auch seine Zeit auf Positionen in verschiedenen Netzwerken verbringt und dort ein wenig belohnt wird für seine zerstörerische Arbeit in Deutschland.

Und die USA zeigen, daß sie immer noch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Wenn auch anders, als es ursprünglich mal gemeint war.




Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen