Sonntag, 23. August 2026

Rassismus gegen Rassismus

Die fast vollständig aus Steuergeldern finanzierte Volksbühne in Berlin hat auf ihrem Vorplatz für die Dauer von zwei Monaten ein öffentliches Freibad errichtet.

Natürlich war das nicht einfach so ein Freibad, sondern eine "temporäre Kunst- und Rauminstallation".

Ja, ist klar. Das Ding einfach "Freibad" zu nennen, war dem Intendanten wohl einfach zu popelig. Irgendwas mit "Installation" muss da in den Namen rein. In diesen "Kunst"-Kreisen gilt es ja wahrscheinlich auch schon als Installation, wenn jemand einfach irgendwo in eine Ecke scheißt.

Egal, nun also diese "Installation". 

 


 

Und weil sie das Schwimmbecken als Kunstprojekt betrachtet haben, wollten sie dort auch verschiedene "künstlerische Aktionen" veranstalten. 

Zum "Konzept" (ohne Konzept funktioniert ja keine Kunst) gehörte, daß man das Freibad zu bestimmten Zeiten Vereinen und Initiativen exklusiv zur Verfügung stellen wollte. Wie in einem normalen Schwimmbad.

Was daran eine "künstlerische Aktion" sein soll, erschließt sich mir jetzt aber nicht. Demnach ist jedes der Berliner Schwimmbäder ein Kunstprojekt.

Kunst findet in diesem Freibad, äh... in dieser "Installation" offenbar nicht oder kaum statt. 

Jedenfalls konnten sich Berliner Vereine, Sozialträger und Initiativen bestimmte Zeitfenster buchen, in denen ihnen das Bad exklusiv zur Verfügung stand. 

Für den 14. August hatte sich ein Verein namens "Eoto e.V." angemeldet. Der Verein engagiert sich für die Belange afrikanisch-stämmiger und Schwarzer Menschen in Deutschland. 

Schwarz muss man da übrigens groß scheiben. Wegen Awareness oder so...

Und anstatt dort tatsächlich afrikanische Kunst zu präsentieren, was ja interessant sein könnte, sollten in dem gebuchten Zeitfenster ausschließlich Menschen mit dunkler Hautfarbe baden dürfen, vor allem Kinder und Jugendliche. Weil die in Berlin angeblich von Rassismus und Ausgrenzung betroffen wären. In Berlin... ja, ist klar.

Und anstatt die Volksbühne das Zeitfenster einfach als "gebucht" geführt und für den regulären Publikumsverkehr gesperrt hätte (was wahrscheinlich niemanden gestört hätte), bewarb die Volksbühne diese "Aktion" öffentlich als "exklusiv für Schwarze Communities".

Also Eintritt nur nach Hautfarbe. 

Der Skandal war da.

Und natürlich war der Skandal vorprogrammiert!

Wie schon gesagt, wenn das Zeitfenster online einfach als "gebucht" ausgewiesen worden wäre, hätte sich wahrscheinlich niemand aufgeregt. Und da die Buchung ja da war, gab es auch keinen Grund, das noch separat öffentlich zu bewerben und schon gar nicht als "exklusiv für Schwarze".

Ich bin mir sicher, daß das Ganze ein kalkulierter Skandal war.

Sowohl die öffentliche Ankündigung als auch die Zeitdauer der Sperrung des Bades sind gute Indizien dafür. Immerhin sollte der Eoto e.V. ganze 6 Stunden das Bad für sich haben. Das ist fast der gesamte Badetag von 12 - 18 Uhr. Üblich sind Zeitfenster von 2 Stunden, bei Gruppenaktivitäten mit Workshops und Aktivismus-Treffen auch mal 3 oder 4 Stunden. 

Auch die normalen Besucher können nur zwei Stunden ins Freibad. Aber 6 Stunden?

Mal ehrlich: wer hält sich gern in dieser Betonwüste mitten in der Innenstadt 6 Stunden lang zum Baden auf? Solange bleiben die meisten Leute nicht mal am See oder Strand, wenn sie privat baden gehen.

Und wieviele Mitglieder hat dieser Verein, daß er 6 Stunden lang die Kapazität von ca. 50-100 freien Plätzen belegen kann?

Nein, das ganze war ein kalkulierter Skandal, inklusive des Shitstorms, der so vorhersehbar wie eine Nachrichtensendung im ÖRR. 

Sofort meldete sich die Empörungsindustrie und beleidigte die Deutschen, die sich über diese ungewöhnliche "Aktion" aufgeregt hatten.

Wie zum Beispiel der "Rassismus"-Experte vom Dienst beim STERN. 




Da kann ich genauso gut fragen, was für eine erbärmliche kleine Wurst man sein muss, wenn man Badezeiten für Schwarze beansprucht. In Berlin! In Mitte!

Ich hoffe, daß "kleine Wurst" in Bezug auf Schwarze nicht auch schon wieder diskriminierend ist. Große Wurst passt da vom Klischee besser. 

Aber wie auch immer, es ist absolut absurd, sich heutzutage noch öffentlich hinzustellen und zu behaupten, schwarze Kinder und Jugendliche hätten Probleme mit Rassismus oder würden aus Berliner Freibädern ausgegrenzt oder dort diskriminiert.

Wenn ich durch Berlin fahre zu Zeiten, wo Schüler unterwegs sind, sehe ich regelmäßig mittendrin ein paar schwarze Jugendliche, die völlig selbstverständlich in ihren sozialen Gruppen integriert sind. Genauso bei uns auf Arbeit oder im Stadion.

Sogar in unserem noch sehr "weißen" Randbezirk ist das so. Und in der Innenstadt noch viel mehr. 

Daß es, wie überall auf der Welt, auch in Deutschland noch Leute gibt, die Schwarze aufgrund ihrer Hautfarbe beschimpfen oder schikanieren, mag ja sein. Nur diese Einzelfälle zu einem generellen Rassismus- und Diskriminierungsproblem zu erklären und zu behaupten, Schwarze bräuchten einen Safe Space, damit sie mal in Ruhe, von weißen Rassisten unbehelligt, baden gehen könnten, ist völlig absurd.

Und natürlich richtet sich die "Kritik" der Empörungs-Meute gegen die Deutschen und nicht gegen die, die viel mehr noch Ressentiments gegen Schwarze haben. Ich rede von unserer muslimischen Community oder von weißen Bürgern vom Balkan. Und der Rassismus der "West-Asiaten" gegen Deutsche oder Weiße wird gleich komplett verschwiegen.

Die Deutschen sind in der absoluten Mehrzahl mit die tolerantesten Menschen, die man sich denken kann. Ihnen geht nur langsam auf den Senkel, daß ihnen absolute Minderheiten ständig das Gegenteil erklären wollen. Und diese lautstarken Minderheiten, also die Aktivisten unter ihnen, sind ja auch noch die absolute Minderheit innerhalb ihrer Minderheit. Sie kriegen aber eine öffentliche Bühne, als würden sie für alle aus ihrer "Community" sprechen.

Und weil all den Berufs-Empörten und "Rassismus"-Experten so nach und nach die Opfer und die Themen ausgehen, werden solche Skandale provoziert, bei denen man den Shitstorm der Weißen schon erwartet, nur um dann mit dem Finger auf sie zeigen zu können und zu schrei(b)en: Siehste, ich hab's ja gewusst. Alles Rassisten. 

Und wie soll das weitergehen? Wollen Schwarze irgendwann im Bus wieder hinten sitzen? Oder vorn? Je nachdem. Oder ein eigenes Abteil im Zug haben?

Na von mir aus.

Ich persönlich hab gar nichts dagegen, wenn Schwarze oder Türken oder Araber oder Frauen oder Schwule oder Schalke-Fans unter sich bleiben wollen. Aber dann gleiches Recht für alle, auch für Weiße. 😊 

Was hat der ganze Spaß eigentlich gekostet?

Angeblich hat die Volksbühne für die zwei Monate der "temporären Kunst- udn Rauminstallation" etwa 300.000 Euro veranschlagt.

Woher kommt das Geld?

Natürlich aus Steuermitteln. Die Volksbühne hat dieses Jahr eine verlängerte Sommerpause, weil bis zum 1. Oktober Reparaturen an der Bühnentechnik stattfinden. Dadurch wurden Mittel frei, die bei der ursprünglichen Planung für die Theatervorführungen vorgesehen waren.

Anstatt das Geld später für das Theater zu verwenden oder es vielleicht sogar an den klammen Berliner Haushalt zurückzuzahlen oder kleineren Theatern oder Kunstveranstaltungen zu spenden oder eine tatsächliche eigene Kunstveranstaltung durchzuführen, kam man auf die Idee mit diesem Freibad. Und weil man die Zuwendungen des Senats (so etwa 25 Mio. Euro im Jahr) für künstlerische Zwecke verwenden muss, erklärte man das Freibad kurzerhand eben zu einer "temporären Kunst- und Rauminstallation". Und bei Kritik kann man sich auf die Freiheit der Kunst berufen.

Wie schon gesagt, was an einem Freibad Kunst sein soll, erschließt sich mir nicht. Auch die bekannten Veranstaltungen während gebuchter  Zeitfenster haben wenig mit Kunst zu tun.

Da gibt es Schwimmkurse, natürlich veranstaltet von Vereinen wie "Vorspiel - Queerer Sportverein Berlin e.V." oder vom "Schwimmclub Berliner Regenbogenforellen".

Dann gibt es noch Zeitfenster für Vereine und soziale Träger, die sich für benachteiligte Kinder und Jugendliche einsetzen wie "Gangway Crew", einem Sozialarbeiterprojekt.

Lustig auch das Zeitfenster für "Flussbad Berlin e.V.". Die setzen sich dafür ein, den Berliner Spreekanal zu reinigen und als Naturbad für die Öffentlichkeit freizugeben.

Alles schön und gut, aber die Vereine und Träger kriegen doch schon ihre Förderung und machen schon ihre Aktivisten-Arbeit. Wozu dann noch eine exklusive Zeit in einem Freibad, das aus öffentlichen Mitteln finanziert ist und in der die Aktivisten eh weitgehend unter sich bleiben?

Und wo ist da die "Kunst"?

Tatsächlich war es nur eine Werbeaktion für dei Volksbühne, der man ein Mäntelchen der Kunst und des politischen Protestes umgehangen hat. Ein linkes Happening. Purer Aktionismus.

Die Volksbühne bezeichnete das Projekt selbst als politischen Protest gegen den systematischen Abbau und den Sanierungsstau bei der öffentlichen Schwimmbad-Infrastruktur in Berlin.

Also ich glaube, das Geld wäre bei einer tatsächlichen Sanierung dieser Infrastruktur besser aufgehoben gewesen als bei einer temporären "Installation", die nach knapp 2 Monaten wieder abegbaut wird und die keines der tatsächliche bestehenden Probleme löst. Weder werden die Berliner Bäder dadurch besser, noch verbessert sich das Leben von benachteiligten Kindern und Jugendlichen durch einen zweistündigen exklusiven Zugang zu einem Pool in der Betonwüste der Berliner Innenstadt.

Und weil man vom Betrieb eines Freibades nichts versteht, war es im August auch mal gleich ein paar Tage geschlossen wegen technischer Probleme.

Ein kleiner Brunnen zur Abkühlung hätte es auch getan. Um den herum hätten sich auch tatsächlich Künstler zu irgendwelchen Aufführungen versammeln können. Paar Stühle und Schirme hingestellt, fertig. Aber nein, es musste ein Freibad sein.

Es ist ein typisch linkes Happening, purer Aktionismus, bei dem man noch einen Skandal inszeniert, um das Thema des angeblich so grassierenden Alltags-Rassismus am Köcheln halten kann. Und das alles auf Kosten der Steuerzahler und ohne messbaren Erfolg.

Man feiert sich selbst und klopft sich auf die Schulter für sein soziales Engagement, das die Leute selbst gar nichts kostet.

 

 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen