Nachdem schon die Manager der deutschen Energiewirtschaft und der deutschen Biotechbranche ihre Eier an der Garderobe des Parlaments abgegeben haben, machen nun auch die Vorstände der deutschen Automobilhersteller den Rücken vor dem grünen Zeitgeist krumm. Anstatt aufzustehen und den Politikern ihre absurden Grenzwerte um die Ohren zu knallen oder einfach alles hinzuschmeißen und zu sagen "Macht doch euren Scheiß allein! Viel Spaß mit Hunderttausenden neuen Arbeitslosen!", bieten sie nun Geld.
Autohersteller bieten Geld
Das ist nichts weiter als die Hoffnung, durch Appeasement den Gegner zu beruhigen, auf dass es danach nicht mehr schlimmer wird! Doch die Hoffnung ist trügerisch. Die Politik wird, solange der grüne Zeitgeist regiert, niemals aufhören. Sie werden weiter fordern und fordern! Sie werden noch absurdere Grenzwerte einführen und die Kassen der Automobilhersteller plündern!
Montag, 31. Juli 2017
Sonntag, 30. Juli 2017
Neues aus der Kategorie "Ist das Kunst oder kann das weg?"
Kunst kommt von "können" und nicht von "wollen", sonst hieße es ja Wunst.
Wahre Kunst ist unter uns Menschen nur sehr dünn gesät. Nur sehr wenige besitzen die Gabe, Bleibendes zu schaffen, an das sich Menschen noch lange erinnern.
Und während es früher nur die wirklich Begabten und mit besonderen Fähigkeiten Gesegneten schafften, ihre Kunst öffentlich zu machen, kann das heutzutage jeder Depp. Die notwendige Infrastruktur und materielle Versorgung sind für fast jedermann verfügbar. Und wer es irgendwie verpasst hat, etwas Sinnvolles zu lernen oder einen unfähigen Psychiater für seine kognitiven Leiden gewählt hat oder wem sein normaler Beruf zu profan ist und sich durch "künstlerische Aktivitäten" eine Aufwertung seines Daseins verspricht, macht eben auf Kunst. So auch der im Hauptberuf als Journalist beim NDR tätige Michel Abdollahi.
In Zeiten, wo man für eine Zugfahrt nach Erfurt einen Bambi bekommt, wenn man nur einen Migrationshintergrund hat und beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitet (Dunya Hajali), in Zeiten, wo man ungestraft drei ausrangierte Linienbusse kopfüber vor die Dresdner Frauenkirche platzieren darf, in Zeiten, in denen der Kunst- und Kulturbetrieb permanent Nachschub braucht... in solchen Zeiten kommt man als NDR-Journalist eben auch auf die Idee, einen Schwamm -ja genau! - einen Schwamm in der Augsburger Innenstadt zu platzieren und das dann "Kunst" zu nennen.
Wahre Kunst ist unter uns Menschen nur sehr dünn gesät. Nur sehr wenige besitzen die Gabe, Bleibendes zu schaffen, an das sich Menschen noch lange erinnern.
Und während es früher nur die wirklich Begabten und mit besonderen Fähigkeiten Gesegneten schafften, ihre Kunst öffentlich zu machen, kann das heutzutage jeder Depp. Die notwendige Infrastruktur und materielle Versorgung sind für fast jedermann verfügbar. Und wer es irgendwie verpasst hat, etwas Sinnvolles zu lernen oder einen unfähigen Psychiater für seine kognitiven Leiden gewählt hat oder wem sein normaler Beruf zu profan ist und sich durch "künstlerische Aktivitäten" eine Aufwertung seines Daseins verspricht, macht eben auf Kunst. So auch der im Hauptberuf als Journalist beim NDR tätige Michel Abdollahi.
In Zeiten, wo man für eine Zugfahrt nach Erfurt einen Bambi bekommt, wenn man nur einen Migrationshintergrund hat und beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk arbeitet (Dunya Hajali), in Zeiten, wo man ungestraft drei ausrangierte Linienbusse kopfüber vor die Dresdner Frauenkirche platzieren darf, in Zeiten, in denen der Kunst- und Kulturbetrieb permanent Nachschub braucht... in solchen Zeiten kommt man als NDR-Journalist eben auch auf die Idee, einen Schwamm -ja genau! - einen Schwamm in der Augsburger Innenstadt zu platzieren und das dann "Kunst" zu nennen.
Der Schwamm ist natürlich überdimensional groß, um aufzufallen. Aber am Ende ist es ein Schwamm. Ein Topfschwamm, wie man ihn aus dem Haushalt kennt. Gelb, mit grünem Boden.
Um jegliche Kritik an dieser infantilen Spinnerei von vorn herein abzublocken, musste natürlich eine künstlerische Idee dahinter stehen, bei der es niemand wagen würde, zu widersprechen. Diese künstlerische Idee heißt: Gegen Hass und für Toleranz!
Um jegliche Kritik an dieser infantilen Spinnerei von vorn herein abzublocken, musste natürlich eine künstlerische Idee dahinter stehen, bei der es niemand wagen würde, zu widersprechen. Diese künstlerische Idee heißt: Gegen Hass und für Toleranz!
Natürlich.
Ein Schwamm, so der sog. "Künstler", "federt alle Einwirkungen ab, er gibt nach, behält aber stets seine Form".
Im übertragenen Sinne also soll das bedeuten, dass die derzeitige Massenzuwanderung nicht so schlimm ist. Wir saugen das einfach auf und hinterher ist alles wie vorher. Und bei eventuellen Konflikten werden wir weich abgefedert. Na klar...
So weit, so naiv.
Hätte der sog. "Künstler" weiter gedacht, wäre ihm eventuell eingefallen, wie so ein Schwamm nach mehrmaligem Gebrauch aussieht. Er franst an allen Stellen aus, verliert seine schöne gelbe Farbe und Ärzte warnen vor benutzten Küchenschwämmen als Bakterienschleudern. Und nach einiger Zeit muss man den Schwamm entsorgen. Er ist dann weg und wird durch etwas anderes ersetzt. Wenn man das jetzt auf die "künstlerische Idee" hinter dem Schwamm überträgt... nun ja.
Und so erging es dem "Überschwamm", dem "Integrations-Schwamm", dem "Anti-Hass-Schwamm", dem "Toleranz-Schwamm" nun auch tatsächlich. Er ist zerfleddert.
Die Täter waren keine übelmeinenden intoleranten und hasserfüllten "Wutbürger" von Rechts, sondern Kinder. Diese, noch mit einem ungetrübten Blick für Erhabenes und Banales ausgestatteten kleinen Bürger erkannten in dem Schwamm keineswegs ein Kunstwerk, dem man sich evtl. respektvoll neugierig nähern müsste, sondern sahen einfach einen Schwamm. Und sie nahmen ihn in Anwesenheit ihrer wenig interessierten Eltern in Besitz und spielten damit. Und zerbröselten ihn. Unbewusst machten sie dem sog. "Künstler" damit deutlich, dass er sein "Kunstwerk" eben nicht zu Ende gedacht hatte. Er hat es natürlich nicht begriffen, denn er ärgerte sich anschließend in einem offenen Brief über die Eltern der Kinder und fand deutliche Worte:
"Wenn das fehlt, weil Handy, Zigarette oder die eigenen Probleme wichtiger sind, als das Interesse am eigenen Kind, dann brauchen wir uns nicht zu wundern, dass unsere Gesellschaft zunehmend verroht."
Herrjeee... geht es bitte auch eine Nummer kleiner?
Da durfte man nach dem G20-Gipfel in den Medien eine Diskussion darüber verfolgen, dass man sich doch bitte über das bisschen Gewalt gegen Sachen (Autos anzünden, Geschäfte plündern) nicht so aufregen solle, es sei doch eigentlich nur ein verzweifelter Protest derjenigen, die sich auf andere Art kein Gehör mehr verschaffen können. Und nun droht eine Verrohung unserer Gesellschaft, weil kleine Kinder etwas zum Spielen benutzen, was nur der Künstler selbst als "Kunstwerk" erkennt (weshalb er es ja auch mit Schildern versehen musste, auf denen erklärt wurde, dass es sich um "Kunst" handelt) und weil die Eltern nicht einschritten. "Verrohung der Gesellschaft"... meine Güte!
Und währenddessen tötete in Hamburg ein vom Schwamm der Toleranz aufgesogener Palästinenser einen Menschen mit einem Messer und verletzte weitere. Hat sich da eigentlich irgendein "Künstler" über eine drohende Verrohung unserer Gesellschaft echauffiert?
In sozialen Netzwerken meldeten sich einige besonders kulturinteressierte Mitmenschen und warfen anderen, offenbar weniger sensiblen Mitmenschen vor, keine Ahnung von Kunst zu haben. Klar.
Was ich mich bei solchen Aktionen/Installationen immer wieder frage: was bringt erwachsene Menschen dazu, so etwas als "Kunst" zu bezeichnen?
Ich glaube, es handelt sich dabei um eine Form der Selbsterhöhung. Man erklärt etwas zur Kunst, von dem man weiß, dass sich jeder normale Mensch nur kopfschüttelnd oder amüsiert abwendet und bringt damit zum Ausdruck, dass man mehr in einem Haufen Scheiße sieht als eben einen Haufen Scheiße. Oder man sieht, wie in diesem Fall, in einem Schwamm mehr als nur einen Schwamm. Und damit sieht man mehr als der Plebs auf der Straße, dem dann einfach der intellektuelle Zugang zur Kunst fehlt und zack - schon hat man sich selbst eine Stufe höher gestellt. Praktisch.
Klingt irgendwie nach bekanntem Gutmenschen-Verhaltensmuster, diese Selbsterhöhung.
Montag, 10. Juli 2017
G20 - hat mit Linkssein ja nichts zu tun
Nach vielen Jahren intensiver Befassung mit den Unterschieden zwischen einzelnen Baumarten war dem Botaniker die Aussage "Eichen und Pappeln sind beides Bäume" viel zu pauschal!
(zu den Aussagen einiger linker Pseudointellektueller, dass die Krawallmacher in Hamburg nichts mit Linken zu tun hätten...)
(zu den Aussagen einiger linker Pseudointellektueller, dass die Krawallmacher in Hamburg nichts mit Linken zu tun hätten...)
Samstag, 8. Juli 2017
Es bringt zwar nichts, aber wir machen es trotzdem!
Das Handelsblatt mal wieder... wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand abschaltet.
Im Handelsblatt-Newsletter Energie-Briefing vom 07. Juli 2017 heißt es: "Götterdämmerung in der Automobilindustrie".
Es geht um die Zukunft der Branche, die natürlich elektrisch ist. Die Handelsblatt-Redakteure, in deren Stellenbeschreibung offenbar die Rettung der Welt enthalten ist, sind auf Marketing-Gags eines chinesischen Autoherstellers und des französischen Umweltministers hereingefallen. Und obwohl sie selbst alles in ihrem Newsletter aufschreiben, was man braucht, um den Marketing-Gag zu erkennen, erkennen sie ihn nicht.
Volvo gehört dem chinesischen Autohersteller Geely. Die Chinesen tun derzeit alles, um der Welt das Märchen zu verkaufen, sie würden sich an die Spitze der Klimaschützer und Energiewender setzen. Und sie haben Erfolg mit ihrer Geschichte. Aber nur im Paralleluniversum der Klimaschützer aus Politik und gekaufter Wissenschaft. In der Realität bauen die Chinesen in den nächsten Jahren hunderte neue Kohlekraftwerke, sperren ganze Landesteile gegen den Bau neuer Windparks und versuchen mit allen Mitteln, ihre billig produzierten Solarzellen auf die westlichen Märkten zu verkaufen, anstatt im eigenen Land.
Die Ankündigung eines einzigen chinesischen Autoherstellers, demnächst nur noch Autos zu produzieren, die wenigstens einen Hybridantrieb haben, ist da nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man denn überhaupt an das Märchen vom bösen CO2 glaubt. Zumal die Hybridantriebe ja nach wie vor einen normalen Verbrennungsmotor als Hauptantrieb haben. Und zumal die Marke Volvo einen eher unauffälligen Marktanteil auf den westlichen Automärkten verbuchen kann.
Aber für die Energie-Redaktion des Handelsblattes scheint das ein Grund zu sein, die Korken knallen zu lassen. Wie gesagt: wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand abschaltet.
Noch absurder wird es bei der nächsten Jubelmeldung. Einem Autohersteller, der sich am Markt behaupten muss, kann man ja durchaus Interesse an seiner Modellpolitik für das Jahr 2019, was ja nicht mehr so weit entfernt ist, entgegenbringen. Voraussagen von Politikern für das Jahr 2040 allerdings sind in etwa so viel wert wie eine Zukunftsprognose auf Astro TV. Es sind noch etwa 23 Jahre bis zum Jahr 2040. Dazwischen liegen so etwa 4 bis 5 Wahlperioden. Wer jetzt meint, auch nur irgendeine Ankündigung eines Politikers für das Jahr 2040 würde tatsächlich eintreten, der hält sich wahrscheinlich auch für einen guten Journalisten. Wie hieß es doch früher immer: Keine Macht den Drogen! Wird Zeit, dass diese Kampagne mal wieder zum Leben erweckt wird.
Danach folgt dann aber der Knaller!
Genau! Ich wünsche ein schönes Wochenende. Mehr müsste man dazu eigentlich nicht sagen.
"Je mehr der Anteil von grünem Strom... blablabla."
Ob den Experten der Energie-Redaktion des Handelsblattes bewusst ist, dass dem Anteil an sog. "grünem Strom" eine quasi natürliche Grenze gesetzt ist? Die Sonne scheint nur tagsüber (aber auch nicht immer) und der Wind weht auch nicht permanent.
Wie sich das mit dem Wind verhält, kann man hier nachlesen:
Windkraft versus Würfeln
Das mit der Sonne ist noch einfacher. Die geht morgens über Deutschland auf und abends wieder unter. Kommerzielle Solaranlagen in Deutschland rechnen im Schnitt mit etwa 1.000 Volllaststunden im Jahr. Ein Jahr hat übrigens 8.760 Stunden.
Und wer den ganzen Elektroauto-Spaß später bezahlen soll, interessiert die Handelsblatt-Energie-Redakteure auch nicht. Sollte es aber, denn gerade hat der "Energiewende-Lobbyverein" AGORA errechnet, dass Energie aus sog. "erneuerbaren Quellen" noch bis zum Jahr 2050 teurer als konventionelle Energie sein wird, wenn sie nicht massiv mit Subventionen unterstützt wird. Wir hätten dann eine Industrie, die nach mehr als 60 Jahren mit massiver staatlicher Unterstützung (also genaugenommen mit Unterstützung aller Steuerzahler) immer noch nicht in der Lage ist, günstiger Strom bereitzustellen als die konventionelle Energiebranche.
"Erneuerbare" auch in 2050 teuer
Dass all diese Informationen offenbar keinen Zugang zur Handelsblatt-Redaktion finden, stimmt irgendwie bedenklich. Es ist ja kein Geheimwissen.
Aber wie eingangs gesagt: wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand abschaltet.
Im Handelsblatt-Newsletter Energie-Briefing vom 07. Juli 2017 heißt es: "Götterdämmerung in der Automobilindustrie".
Es geht um die Zukunft der Branche, die natürlich elektrisch ist. Die Handelsblatt-Redakteure, in deren Stellenbeschreibung offenbar die Rettung der Welt enthalten ist, sind auf Marketing-Gags eines chinesischen Autoherstellers und des französischen Umweltministers hereingefallen. Und obwohl sie selbst alles in ihrem Newsletter aufschreiben, was man braucht, um den Marketing-Gag zu erkennen, erkennen sie ihn nicht.
Volvo gehört dem chinesischen Autohersteller Geely. Die Chinesen tun derzeit alles, um der Welt das Märchen zu verkaufen, sie würden sich an die Spitze der Klimaschützer und Energiewender setzen. Und sie haben Erfolg mit ihrer Geschichte. Aber nur im Paralleluniversum der Klimaschützer aus Politik und gekaufter Wissenschaft. In der Realität bauen die Chinesen in den nächsten Jahren hunderte neue Kohlekraftwerke, sperren ganze Landesteile gegen den Bau neuer Windparks und versuchen mit allen Mitteln, ihre billig produzierten Solarzellen auf die westlichen Märkten zu verkaufen, anstatt im eigenen Land.
Die Ankündigung eines einzigen chinesischen Autoherstellers, demnächst nur noch Autos zu produzieren, die wenigstens einen Hybridantrieb haben, ist da nicht mal ein Tropfen auf den heißen Stein, wenn man denn überhaupt an das Märchen vom bösen CO2 glaubt. Zumal die Hybridantriebe ja nach wie vor einen normalen Verbrennungsmotor als Hauptantrieb haben. Und zumal die Marke Volvo einen eher unauffälligen Marktanteil auf den westlichen Automärkten verbuchen kann.
Aber für die Energie-Redaktion des Handelsblattes scheint das ein Grund zu sein, die Korken knallen zu lassen. Wie gesagt: wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand abschaltet.
Noch absurder wird es bei der nächsten Jubelmeldung. Einem Autohersteller, der sich am Markt behaupten muss, kann man ja durchaus Interesse an seiner Modellpolitik für das Jahr 2019, was ja nicht mehr so weit entfernt ist, entgegenbringen. Voraussagen von Politikern für das Jahr 2040 allerdings sind in etwa so viel wert wie eine Zukunftsprognose auf Astro TV. Es sind noch etwa 23 Jahre bis zum Jahr 2040. Dazwischen liegen so etwa 4 bis 5 Wahlperioden. Wer jetzt meint, auch nur irgendeine Ankündigung eines Politikers für das Jahr 2040 würde tatsächlich eintreten, der hält sich wahrscheinlich auch für einen guten Journalisten. Wie hieß es doch früher immer: Keine Macht den Drogen! Wird Zeit, dass diese Kampagne mal wieder zum Leben erweckt wird.
Danach folgt dann aber der Knaller!
Genau! Ich wünsche ein schönes Wochenende. Mehr müsste man dazu eigentlich nicht sagen.
"Je mehr der Anteil von grünem Strom... blablabla."
Ob den Experten der Energie-Redaktion des Handelsblattes bewusst ist, dass dem Anteil an sog. "grünem Strom" eine quasi natürliche Grenze gesetzt ist? Die Sonne scheint nur tagsüber (aber auch nicht immer) und der Wind weht auch nicht permanent.
Wie sich das mit dem Wind verhält, kann man hier nachlesen:
Windkraft versus Würfeln
Das mit der Sonne ist noch einfacher. Die geht morgens über Deutschland auf und abends wieder unter. Kommerzielle Solaranlagen in Deutschland rechnen im Schnitt mit etwa 1.000 Volllaststunden im Jahr. Ein Jahr hat übrigens 8.760 Stunden.
Und wer den ganzen Elektroauto-Spaß später bezahlen soll, interessiert die Handelsblatt-Energie-Redakteure auch nicht. Sollte es aber, denn gerade hat der "Energiewende-Lobbyverein" AGORA errechnet, dass Energie aus sog. "erneuerbaren Quellen" noch bis zum Jahr 2050 teurer als konventionelle Energie sein wird, wenn sie nicht massiv mit Subventionen unterstützt wird. Wir hätten dann eine Industrie, die nach mehr als 60 Jahren mit massiver staatlicher Unterstützung (also genaugenommen mit Unterstützung aller Steuerzahler) immer noch nicht in der Lage ist, günstiger Strom bereitzustellen als die konventionelle Energiebranche.
"Erneuerbare" auch in 2050 teuer
Dass all diese Informationen offenbar keinen Zugang zur Handelsblatt-Redaktion finden, stimmt irgendwie bedenklich. Es ist ja kein Geheimwissen.
Aber wie eingangs gesagt: wenn Ideologie den gesunden Menschenverstand abschaltet.
Dienstag, 16. Mai 2017
Stay with the facts...
"Stay with the facts" ist der Werbeslogan von NPR, National Public Radio, einem Radioprogramm aus den USA, das nicht vergleichbar ist mit unserem öffentlich-rechtlichen Rundfunk, aber wohl einen ähnlichen Auftrag erfüllen will. Finanziert und mit Inhalt befüllt wird es durch Spenden, Sponsoring und durch Sendebeiträge assoziierter Radiostationen aus den ganzen USA.
Obwohl auch bei NPR eine Tendenz in die politisch "linke" Richtung eindeutig erkennbar ist, ist es noch nicht ganz so schlimm wie in Deutschland. Bei NPR kommen jedenfalls oft unterschiedliche Meinungen zu ihrem Recht, sei es in Diskussionen oder wenn Hörer live anrufen und mitdiskutieren können. Allerdings ordnen die Moderatoren dann immer wieder die Meinung in richtig und falsch ein. Nicht vordergründig und mit dem Holzhammer, aber man merkt es.
Ich höre NPR auf der hiesigen Frequenz seit etwa 2 Monaten und meist, wenn man die politische Einstellung der Moderatoren ausblendet, ist man recht gut informiert. Dass es aber mit dem "bei den Fakten bleiben" bei NPR auch nicht immer so hinhaut, hab ich letzte Woche ein paar Mal erlebt.
Großes Thema in dieser Woche war die Absicht von US-Präsident Trump, das "Pariser Klimaschutzabkommen" (mir fällt es schon schwer, so einen Unsinn auszuschreiben) aufzukündigen. Also ging es dann um Themen wie Klimawandel und Energie.
Anfang der Woche gab es eine Diskussionsrunde rund um China und seine Rolle in der Energiedebatte. China sei Marktführer bei Solarzellen und damit Vorreiter in Sachen "Erneuerbarer Energien" und ein Beispiel für fortschrittliche und zukunftsweisende Industriepolitik.
Nun, der Fakt, dass China Weltmarktführer in der Herstellung von Solarzellen ist, ist sicherlich richtig. Das ist allgemein bekannt. Der ganze Rest, der um diese Tatsache herum aufgebaut wurde, ist jedoch schlicht falsch.
Die chinesische Solarindustrie ist wie die deutsche ein auf Subventionen aufgebautes und damit völlig marktfernes Konstrukt. Zunächst wirkte die deutsche EEG-Umlage wie ein Magnet auf chinesische Hersteller (wurde doch die Abnahme jeder denkbaren Menge durch diese versteckte Subvention garantiert), danach unterstützte die chinesische Regierung die heimische Industrie mit Subventionen, um einen Preisabstand zu den deutschen Herstellern zu stützen und um die europäischen Importzölle abzufedern.
Wie auch immer sich der Markt künftig entwickelt, ein tragbares Zukunftsmodell ist eine Industrie, die auf Subventionen aufbaut, niemals. Am Beispiel der deutschen Solarindustrie, die mit der wohl endgültigen Insolvenz von SolarWorld ebenfalls letzte Woche ihren letzten großen Akteur verlor, lässt sich das beispielhaft betrachten.
Als Vorreiter der sog. "Erneuerbaren Energien" allgemein kann man China ebenfalls nicht bezeichnen. China plant und baut hunderte neuer Kohlekraftwerke und hat gerade jüngst sechs große Regionen von den Standortplanungen für neue Windkraftanlagen ausgenommen. Es rechnet sich einfach nicht. Ohne weitere Subventionen. Und die ist China nicht bereit, zu gewähren. Ihr eigenes Land wollen sie sich nicht mit Zehntausenden Windmühlen zupflastern und um der deutschen Windanlagenindustrie Konkurenz zu machen, ist der Weg von China nach Deutschland einfach zu weit. Solarzellen sind eben einfacher zu transportieren als große, schwere Rotorflügel.
Wer "Stay with the facts" als Slogan hat, sollte diese Fakten nennen! Es handelt sich dabei auch nicht um Geheimwissen.
Ein paar Tage später ging es speziell um die Windenergiebranche in den USA. Da kam dann ein Experte zu Wort, der behauptete, in der windreichen Region West-Texas sei Windenergie inzwischen billiger als fossile Energie, also Energie aus Öl, Gas oder Kohle.
Und keiner der gebildeten, erwachsenen Menschen in der Diskussionsrunde hatte dabei ein Störgefühl oder fragte mal nach, wie denn solche Berechnungen zustande kämen.
Wie kann eine Energieerzeugungsform, die permanent ein Backup aus fossilen Kraftwerken benötigt, günstiger sein als die fossilen Kraftwerke ohne die zusätzliche Energieerzeugungsform?
Für diese Frage braucht man weder Physik, noch Mathe und auch nicht BWL studiert zu haben. Es reicht die Alltagserfahrung, dass der Wind eben nicht immer weht. Und dass wir auch gern Strom haben und auch brauchen, wenn es windstill ist.
Deutsche Quantitätsmedien wie "DIE ZEIT" haben diese Alltagserfahrungen offensichtlich auch noch nicht gemacht, denn sie verbreiten denselben Unsinn.
Energieexperten bei der "ZEIT"
Da erfährt dann der Leser, dass sich Windenergie lohnt, während es unwirtschaftlich geworden ist, Kohlekraftwerke zu bauen. Für die Redakteure und die Leser der "ZEIT" ist das Weltbild an dieser Stelle fertig.
Dass sich Windenergie nur wegen unfassbar hoher Subventionen lohnt und dass sich Kohlekraftwerke nicht rechnen können, wenn sie aufgrund des gesetzlichen Vorrangs von Windenergie nur noch unregelmäßig und selten unter Vollast Strom produzieren dürfen, stört nur das heile Bild der sauberen Energiezukunft. Wer interessiert sich schon für den schnöden Mammon. Geld ist doch eh die Geißel der Menschheit (außer man bekommt es "vom Staat" für einen guten Zweck).
Windenergie Subventionen in den USA
Auch hier wurden zu einer an sich richtigen Information (dass sich Windenergie rechnet), die wesentlichen Fakten weggelassen. Nämlich, dass es sich nur für die Betreiber aufgrund hoher Subventionen rechnet.
Den Höhepunkt gab es dann gestern morgen im Radio. Ich weiß gar nicht, ob ich das Gesagte so wiedergeben kann, wie es dort gesendet wurde. Da gab es ein Interview mit einem ehemaligen General der amerikanischen Streitkräfte, Gerald Galloway. Es ging um den Klimawandel als Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA. Ich saß im Auto, als ich das hörte und dachte, ich bin im Paralleluniversum.
Vergesst islamische Terroristen, vergesst Kim Jong Un und auch die iranischen Atom-Zentrifugen! Vergesst Putin und Hackerangriffe! Die wahre Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA ist der Klimawandel!
In dem Interview ließ der ehemalige General wirklich keinen Superlativ aus, um die Bedrohung durch den Klimawandel zu beschreiben. Ein völlig unbedarfter Hörer müsste meinen, in einigen Jahren erkennt man die Landkarte nicht wieder, vor den Türen des reichen Westens werden Milliarden "Klimaflüchtlinge" lauern, die von Dürren (und natürlich auch gleichzeitigen Unwettern) aus ihren angestammten Regionen vertrieben werden. Und natürlich findet der Klimawandel nur in den Entwicklungsländern statt, während wir im Westen offensichtlich davon verschont bleiben, denn es wollen ja alle zu uns. Der Klimawandel wird den Kampf um die Ressourcen befeuern (Öl, Wasser, Land) und zum Beinahe-Todesurteil für unsere Zivilisation werden!
Hallo? Erde an Galloway! Geht es auch ne Nummer kleiner?
Die Profiteure dieser aberwitzigen "Klimawandel-Theorie" und der dazugehörigen Energiepolitik müssen sehr besorgt um ihr Geschäftsmodell sein, wenn jetzt die schweren Waffen aufgefahren werden. Bedrohung für die nationale Sicherheit! Oh Mann...!
Ich habe bei NPR ein Transcript des Interviews gefunden.
Klimawandel als nationale Bedrohung
Das Radiointerview war noch etwas ausführlicher als der Text. Er wurde offensichtlich zusammengefasst. Aber auch der Text ist schon voll von absurden und albernen Behauptungen.
Da kann z.B. das Militär künftig seine Flugzeuge nicht mehr in die Luft bringen, weil der Flugplatz unter Wasser steht.
Na klar, ganz plötzlich steht der Flugplatz unter Wasser. Einfach so. Da sind die sog. "Klimaforscher" angeblich in der Lage, hunderte Jahre den Meeresspigel vorauszusehen, aber ein Starkregen in der Nähe einer Militärbasis überrascht sie.
Das Militär kann seine Truppen nicht mehr in fremden Ländern anlanden (was wollen die eigentlich da?), weil der Strand nicht mehr da ist.
Wie bitte? Man will mir also erzählen, das Militär sucht zwar permanent mit Satelliten die ganze Welt ab, kann Menschen quasi beim Frühstücken oder Stuhlgang zusehen, übersieht aber einen Strand, der eben noch da war und jetzt plötzlich weg ist?
Und da kein Strand der Welt wegen einem Unwetter plötzlich einfach so verschwindet, soll ich nach dieser Aussage also glauben, dass das US-Militär keine aktuellen Daten verwendet, sondern z.B. im Jahre 2028 denkt: na Mensch, im Jahre 2017 war da noch ein Strand. Dann wird der jetzt wohl auch noch da sein. Dann landen wir unsere Truppen eben da an. Was kann schon schiefgehen?
Und keiner, nicht ein einziger hat in der Zwischenzeit mitbekommen, dass der Strand nicht mehr da ist?
Ich könnte jetzt allein mit diesem Beispiel noch weiter fortsetzen und es in eine aberwitzige Realität überleiten, um den hahnebüchenen Schwachsinn deutlich zu machen, der hier den Hörern erzählt wird. Vielleicht setze ich das irgendwann mal fort. Heute nicht.
Und die Interviewerin lauschte andächtig und bekam wahrscheinlich schon das große Grauen.
UNFASSBAR! und es wird tatsächlich Leute geben, die DAS glauben.
"Stay with the facts"... wow!
"Trumps Amerika" bei RTL
"Lügenpresse" oder "Lückenpresse" oder wie man auch immer das nennen will... RTL hat gestern wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass jeder dieser Titel berechtigt ist.
In der Nachrichtensendung um Mitternacht ging es u.a. mal wieder um Trump.
Und obwohl es mit der Entlassung von FBI-Chef Comey und den angeblichen Enthüllungen der Washington Post um eine angebliche Weitergabe von angeblich geheimen Informationen an Russland durchaus interessante Dinge zu berichten gäbe, beschränkte man sich auf Trump-Bashing der albernsten Sorte. Man musste wohl noch Sendezeit füllen.
Das knallharte Investigativ-Team der RTL-Spätnachrichten hat, wahrscheinlich nach wochenlanger Recherche herausgefunden, dass ein US-Präsident den Steuerzahler Geld kostet und dass er manchmal Stress verursacht.
Ach was!
RTL hat genau aufgeschlüsselt, wie teuer es ist, wenn Trump zu seiner Villa im vornehmen Miami Bal Harbour fährt. "Secret Service", "The Beast" und die Flüge, blablabla ... alles schön zusammengerechnet seit seinem Amtsantritt.
Hat jemals vorher irgendwer im deutschen Fernsehen eine Kostenaufstellung darüber gesehen, wenn Obama oder Clinton nach Marthas Vineyard oder Hawaii oder sonst wohin ins Wochenende oder in den Urlaub gefahren sind?
Wäre mal interessant.
Ebenfalls herausgefunden haben die Spitzenjournalisten des RTL-Nachtjournals, dass es für die Anwohner in Bal Harbour Stress wäre, wenn der US-Präsident vorbei kommt und wenn sie bewaffnete Soldaten und den Secret Service sehen müssten, die zu seinem Schutz abgestellt sind.
Und ganz schlimm hat es eine Pensionärin getroffen, die ihren wohlverdienten Ruhestand in einem eigenen Appartement in einem der zahlreichen Hochhäuser in Miami Beach genießt und die nun den Anblick ertragen muss, wenn draußen auf See ein Schiff der US Coast Guard patroulliert.
Da haben die Enthüllungsprofis von RTL buchstäblich wohl jeden Stein umgedreht, um an diese Informationen zu gelangen, die die Sinnhaftigkeit eines US-Präsidenten, seines Schutzes und seiner Urlaubstrips in ihren verfassungsmäßigen Grundlagen erschüttern.
Ob Trump das politisch überleben wird?
Danach gab es dann noch den üblichen Schwenk aus der Welt der Reichen und Schönen hinüber in ein nicht weit entferntes Problemviertel, ohne den eine Reportage über die USA nicht auskommen kann. Motto: während es sich Trump in seiner Luxusvilla im vornehmen Bal Harbour gut gehen lässt, darben seine Landsleute nur einen Steinwurf entfernt in ihrer Hoffnungslosigkeit.
Schonungslos legt RTL "die Gegensätze in Trumps Amerika" offen! Wie kann er das nur mit seinem Gewissen vereinbaren. Schließlich habe er ja versprochen, die schlimmen Zustände in vielen Städten zu bekämpfen. Aber so ist das eben in "Trumps Amerika".
"Trumps Amerika"? Was soll das denn bitte?
Es ist ja nun nicht so, als wären North Miami, Opa Locka oder Downtown bis zum Januar 2017 Viertel gewesen, in denen die Menschen in Wohlstand und frei von Sorgen und fernab von jeglicher Kriminalität ein unbeschwertes Dasein genossen haben.
Man kommt sich beinahe schon blöd vor, darauf hinzuweisen, dass es Ghettos und Problemviertel so lange gibt, wie es Amerika gibt.
Und mal nebenbei: der Mann ist seit Januar im Amt, jetzt haben wir Mai.
Aber das zu berücksichtigen wäre wohl zu viel verlangt von den neutralen und faktenorientierten Journalisten und Redakteuren bei RTL. Trump ist doof und deswegen müssen schlechte "Nachrichten" her, wo es gar keine gibt. Das ist jetzt "Trumps Amerika" und deswegen ist er persönlich Schuld, dass es unweit des vornehmen Bal Harbour auch Ghettos gibt.
Zum Glück müssen wir dafür nicht auch noch GEZ-Gebühren zahlen. Für absolute Non-Infos, die zu einem Skandälchen hochgepuscht werden.
In der Nachrichtensendung um Mitternacht ging es u.a. mal wieder um Trump.
Und obwohl es mit der Entlassung von FBI-Chef Comey und den angeblichen Enthüllungen der Washington Post um eine angebliche Weitergabe von angeblich geheimen Informationen an Russland durchaus interessante Dinge zu berichten gäbe, beschränkte man sich auf Trump-Bashing der albernsten Sorte. Man musste wohl noch Sendezeit füllen.
Das knallharte Investigativ-Team der RTL-Spätnachrichten hat, wahrscheinlich nach wochenlanger Recherche herausgefunden, dass ein US-Präsident den Steuerzahler Geld kostet und dass er manchmal Stress verursacht.
Ach was!
RTL hat genau aufgeschlüsselt, wie teuer es ist, wenn Trump zu seiner Villa im vornehmen Miami Bal Harbour fährt. "Secret Service", "The Beast" und die Flüge, blablabla ... alles schön zusammengerechnet seit seinem Amtsantritt.
Hat jemals vorher irgendwer im deutschen Fernsehen eine Kostenaufstellung darüber gesehen, wenn Obama oder Clinton nach Marthas Vineyard oder Hawaii oder sonst wohin ins Wochenende oder in den Urlaub gefahren sind?
Wäre mal interessant.
Ebenfalls herausgefunden haben die Spitzenjournalisten des RTL-Nachtjournals, dass es für die Anwohner in Bal Harbour Stress wäre, wenn der US-Präsident vorbei kommt und wenn sie bewaffnete Soldaten und den Secret Service sehen müssten, die zu seinem Schutz abgestellt sind.
Und ganz schlimm hat es eine Pensionärin getroffen, die ihren wohlverdienten Ruhestand in einem eigenen Appartement in einem der zahlreichen Hochhäuser in Miami Beach genießt und die nun den Anblick ertragen muss, wenn draußen auf See ein Schiff der US Coast Guard patroulliert.
Da haben die Enthüllungsprofis von RTL buchstäblich wohl jeden Stein umgedreht, um an diese Informationen zu gelangen, die die Sinnhaftigkeit eines US-Präsidenten, seines Schutzes und seiner Urlaubstrips in ihren verfassungsmäßigen Grundlagen erschüttern.
Ob Trump das politisch überleben wird?
Danach gab es dann noch den üblichen Schwenk aus der Welt der Reichen und Schönen hinüber in ein nicht weit entferntes Problemviertel, ohne den eine Reportage über die USA nicht auskommen kann. Motto: während es sich Trump in seiner Luxusvilla im vornehmen Bal Harbour gut gehen lässt, darben seine Landsleute nur einen Steinwurf entfernt in ihrer Hoffnungslosigkeit.
Schonungslos legt RTL "die Gegensätze in Trumps Amerika" offen! Wie kann er das nur mit seinem Gewissen vereinbaren. Schließlich habe er ja versprochen, die schlimmen Zustände in vielen Städten zu bekämpfen. Aber so ist das eben in "Trumps Amerika".
"Trumps Amerika"? Was soll das denn bitte?
Es ist ja nun nicht so, als wären North Miami, Opa Locka oder Downtown bis zum Januar 2017 Viertel gewesen, in denen die Menschen in Wohlstand und frei von Sorgen und fernab von jeglicher Kriminalität ein unbeschwertes Dasein genossen haben.
Man kommt sich beinahe schon blöd vor, darauf hinzuweisen, dass es Ghettos und Problemviertel so lange gibt, wie es Amerika gibt.
Und mal nebenbei: der Mann ist seit Januar im Amt, jetzt haben wir Mai.
Aber das zu berücksichtigen wäre wohl zu viel verlangt von den neutralen und faktenorientierten Journalisten und Redakteuren bei RTL. Trump ist doof und deswegen müssen schlechte "Nachrichten" her, wo es gar keine gibt. Das ist jetzt "Trumps Amerika" und deswegen ist er persönlich Schuld, dass es unweit des vornehmen Bal Harbour auch Ghettos gibt.
Zum Glück müssen wir dafür nicht auch noch GEZ-Gebühren zahlen. Für absolute Non-Infos, die zu einem Skandälchen hochgepuscht werden.
Dienstag, 28. März 2017
Das Bier ist auch der Freund der Frau oder Neues aus dem Irrenhaus...
Das Bier ist auch der Freund der Frau. Sie weiß es nur noch nicht. Aber damit sich das ändert, gibt es nun eine weibliche Pils-Edition.
Frauen-Bier
Mit dem "Quartiermeisterin" genannten Bier, was natürlich genauso schmeckt wie "Männer-Bier", soll ein Zeichen gegen Sexismus in der Bierwerbung gesetzt werden.
Sexismus in der Bierwerbung? Häh? Hab ich was verpasst? Was es alles gibt...
Natürlich gibt es das nicht, denn dieser angebliche "Sexismus" ist ja auch nur eines der vielen ausgedachten Probleme der 3rd-Wave-Gendernazis. Und weil sie eigentlich gar nichts wirklich zu sagen oder zu ändern haben, setzen sie eben ein Zeichen. Das geht immer. Wenn man sonst nichts zu tun hat.
Aber damit die Sause diesmal richtig Fahrt aufnimmt, hätte ich noch ein paar Ideen, wie man das Bier nun endlich in die Frau bekommt.
Man könnte Wirte verpflichten, immer nur noch abwechselnd an Männer und Frauen Bier zu verkaufen. Oder an Frauen nur noch Bier. Nichts anderes. Die Frauen in großer Zahl in die Kneipen zu kriegen, ist dann nur noch ein logistisches Problem.
Um die Gewöhnung der Frau an das Bier zu beschleunigen, könnte man eine Initiative erschaffen: "1 Mio Frauen auf den Bau!" Da lernen die schon den richtigen Umgang mit dem Gerstensaft. Und für die Gleichberechtigung wird dabei auch gleich noch was getan.
Man könnte auch Cross-Selling machen: für jede Flasche Bier, die Frau trinkt, erhält sie einen Lippgloss oder ne Hautcreme. Natürlich müsste das Trinken unter Aufsicht geschehen, wegen Schummeln und so...
Bierhersteller werden verpflichtet, pro Quartal eine romantische Komödie für's Kino finanziell zu unterstützen. Im Kino selbst darf die Brauerei dann im Gegenzug ihr eigenes Bier verkaufen. Aber auch nur Bier, nichts anderes.
"Germanys Next Top-Model" und der "Bachelor" finden nicht mehr an exotischen oder aufregenden Orten statt, sondern in den Gemäuern einer alten Klosterbrauerei. Und am Ende gibt es keine Rose, sondern ein Bier und bei Heidi Klum gibt es einen Werbevertrag mit einer Brauerei zu gewinnen. So ähnlich wie Mila Kunis mit Whiskey. Nur eben mit Bier.
Wäre doch gelacht, wenn man Frauen nicht auch zum Biertrinken kriegen würde. Schließlich sollen sie doch gleichberechtigt sein. Ob sie wollen oder nicht.
Frauen-Bier
Mit dem "Quartiermeisterin" genannten Bier, was natürlich genauso schmeckt wie "Männer-Bier", soll ein Zeichen gegen Sexismus in der Bierwerbung gesetzt werden.
Sexismus in der Bierwerbung? Häh? Hab ich was verpasst? Was es alles gibt...
Natürlich gibt es das nicht, denn dieser angebliche "Sexismus" ist ja auch nur eines der vielen ausgedachten Probleme der 3rd-Wave-Gendernazis. Und weil sie eigentlich gar nichts wirklich zu sagen oder zu ändern haben, setzen sie eben ein Zeichen. Das geht immer. Wenn man sonst nichts zu tun hat.
Aber damit die Sause diesmal richtig Fahrt aufnimmt, hätte ich noch ein paar Ideen, wie man das Bier nun endlich in die Frau bekommt.
Man könnte Wirte verpflichten, immer nur noch abwechselnd an Männer und Frauen Bier zu verkaufen. Oder an Frauen nur noch Bier. Nichts anderes. Die Frauen in großer Zahl in die Kneipen zu kriegen, ist dann nur noch ein logistisches Problem.
Um die Gewöhnung der Frau an das Bier zu beschleunigen, könnte man eine Initiative erschaffen: "1 Mio Frauen auf den Bau!" Da lernen die schon den richtigen Umgang mit dem Gerstensaft. Und für die Gleichberechtigung wird dabei auch gleich noch was getan.
Man könnte auch Cross-Selling machen: für jede Flasche Bier, die Frau trinkt, erhält sie einen Lippgloss oder ne Hautcreme. Natürlich müsste das Trinken unter Aufsicht geschehen, wegen Schummeln und so...
Bierhersteller werden verpflichtet, pro Quartal eine romantische Komödie für's Kino finanziell zu unterstützen. Im Kino selbst darf die Brauerei dann im Gegenzug ihr eigenes Bier verkaufen. Aber auch nur Bier, nichts anderes.
"Germanys Next Top-Model" und der "Bachelor" finden nicht mehr an exotischen oder aufregenden Orten statt, sondern in den Gemäuern einer alten Klosterbrauerei. Und am Ende gibt es keine Rose, sondern ein Bier und bei Heidi Klum gibt es einen Werbevertrag mit einer Brauerei zu gewinnen. So ähnlich wie Mila Kunis mit Whiskey. Nur eben mit Bier.
Wäre doch gelacht, wenn man Frauen nicht auch zum Biertrinken kriegen würde. Schließlich sollen sie doch gleichberechtigt sein. Ob sie wollen oder nicht.
Staatsgläubigkeit und Mimimi...
Die Auto-BILD ist Deutschlands bekannteste und meistgelesene Autozeitung. Jede Woche stellt sie die neuesten Modelle vor, testet und vergleicht Autos quer durch alle Baureihen und hilft auch Autofahrern bei ihren Problemen mit dem Auto oder den Autoherstellern. Soweit, so gut.
War die Auto-BILD früher ein journalistisches Werk, welche die Liebe zum Auto als Grundlage und Sinn ihres Daseins hatte, ist sie inzwischen immer mehr zu einem politisch-korrekten Zeitgeistmedium geworden. Und der Zeitgeist ist grün und staatsgläubig.
Schon vor Jahren verzichtete die Auto-BILD auf eigene Tests zur Höchstgeschwindigkeit von Autos und begründete das damals mit der angeblichen Verantwortung der Journalisten für einen verantwortungsbewussten Umgang der Leser mit ihrem Auto. Schnell ist gefährlich und schlecht für die Umwelt. Es reicht, wenn man die Herstellerangaben zur Höchstgeschwindigkeit wiedergibt und nicht noch eigene Messungen durchführt. Der unmündige Autofahrer muss also durch verantwortungsvolle Journalisten in seinem Geschwindigkeitsrausch eingebremst werden. Dass Autos immer sicherer werden, Straßen immer mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen erfahren und die Unfallzahlen seit Jahren rückläufig sind, stört die Moralwächter wenig.
Dazu kam mit den Jahren ein fast völlig unreflektiertes Loblied auf Elektroautos, also auf die vom Staat nur mit großen Subventionen im Markt unterzubringenden Verschwender von Energie. Denn dass ein Elektroauto für eine gleiche Gegenleistung wie ein Auto mit Verbrennungsmotor mehr Geld kostet und damit mehr Energieinput verlangt, ist nicht erst seit gestern so und hat sich bisher auch noch nicht geändert.
Da können die staatlichen Subventionen gar nicht groß genug sein und dass der Liebling der Ökogemeinde Elon Musk, Chef vom derzeit größten Elektroautohersteller Tesla bisher nicht einen einzigen Dollar verdient, dafür aber mehrere Milliarden verbraucht hat, ist auch nicht wirklich ein Thema für die verantwortungsbewussten Redakteure.
In der Ausgabe vom 17.02.2017 diktierte der Zeitgeist den Redakteuren wieder mal die richtigen Zeilen in die Tatstatur.
"Staat verschenkt 3,5 Milliarden!"
Nun könnte man denken, es folgt ein kritischer Beitrag über überteuerte Infrastrukturprojekte oder über unterlassene Instandhaltung von Straßen und Brücken, die volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Oder eine Kritik zur Subventionspolitik für Elektroautos. Weit gefehlt! Der zuständige Redakteur beschwert sich stattdessen in seinem Beitrag über die geringere Steuerbelastung von Dieselfahrzeugen gegenüber Benzinfahrzeugen.
Ein Redakteur der größten deutschen Autozeitung beschwert sich also, dass Dieselmotoren weniger besteuert werden als Benzinmotoren.
Also nochmal: der Redakteur einer Autozeitung beschwert sich darüber, dass der Staat nicht noch mehr Steuern auf's Autofahren erhebt. Und das bei effizienten Dieselmotoren, die einen höheren Wirkungsgrad haben und damit weniger Kraftstoff verbrauchen als Benzinmotoren.
Und das wird dann auch noch als Subvention bezeichnet. Also so, als würde der Staat den Betrieb von Dieselfahrzeugen fördern, weil die sonst nicht marktfähig wären (so wie er es zum Beispiel bei Elektroautos tut). Oder so, als wäre die Steuer ein unverzichtbarer und natürlicher Bestandteil des Preises für Kraftstoff, auf den der Staat großzügig teilweise verzichtet. Dass diese Steuer auf den normalen Marktpreis draufgeschlagen wird, also dem Autofahrer zusätzlich weggenommen wird und zwar in willkürlicher Höhe und damit den Autofahrer und alle Käufer jedweder Waren, die mit LKW in die Läden transportiert werden, belastet, kommt dem Redakteur offenbar gar nicht in den Sinn. Er hält die Steuer offenbar für eine Art Naturgesetz oder ein Anrecht des Staates. Und dass auf Dieselkraftstoff ein geringerer Aufschlag erhoben wird als auf Ottokraftstoff, sieht er als Steuergeschenk des Staates an Fahrer von Autos mit Dieselmotor. Allgemeiner gesagt: jemand, dem der Staat nur 10 Euro wegnimmt statt 20 Euro, wird zum Schädiger des Allgemeinwohls und zum Schmarotzer erklärt. Und aus einer niedrigeren Steuer, die also den Käufer von Dieselkraftstoff weniger belastet, wird ein Vorgang, der uns "teuer zu stehen kommt". Also etwas, was billiger für uns ist, ist für uns teurer. Man möchte Peter Zwegert bei dem Redakteur vorbeischicken, damit der ihm mal auf einem Flipchart den Unterschied zwischen billiger und teurer erklärt.
Als Zeugin der Anklage wird - natürlich - eine Politikerin der Grünen benannt.
Dass der staatsgläubige Redakteur bei seiner Berechnung des vermeintlichen "Steuergeschenks" nicht mitbekommt, dass da mit der Umsatzsteuer noch eine Steuer auf die Steuer (nämlich die Mineralölsteuer) erhoben wird, erklärt sich dann irgendwie von selbst.
Auf derselben Seite derselben Ausgabe der Auto-BILD findet sich dann das nächste Glanzstück politisch-korrekter und zeitgeistgemäßer Journalistentätigkeit.
War die Auto-BILD früher ein journalistisches Werk, welche die Liebe zum Auto als Grundlage und Sinn ihres Daseins hatte, ist sie inzwischen immer mehr zu einem politisch-korrekten Zeitgeistmedium geworden. Und der Zeitgeist ist grün und staatsgläubig.
Schon vor Jahren verzichtete die Auto-BILD auf eigene Tests zur Höchstgeschwindigkeit von Autos und begründete das damals mit der angeblichen Verantwortung der Journalisten für einen verantwortungsbewussten Umgang der Leser mit ihrem Auto. Schnell ist gefährlich und schlecht für die Umwelt. Es reicht, wenn man die Herstellerangaben zur Höchstgeschwindigkeit wiedergibt und nicht noch eigene Messungen durchführt. Der unmündige Autofahrer muss also durch verantwortungsvolle Journalisten in seinem Geschwindigkeitsrausch eingebremst werden. Dass Autos immer sicherer werden, Straßen immer mehr Geschwindigkeitsbegrenzungen erfahren und die Unfallzahlen seit Jahren rückläufig sind, stört die Moralwächter wenig.
Dazu kam mit den Jahren ein fast völlig unreflektiertes Loblied auf Elektroautos, also auf die vom Staat nur mit großen Subventionen im Markt unterzubringenden Verschwender von Energie. Denn dass ein Elektroauto für eine gleiche Gegenleistung wie ein Auto mit Verbrennungsmotor mehr Geld kostet und damit mehr Energieinput verlangt, ist nicht erst seit gestern so und hat sich bisher auch noch nicht geändert.
Da können die staatlichen Subventionen gar nicht groß genug sein und dass der Liebling der Ökogemeinde Elon Musk, Chef vom derzeit größten Elektroautohersteller Tesla bisher nicht einen einzigen Dollar verdient, dafür aber mehrere Milliarden verbraucht hat, ist auch nicht wirklich ein Thema für die verantwortungsbewussten Redakteure.
In der Ausgabe vom 17.02.2017 diktierte der Zeitgeist den Redakteuren wieder mal die richtigen Zeilen in die Tatstatur.
"Staat verschenkt 3,5 Milliarden!"
Nun könnte man denken, es folgt ein kritischer Beitrag über überteuerte Infrastrukturprojekte oder über unterlassene Instandhaltung von Straßen und Brücken, die volkswirtschaftliche Schäden verursachen. Oder eine Kritik zur Subventionspolitik für Elektroautos. Weit gefehlt! Der zuständige Redakteur beschwert sich stattdessen in seinem Beitrag über die geringere Steuerbelastung von Dieselfahrzeugen gegenüber Benzinfahrzeugen.
Ein Redakteur der größten deutschen Autozeitung beschwert sich also, dass Dieselmotoren weniger besteuert werden als Benzinmotoren.
Also nochmal: der Redakteur einer Autozeitung beschwert sich darüber, dass der Staat nicht noch mehr Steuern auf's Autofahren erhebt. Und das bei effizienten Dieselmotoren, die einen höheren Wirkungsgrad haben und damit weniger Kraftstoff verbrauchen als Benzinmotoren.
Und das wird dann auch noch als Subvention bezeichnet. Also so, als würde der Staat den Betrieb von Dieselfahrzeugen fördern, weil die sonst nicht marktfähig wären (so wie er es zum Beispiel bei Elektroautos tut). Oder so, als wäre die Steuer ein unverzichtbarer und natürlicher Bestandteil des Preises für Kraftstoff, auf den der Staat großzügig teilweise verzichtet. Dass diese Steuer auf den normalen Marktpreis draufgeschlagen wird, also dem Autofahrer zusätzlich weggenommen wird und zwar in willkürlicher Höhe und damit den Autofahrer und alle Käufer jedweder Waren, die mit LKW in die Läden transportiert werden, belastet, kommt dem Redakteur offenbar gar nicht in den Sinn. Er hält die Steuer offenbar für eine Art Naturgesetz oder ein Anrecht des Staates. Und dass auf Dieselkraftstoff ein geringerer Aufschlag erhoben wird als auf Ottokraftstoff, sieht er als Steuergeschenk des Staates an Fahrer von Autos mit Dieselmotor. Allgemeiner gesagt: jemand, dem der Staat nur 10 Euro wegnimmt statt 20 Euro, wird zum Schädiger des Allgemeinwohls und zum Schmarotzer erklärt. Und aus einer niedrigeren Steuer, die also den Käufer von Dieselkraftstoff weniger belastet, wird ein Vorgang, der uns "teuer zu stehen kommt". Also etwas, was billiger für uns ist, ist für uns teurer. Man möchte Peter Zwegert bei dem Redakteur vorbeischicken, damit der ihm mal auf einem Flipchart den Unterschied zwischen billiger und teurer erklärt.
Als Zeugin der Anklage wird - natürlich - eine Politikerin der Grünen benannt.
Dass der staatsgläubige Redakteur bei seiner Berechnung des vermeintlichen "Steuergeschenks" nicht mitbekommt, dass da mit der Umsatzsteuer noch eine Steuer auf die Steuer (nämlich die Mineralölsteuer) erhoben wird, erklärt sich dann irgendwie von selbst.
Auf derselben Seite derselben Ausgabe der Auto-BILD findet sich dann das nächste Glanzstück politisch-korrekter und zeitgeistgemäßer Journalistentätigkeit.
Da beklagt sich ein Redakteur
über den "Krieg" auf den Straßen, über Aggression und Bedrohung. Er
begründet dies aber nicht mit Beispielen über Streits bei der Parkplatzsuche,
Drängeln und Lichthupen im Großstadtverkehr oder illegale Autorennen mit
tödlichen Folgen. Nein, der Grund für seine Angst ist eine Felge!
Bzw. ihr Name.
"Gladiator" heißt ein neues Produkt eines deutschen Felgenherstellers. Der Hersteller hat sicher etwa 100 verschiedene Felgen im Angebot, wenn nicht mehr. Und eine heißt jetzt Gladiator! Und das ist der Grund für den "Autofan", in Panik auszubrechen und in der Öffentlichkeit über den "Krieg auf der Straße" zu jammern. Da werden Speichen weggefetzt, andere umgekippt und überrollt und sogar getötet. Ben Hur lässt auch noch grüßen.
Auch der Name "Crossland" für ein neues Modell von Opel, welches zwar auch locker als Spielzeugauto durchgehen könnte, aber eben auf "geländegängig" getrimmt ist, löst bei unserem sensiblen Feingeist Angstattacken aus. "Crossland" klingt für ihn nach schwerem Gerät im Gelände, natürlich Militärgerät. Oh Mann...
Muss man neuerdings bei der Auto-Bild seine Eier am Empfang abgeben, bevor man etwas in die Tastatur tippen darf? Haben die eine Quote dort für den neuen deutschen Kuschelmann? Für das durchgegenderte Weichei? Für den neuen Typus Mann, der auch mal "echte Gefühle" zeigen darf und sensibel ist?
Und wenn nicht, ist dem Typen das nicht peinlich? Öffentliches Rumgejammer über die ach so böse Welt da draußen? Wie schön war es doch noch, als Autos noch Namen hatten, die nach Damenbinden klangen und so schön sanft und flauschig waren!
Oh Mann, man will den "Mann" spontan auf den Arm nehmen und drücken und sagen: keine Sorge, alles wird gut!
Das taugt nicht mal als Satire, so blöd ist das. Und das kommt dann noch unter der aufmüpfig klingenden Überschrift "Meine Meinung", wo man erwartet, dass jemand mal richtig Dampf ablässt und eben nicht den üblichen politisch-korrekten Jammersülz ablässt.
Naja, es passt eben in die Zeit. Auch die Auto-BILD kann sich da nicht gegen wehren. Staatsgläubige Jammerlappen machen einen auf Autojournalist. Die geniale britische Kult-Auto-Sendung "Top Gear" ist diesem Zeitgeist ja auch schon zum Opfer gefallen.
Aber solange Georg Kacher in dieser Zeitung noch das Auto in allen seinen Spielarten abfeiern darf, ist noch nicht alle Hoffnung verloren.
Bzw. ihr Name.
"Gladiator" heißt ein neues Produkt eines deutschen Felgenherstellers. Der Hersteller hat sicher etwa 100 verschiedene Felgen im Angebot, wenn nicht mehr. Und eine heißt jetzt Gladiator! Und das ist der Grund für den "Autofan", in Panik auszubrechen und in der Öffentlichkeit über den "Krieg auf der Straße" zu jammern. Da werden Speichen weggefetzt, andere umgekippt und überrollt und sogar getötet. Ben Hur lässt auch noch grüßen.
Auch der Name "Crossland" für ein neues Modell von Opel, welches zwar auch locker als Spielzeugauto durchgehen könnte, aber eben auf "geländegängig" getrimmt ist, löst bei unserem sensiblen Feingeist Angstattacken aus. "Crossland" klingt für ihn nach schwerem Gerät im Gelände, natürlich Militärgerät. Oh Mann...
Muss man neuerdings bei der Auto-Bild seine Eier am Empfang abgeben, bevor man etwas in die Tastatur tippen darf? Haben die eine Quote dort für den neuen deutschen Kuschelmann? Für das durchgegenderte Weichei? Für den neuen Typus Mann, der auch mal "echte Gefühle" zeigen darf und sensibel ist?
Und wenn nicht, ist dem Typen das nicht peinlich? Öffentliches Rumgejammer über die ach so böse Welt da draußen? Wie schön war es doch noch, als Autos noch Namen hatten, die nach Damenbinden klangen und so schön sanft und flauschig waren!
Oh Mann, man will den "Mann" spontan auf den Arm nehmen und drücken und sagen: keine Sorge, alles wird gut!
Das taugt nicht mal als Satire, so blöd ist das. Und das kommt dann noch unter der aufmüpfig klingenden Überschrift "Meine Meinung", wo man erwartet, dass jemand mal richtig Dampf ablässt und eben nicht den üblichen politisch-korrekten Jammersülz ablässt.
Naja, es passt eben in die Zeit. Auch die Auto-BILD kann sich da nicht gegen wehren. Staatsgläubige Jammerlappen machen einen auf Autojournalist. Die geniale britische Kult-Auto-Sendung "Top Gear" ist diesem Zeitgeist ja auch schon zum Opfer gefallen.
Aber solange Georg Kacher in dieser Zeitung noch das Auto in allen seinen Spielarten abfeiern darf, ist noch nicht alle Hoffnung verloren.
Donnerstag, 23. März 2017
Martin! Martin! Martin!
Deutschland hat einen neuen Messias!
Na gut, nicht ganz Deutschland, nur ein Teil davon, aber dieser Teil hält ihn sicher für den Messias für ganz Deutschland, wahrscheinlich für ganz Europa und die Welt.
Was "Siggi Pop", "Münte" und "Silberrücken" Steinmeier nicht geschafft haben, soll nun Martin "Gottkanzler from heaven" Schulz schaffen: die SPD wieder in goldene Zeiten führen und Deutschland gleich mit. Das wird besser als Fußballweltmeister, Europameister, Papst und Sieger beim Eurovision Song Contest zusammen.
Endlich haben wir wieder einen aus dem Volk, der das Volk versteht und das Volk ihn. Er war schon ganz unten und ist nun ganz oben und hat trotzdem noch dieselben Probleme wie andere normale Menschen.
Gut, eigentlich hatte er noch nie dieselben Probleme wie normale Menschen, denn auch als er ganz unten war, hatte er eher viel schlimmere Probleme als normale Menschen. Denn alkoholkrank zu sein, kommt zwar immer mal wieder vor, aber normal ist das nicht.
Dabei fällt mir ein: wer viel trinkt, muss auch öfter mal rülpsen. Und vor allem in ländlichen Regionen gibt es diese seltsame Tradition, dass nach einem lauten Rülpser alle Anwesenden die Hand zur Stirn heben und laut "Schulz" rufen.
Ob da ein Zusammenhang... ach, vergessen wir das einfach!
In der Schule war Martin Schulz nach eigener Aussage ein "Sausack". Ein ganz normaler. eben.
Wieviele davon gibt es in einer Klasse? Sind "Sausäcke" wirklich normal?
Und jetzt, in besseren Zeiten hat er wohl auch kaum die Sorgen normaler Menschen. Finanziell jedenfalls nicht.
Martin aus dem Volk
Aber egal, wir wollen keine Krämerseelen sein und ihm die Peanuts vorrechnen. Jetzt brechen neue Zeiten an. Wir werden alle reich werden und Martin sorgt dafür. Sogar für den stimmungsvollen Rahmen fühlt er sich selbst verantwortlich.
Ruft doch mal...
Martin übertrifft halt alle! Er hat sogar etwas geschafft, worum ihn posthum noch Erich Honecker, Mao Tse Tung und Josef Stalin beneiden und das Kom Jong Un im fernen Nordkorea eifersüchtig werden lässt!
100%!
605 von 605 abgegebenen Stimmen konnte er auf sich vereinigen. Er ist mit 100% zum neuen SPD-Vorsitzenden gewählt worden.
Okay, es gab keinen Gegenkandidaten, wer aus der SPD sollte das auch sein? Aber im SPD-Statut steht ja sicherlich auch nicht geschrieben, dass man bei nur 1 Kandidaten mit "JA" stimmen muss.
Martin Schulz hat sie eben alle überzeugt. Ob das nun für Martin Schulz oder eher gegen die Stimmberechtigten und die SPD spricht, muss jeder für sich beurteilen.
Nach seinem fulminanten Wahlsieg gab es sogar Gerüchte, dass er die Wahl wiederholen lassen möchte. 100% würden einfach die Zustimmung und die Sympathien, die ihm entgegengebracht wurden, nicht widerspiegeln. Viele SPD-Mitglieder waren angeblich so begeistert, dass sie am liebsten zwei- oder dreimal für ihn gestimmt hätten. Das hätte locker für 120% gereicht.
Okay, diese Meldung ist nicht offiziell bestätigt. Der Autor könnte das auch geträumt haben.
Genauso könnte er geträumt haben, dass jetzt Würselen bei Aachen in St. Martin-Stadt umbenannt und nach der Bundestagswahl 2017 zur Bundeshauptstadt ernannt wird. Eine Grundgesetzänderung ist in Planung, wonach künftige Bundeskanzler in Würselen geboren sein müssen und der ortsansässige Fußballverein SV Rhenania Würselen 05 erhält einen Dauerstartplatz in der Champions League.
Dass Martin Schulz im September zum Kanzler gewählt und dann nach 20 Jahren Kanzlerschaft sofort ins Bundespräsidentenamt wechselt, gilt in Politikerkreisen als ausgemacht.
Da keiner so gut die Probleme der normalen Leute versteht, übernimmt er als Bundeskanzler auch kommissarisch die Leitung aller Ministerien. Er wird auch persönlich dafür sorgen, dass der Flughafen BER noch im Jahre 2018 eröffnet wird und jeder Bundesbürger in den Folgejahren eine Gewinnausschüttung aus dem laufenden Betrieb erhält, so dass nach 5 Jahren die Steuergelder für den Bau des Flughafens zurückgezahlt sind. Bei Finanzierungslücken wird er die Eigentümer von Facebook, Starbucks und Ebay persönlich heranziehen.
Sein Sitzungsgeld aus dem Europäischen Parlament erhält er wieder mit sofortiger Wirkung, und zwar für 400 Tage im Jahr!
Der 20. Dezember (sein Geburtstag) wird zum Nationalfeiertag erklärt und damit die Feierlichkeiten und auch die symbolische Strahlkraft dieses Tages nicht durch die zeitliche Nähe zum Weihnachtsfest beeinträchtigt werden, wird letzteres in den Januar verlegt. Einzelheiten regelt ein Bundesgesetz.
Ach was, die Einzelheiten regelt Martin Schulz, der "Gottkanzler from heaven".
Die Euphorie in der SPD ist jedenfalls grenzenlos und unvergleichlich. Okay, einen Vergleich könnte man evtl. doch anstellen:
Und vielleicht steht dann am Wahlabend ein trockener ehemaliger Alkoholiker sehr allein auf einer Bühne im Willy-Brandt-Haus und fragt still in sich hinein: warum ruft denn keiner meinen Namen?
Na gut, nicht ganz Deutschland, nur ein Teil davon, aber dieser Teil hält ihn sicher für den Messias für ganz Deutschland, wahrscheinlich für ganz Europa und die Welt.
Was "Siggi Pop", "Münte" und "Silberrücken" Steinmeier nicht geschafft haben, soll nun Martin "Gottkanzler from heaven" Schulz schaffen: die SPD wieder in goldene Zeiten führen und Deutschland gleich mit. Das wird besser als Fußballweltmeister, Europameister, Papst und Sieger beim Eurovision Song Contest zusammen.
Endlich haben wir wieder einen aus dem Volk, der das Volk versteht und das Volk ihn. Er war schon ganz unten und ist nun ganz oben und hat trotzdem noch dieselben Probleme wie andere normale Menschen.
Gut, eigentlich hatte er noch nie dieselben Probleme wie normale Menschen, denn auch als er ganz unten war, hatte er eher viel schlimmere Probleme als normale Menschen. Denn alkoholkrank zu sein, kommt zwar immer mal wieder vor, aber normal ist das nicht.
Dabei fällt mir ein: wer viel trinkt, muss auch öfter mal rülpsen. Und vor allem in ländlichen Regionen gibt es diese seltsame Tradition, dass nach einem lauten Rülpser alle Anwesenden die Hand zur Stirn heben und laut "Schulz" rufen.
Ob da ein Zusammenhang... ach, vergessen wir das einfach!
In der Schule war Martin Schulz nach eigener Aussage ein "Sausack". Ein ganz normaler. eben.
Wieviele davon gibt es in einer Klasse? Sind "Sausäcke" wirklich normal?
Und jetzt, in besseren Zeiten hat er wohl auch kaum die Sorgen normaler Menschen. Finanziell jedenfalls nicht.
Martin aus dem Volk
Aber egal, wir wollen keine Krämerseelen sein und ihm die Peanuts vorrechnen. Jetzt brechen neue Zeiten an. Wir werden alle reich werden und Martin sorgt dafür. Sogar für den stimmungsvollen Rahmen fühlt er sich selbst verantwortlich.
Ruft doch mal...
Martin übertrifft halt alle! Er hat sogar etwas geschafft, worum ihn posthum noch Erich Honecker, Mao Tse Tung und Josef Stalin beneiden und das Kom Jong Un im fernen Nordkorea eifersüchtig werden lässt!
100%!
605 von 605 abgegebenen Stimmen konnte er auf sich vereinigen. Er ist mit 100% zum neuen SPD-Vorsitzenden gewählt worden.
Okay, es gab keinen Gegenkandidaten, wer aus der SPD sollte das auch sein? Aber im SPD-Statut steht ja sicherlich auch nicht geschrieben, dass man bei nur 1 Kandidaten mit "JA" stimmen muss.
Martin Schulz hat sie eben alle überzeugt. Ob das nun für Martin Schulz oder eher gegen die Stimmberechtigten und die SPD spricht, muss jeder für sich beurteilen.
Nach seinem fulminanten Wahlsieg gab es sogar Gerüchte, dass er die Wahl wiederholen lassen möchte. 100% würden einfach die Zustimmung und die Sympathien, die ihm entgegengebracht wurden, nicht widerspiegeln. Viele SPD-Mitglieder waren angeblich so begeistert, dass sie am liebsten zwei- oder dreimal für ihn gestimmt hätten. Das hätte locker für 120% gereicht.
Okay, diese Meldung ist nicht offiziell bestätigt. Der Autor könnte das auch geträumt haben.
Genauso könnte er geträumt haben, dass jetzt Würselen bei Aachen in St. Martin-Stadt umbenannt und nach der Bundestagswahl 2017 zur Bundeshauptstadt ernannt wird. Eine Grundgesetzänderung ist in Planung, wonach künftige Bundeskanzler in Würselen geboren sein müssen und der ortsansässige Fußballverein SV Rhenania Würselen 05 erhält einen Dauerstartplatz in der Champions League.
Dass Martin Schulz im September zum Kanzler gewählt und dann nach 20 Jahren Kanzlerschaft sofort ins Bundespräsidentenamt wechselt, gilt in Politikerkreisen als ausgemacht.
Da keiner so gut die Probleme der normalen Leute versteht, übernimmt er als Bundeskanzler auch kommissarisch die Leitung aller Ministerien. Er wird auch persönlich dafür sorgen, dass der Flughafen BER noch im Jahre 2018 eröffnet wird und jeder Bundesbürger in den Folgejahren eine Gewinnausschüttung aus dem laufenden Betrieb erhält, so dass nach 5 Jahren die Steuergelder für den Bau des Flughafens zurückgezahlt sind. Bei Finanzierungslücken wird er die Eigentümer von Facebook, Starbucks und Ebay persönlich heranziehen.
Sein Sitzungsgeld aus dem Europäischen Parlament erhält er wieder mit sofortiger Wirkung, und zwar für 400 Tage im Jahr!
Der 20. Dezember (sein Geburtstag) wird zum Nationalfeiertag erklärt und damit die Feierlichkeiten und auch die symbolische Strahlkraft dieses Tages nicht durch die zeitliche Nähe zum Weihnachtsfest beeinträchtigt werden, wird letzteres in den Januar verlegt. Einzelheiten regelt ein Bundesgesetz.
Ach was, die Einzelheiten regelt Martin Schulz, der "Gottkanzler from heaven".
Die Euphorie in der SPD ist jedenfalls grenzenlos und unvergleichlich. Okay, einen Vergleich könnte man evtl. doch anstellen:
Und vielleicht steht dann am Wahlabend ein trockener ehemaliger Alkoholiker sehr allein auf einer Bühne im Willy-Brandt-Haus und fragt still in sich hinein: warum ruft denn keiner meinen Namen?
Montag, 13. Februar 2017
Abonnieren
Posts (Atom)




