Montag, 19. April 2021

Impfungen, Infektionen und Tests - Kanada

Aus Israel wird uns ja seit geraumer Zeit der Erfolg der Impfungen gemeldet. Mit dem Beginn der Impfungen seien die "Infektionen" und die Todeszahlen zurückgegangen.

Daß der Rückgang um den Jahreswechsel schon einsetzte, bevor die Impfungen statistisch irgendeine Wirkung zeigen konnten... wen interessiert's? 

Und daß Deutschland und England Anfang des Jahres ähnliche Rückgänge bei den Fallzahlen erlebten, ohne daß dort überhaupt eine wesentliche Zahl von Impfungen durchgeführt worden war... wen interessiert's?

Nun schaue ich mir mal Kanada an.

Warum Kanada?

Ich habe Kollegen in Kanada, die gerade nicht richtig arbeiten können, weil sie in "Isolation" bleiben müssen, also in häuslicher Quarantäne, weil einer der Kollegen einen positiven Test hatte. Außerdem, so sagen sie uns, breitet sich diese Krankheit Covid-19 in Kanada immer weiter aus.

Nun, in Kanada wird auch seit Anfang des Jahres geimpft, also seit dem 07. Januar etwa.




Derzeit haben etwa 30% der Kanadier mindestens eine Dosis der Impfungen erhalten, ein Teil davon schon zwei.

Wenn man an den angeblichen Impf-Erfolg aus Israel glaubt, dann sollte sich doch auch in Kanada dieser Erfolg bemerkbar machen. Aber wie sehen die Falllzahlen in Kanada aus?




Die sog. "Neuinfektionen" steigen, nachdem sie Anfang Januar, als nun wirklich noch überhaupt kein Effekt der Impfungen sichtbar sein konnte, gefallen waren. Und seit Ende März/Anfang April, wo dann die ersten Impfungen ihre Wirkung zeigen sollten, steigen die Zahlen wieder an?

Wie geht das denn?

Nun, es liegt einfach daran, daß die Geschichten von den Impf-Erfolgen aus Israel und inzwischen auch aus England und Teilen der USA auch von den Gebrüdern Grimm geschrieben worden sein könnten. Es sind Märchen. Nirgends gibt es einen eindeutigen Zusammenhang zwischen einer relevanten Impfquote und einem zeitlich versetzt einsetzenden, sichtbaren, statistisch spürbaren Rückgang irgendwelcher Zahlen.

Aber wieso steigen die Zahlen in Kanada jetzt eigentlich?

Nun, es ist das alte Spiel: mehr Tests 0 mehr positive Fälle. Man sieht es sehr schön, wenn man die Grafik der Fallzahlen und die Grafik der Testzahlen untereinander legt:







Die verschiedenen Skalen mögen das etwas verschleiern, aber wenn man genau hinsieht, erkennt man das Muster. Anfang Januar stiegen die Testzahlen und genauso die Fallzahlen. Dann gingen die Tests langsam zurück und die Fallzahlen ebenfalls. Kurze zeitliche Unterschiede von ein paar Tagen ergeben sich durch Übertragungsverzug bei den Daten und durch die Tatsache, daß die Tests ja nicht statistisch repräsentativ durchgeführt werden, sondern zufällig. Und so ergibt sich natürlich auch immer eine unterschiedliche Positivenrate, je nachdem, welcher Teil der Bevölkerung gerade mehr oder weniger getestet wurde.

Aber über einen längeren Zeitraum erkennt man das Muster. Und so gingen die Fallzahlen bis etwa Mitte Februar zurück (im Gleichklang mit der zahl der durchgeführten Tests) stagnierten dann etwa bis Ende März (wieder im Gleichklang mit der zahl der durchgeführten Tests) und stiegen danach deutlich an (genau wie die Zahl der durchgeführten Tests).

Ich habe Kanada aus aktuellen Gründen zufällig ausgewählt. Man kann diese Vergleiche aber für viele andere Länder ebenfalls durchführen, zu jedem beliebigen Zeitpunkt. Man wird über einen längeren Zeitraum von Wochen und Monaten immer feststellen, daß die Zahl der "Infektionen" mit der Zahl der Tests korreliert (und natürlich mit der saisonalen Verbreitung der Viren).

Womit diese Zahlen kaum korrelieren, jedenfalls nicht in einem sinnvollen zeitlichen Zusammenhang (denn die Impfungen wirken ja angeblich erst nach der zweiten Dosis und auch dann müsste man ein paar Wochen warten, bis die Geimpften überhaupt erst wieder "die Chance" hätten, mit dem Virus konfrontiert zu werden. Außerdem müsste man Vergleichsgruppen bilden zwischen Geimpften und Nicht-Geimpften. All das geschieht aber nicht, wenn täglich die Zahlen der "Neuinfektionen" gemeldet werden. Sie sind schlicht das Ergebnis völlig zufällig durchgeführter Tests. Und somit sind diese Zahlen an sich schon unbrauchbar. Aber selbst wenn man sie sich ansieht und vergleicht, geben sie nicht das Bild wieder, das uns Politik und Medien ständig vorhalten.

Bei uns wie auch in Kanada.




Samstag, 10. April 2021

Grundrechte oder Großzügigkeit der Herrschenden?


Diese politische Krise hat mir den Sinn für Grundrechte und Freiheiten geschärft!




Keine Regierung sollte jemals die Befugnis haben, die Grundrechte außer Kraft zu setzen, solange sich niemand etwas hat zuschulden kommen lassen.

Und versehentlich einen anderen anstecken, während man als Mensch mit normalem sozialen und kommunikativen Verhalten durch's Leben geht, IST KEIN Verbrechen oder eine Straftat oder eine Ordnungswidrigkeit! Krankheiten gehören zum Leben und sich mit irgendwas anzustecken ist natürliches Lebensrisiko!

In Deutschland können Dir die Menschenrechte entzogen werden, nur weil Du evtl. durch menschliches Normalverhalten zufällig jemanden schädigen könntest!

Du musst noch nicht mal irgendeinen Schaden angerichtet haben!

Das Grundgesetz gehört geändert und jede Einschränkung der Grundrechte muss abgeschafft werden, es sei denn, jemand hat vorsätzlich oder grob fahrlässig Leben oder Gesundheit oder Eigentum eines anderen verletzt!

Das zu entscheiden ist Aufgabe von Gerichten und nicht einer politischen Schlangengrube!




Hype vs. Realität

Liest man die einschlägigen Zeitschriften und technischen Rubriken der Zeitungen könnte man fast denken, jeder Dritte fährt ein Elektroauto der Marke Tesla und die Leute stehen Schlange, um ein Produkt des Erfinders Elon Musk kaufen zu können.

Und dann blättert man durch eine dieser Zeitschriften (in diesem Falle die Auto-BILD) und findet folgende Meldung und erkennt den Unterschied zwischen medialem Hype und der Realität:




Und wieder kommt die Erkenntnis, daß mit großer Vorsicht zu genießen ist, wenn die Medien den Zeitgeist pushen.



Dienstag, 6. April 2021

Virus-Update 06.04.2020

 




Derzeit ängstigen uns Politiker und Medien ja wieder mit Warnungen vor der bevorstehenden "Dritten Welle".

Wie lange geht das jetzt eigentlich schon, daß diese "Dritte Welle" kurz bevor steht? Gibt es einen Zeitraum, auf den sich alle einigen können, der dem Begriff "kurz bevor" entspricht?

Ist das eine Woche? Zwei Wochen? Ein oder mehrere Monate? Bis zum nächsten Spätsommer/Herbst, wenn die neue Virensaison startet? 

Man munkelt, aber man weiß es nicht...

Heiner Lauterbach... ach nee, der heißt ja Karl Lauterbach, aber ein Schauspieler ist er auch, wenn auch ein schlechter, meinte Ende Februar, wir wären schon am Anfang der Dritten Welle und das lässt sich jetzt nicht mehr aufhalten.




Das war am 24.02.

Nun, seitdem ist die Zahl der sog. "Neuinfektionen" tatsächlich angestiegen, allerdings gilt das auch für die Zahl der durchgeführten Tests. Und es gilt eben noch immer: mehr Tests = mehr positive Ergebnisse. Also der Anstieg ist nun wirklich nicht verwunderlich.

Hier die Entwicklung der Tests:




Nun sind absolute Testzahlen so viel wert wie ein drittes Knie und diese Zahlen sagen so gut wie nichts aus. Man muss sie ins Verhältnis setzen.

Zum Beispiel kann man sich dazu die Rate der Test-Positiven ansehen. Die steigt auch seit ein paar Wochen wieder, nachdem sie vorher seit Beginn des Jahres kontinuierlich gefallen war. Das sieht man hier im letzten verfügbaren Report des RKI zu den Tests in Deutschland:




Okay, also die Zahl der "Neuinfektionen" steigt, die Positivenrate steigt auch... man könnte meinen, der Herr Lauterbach hätte Recht.

Nun wissen wir aber seit Beginn dieser "P(l)andemie", daß eine "Neuinfektion" nichts weiter darstellt als ein positives Testergebnis und nicht bedeutet, daß der- oder diejenige auch krank ist oder wird.

Deswegen werfen wir doch mal einen Blick auf die Lage in den Krankenhäusern und Intensivstationen, denn dort zeigt sich ja eigentlich die Bedrohung durch eine Krankheit. Wer für 4 Tage einen Schnupfen hat und nie ein Krankenhaus von innen sieht, der sollte nun wirklich nicht als "schützenswert" im Sinne des InfSchG oder des Grundgesetzes betrachtet werden und ist kein Maßstab für eine "gefährliche Krankheit".

Das RKI veröffentlicht Dienstags immer in seinem Situationsbericht den Anteil der Hospitalisierten an den "Neuinfizierten" oder "Corona-Fällen" oder "Corona-Kranken".

Und siehe da: der Anteil fällt seit etwa 5 bis 6 Wochen kontinuierlich! Also von den mehr positiv Getesteten ist ein geringerer Anteil so krank, daß er in ein Krankenhaus will oder muss.




Die rot-braune Linie zeigt den Verlauf. Und wir sehen, daß seit der KW 7 (das war Mitte Februar) der Anteil der Hospitalisierten drastisch fällt und zwar auf den Stand vom letzten Sommer.

Ein weiterer Blick auf die Intensivstationen zeigt, daß auch dort wieder der Anteil der "Covid-Patienten" steigt, allerdings sieht man auch, daß die Gesamtbelegung auf den Intensivstationen rückläufig ist.

Also das, was wir schon das gesamte letzte Jahr über beobachten konnten, zeigt sich auch hier wieder: es gibt keinerlei Korrelation zwischen der Gesamtbelegung auf den ITS und den "Covid-Kranken".

Führt man all die Daten zusammen (und ich hab das mal für den Zeitraum seit 02. März getan), ergibt sich folgendes Bild:



Die Zahl der aktiven "Covid-Fälle", also derjenigen mit einem positiven Testergebnis, die nicht als genesen gelten und damit als krank, ist zwischen 02. März und 06. April um etwa 96% gestiegen. Also fast verdoppelt. Darin enthalten sind aber auch jene, die gerade ein positives Testergebnis haben und völlig gesund in der Quarantäne sitzen und auf den nächsten Test warten, also Menschen, die nicht krank sein müssen.

Gleichzeitig ist die Zahl der Hospitalisierungen nur um 22% gestiegen.

Wir haben also ganz offensichtlich einen massiven Anstieg von weitgehend symptomlosen "Infizierten". Kein Wunder, bei den derzeitigen Massentest von Schülern, Lehrern, Erziehern und auch Shopping-Kunden.

Die "Covid-Fälle" auf den Intensivstationen sind um etwa 53% gestiegen, also auch weniger als die "Neuinfektionen".

Nun ist so ein Anstieg der schweren "Covid-Fälle" auf den ITS durchaus etwas, was man mit Sorge betrachten könnte. Allerdings gilt das auch nur, wenn es zu einer Überlastung der ITS kommen könnte und siehe da: die Gesamtbelegung der Intensivstationen ist im selben Zeitraum um 9% gesunken!!!

Also die "Infektionen" steigen, die Hospitalisierungen gehen zurück, die "Covid-Fälle" auf den ITS steigen, aber die Gesamtbelegung der ITS geht zurück. Wie bringt man diese Zahlen nun übereinander?

Die ersten beiden sind klar: wir decken gerade die Dunkelziffer der Symptomlosen auf, die eben nicht krank werden.

Bei den zweiten beiden Zahlen müssen wir mal ein wenig abseits der Virologie/Epidemiologie schauen und uns mal ein paar betriebswirtschaftliche Gedanken machen. 

Versetzen wir uns doch mal in einen Krankenhaus-Controller. 

Diese Leute gibt es und unter denen gibt es ein paar, die zu den höchstbezahlten Mitarbeitern eines Krankenhauses zählen. Ihre Bezeichnung ist von Krankenhaus zu Krankenhaus unterschiedlich, aber man könnte sie als "Abrechnungs-Controller" bezeichnen. Die werden deshalb so gut bezahlt, weil sie das Abrechnungsprogramm der Krankenkassen perfekt kennen und bei allen Behandlungen, die so ein Krankenhaus durchführt, den optimalen Mix aus der Zuordnung der Behandlungen zu den einzelnen Abrechnungsposten hinrechnen. Es gibt ja immer mehrere Möglichkeiten, wie man eine Krankheit oder eine Behandlung schlüsseln kann. Und solange es noch so ist, daß man für die Behandlung eines "Corona-Patienten" mehr Geld bekommt als für eine "normale" Lungenentzündung wegen Grippe oder Krankenhauskeimen. Man kann das natürlich nicht bis zum Exzess treiben, denn dann werden die Krankenkassen skeptisch und fangen an zu prüfen. Aber solange man sich in den üblichen Bandbreiten bewegt, ist alles okay. Und das ist die Aufgabe dieser Controller.

Und wenn offensichtlich gerade die anderen Krankheiten nicht so häufig vorkommen, so daß die Intensivstationen einen Rückgang der Belegung verzeichnen, dann wäre es evtl. eine nicht ganz fern liegende Entscheidung, ein paar zusätzliche "Covid-Patienten" zu codieren. Denn so ein Intensivbett ist teuer, ob es belegt ist oder nicht. Und wenn die Gesamtbelegung zurückgeht, dann muss man die Erträge pro Bett erhöhen. Ganz einfach.

Dies ist zwar nur eine Überlegung von mir, aber sie ist nun nicht so abwegig, als daß man sie gleich wieder vergessen könnte und sie ist eine durchaus plausible Erklärung für einen Anstieg der "Covid-Patienten" auf den ITS bei gleichzeitigem Rückgang der Gesamtbelegung und der Hospitalisierungen.

Es kann natürlich auch ganz andere Gründe geben (zum Beispiel Zeitversatz bei den Meldungen der Daten) und wir sollten sowieso nicht so kurze Zeiträume betrachten, allerdings betrachten Politik und Medien solche kurzen Zeiträume und bombardieren uns mit täglichen Wasserstandsmeldungen und nutzen jegliche kurzfristige negative Entwicklung für eine Erhöhung der medialen Feuerkraft, während positive Entwicklungen meist schlicht ignoriert werden.

In jedem Fall gibt das Gesamtbild der derzeitigen kurzfristigen Zahlen keinen Grund für die neuerliche Panik, die von Politik und Medien derzeit verbreitet wird.




Sonntag, 4. April 2021

Kurzer Überblick über die Impfstoffe

Dies ist die Übersetzung eines Videos, das im Rahmen der "Greater Reset"-Initiative entstanden ist, einer Gegenbewegung zur "Great Reset"-Agenda des World Economic Forum.

Die Webseite der Initiative ist hier:

https://thegreaterreset.org

Der Link zu dem hier übersetzten Video findet sich dort oder auch hier.

Das Video wurde erstellt von Christina Hildebrand, Gründerin und Leiterin von "A Voice for Choice Advocacy Inc.", einer Organisation, die sich dafür einsetzt, Menschen zu beraten und weiterzubilden hinsichtlich der Zusammensetzung, Qualität und gesundheitlicher Auswirkungen von allem, was wir Menschen zu uns nehmen, also in unserem Körper aufnehmen, sei es Nahrung, Wasser, Luft, Medizin, Kosmetik... was auch immer.

Sie ist Marktforscherin mit einem Abschluss in Statistik und Modellierung. Sie leitet ihre eigene Marktforschungsfirma und betreibt nebenbei einen Lieferservice für gesunde Nahrung in der Region San Francisco.

Über die letzten 15 Jahre hat sie mehr als 10.000 Stunden mit Research über Impfungen verbracht und hat sich mit vielen Forschern auf dem Gebiet unterhalten, um mehr über die Realität von Impfungen als über ihren Hype zu erfahren.

Mit dem wachsenden Einfluss von Big Agrar und Big Pharma auf die Politik in den USA, erkannte sie, daß sie dieses Thema auf ein höheres Level heben muss und gründete zwei Non-Proft-Organisationen um die Menschen über ihr Recht auf informationsbasierte Auswahl und Transparenz aufzuklären, bei allem, was wir in unseren Körper lassen.

Das letzte Jahr hat sie speziell mit der Recherche zu allen möglichen Bereichen des Corona-Problems verbracht, insbesondere Impfungen, Masken und PCR-Tests.

In dem Video geht es um die Covid-Impfungen. Das Video ist wie ein Teams-Meeting und sie teilt ihren Bildschirm, um Folien zu zeigen, die dann bespricht. 

Ich überspringe die Einleitung und beginne mit der ersten inhaltlichen Folie. Ich werde nicht alles übersetzen, was sie sagt, sondern nur das, was ich als wichtige Information ansehe. Also Wiederholungen oder Füllwörter oder -sätze lasse ich aus.

Ich blende zwischendrin Screenshots der Folien ein, wenn es passt. Leider kann man den Play-Button nicht ausschalten, aber er stört nicht wirklich. Los geht's...





Derzeit sind mehr als 200 Impfungen weltweit im klinischen Verfahren. Etwa 7,81 Mrd. US-Dollar wurden bisher an 6 Unternehmen gezahlt für die Entwicklung der Impfstoffe, allein in den USA. Etwa 600 Mio. Impfdosen wurden bisher in den USA geordert (Stand 31.01.2021). Die Menge deutet stark daraufhin, daß das Ziel ist, möglichst die gesamte US-Bevölkerung zu impfen.

Bisher haben etwa 22 Mio Menschen in den USA mindestens die erste Dosis der beiden führenden Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna erhalten.

Diese beiden verwendeten Impfstoffe haben derzeit nur eine Notzulassung und befinden sich immer noch in Phase 3 des klinischen Verfahrens.

Was bedeutet das? Die meisten Menschen glauben, die Impfstoffe wären zugelassen und es gibt keine Probleme. Die klare Antwort darauf ist "NEIN!".

Wir befinden uns noch immer in Phase 3 der klinischen Studien. Normalerweise braucht es für einen neuen Impfstoff zwischen 5 und 15 Jahren für die vollständige Erforschung und Testung bis zur Marktfähigkeit. Die beiden Covid-Impfungen haben mit der Notzulassung ihre Marktfähigkeit innerhalb von 6 bis 8 Monaten bekommen und die klinischen Studien laufen immer noch. Die Phase 3 der klinischen Verfahren starteten im Sommer 2020, also wir sind jetzt erst ein paar Monate in diesem Prozess. Wegen der Notfall-Zulassung kann die Impfung jedem Amerikaner, abhängig vom Prioritäten-System gegeben werden und wortwörtlich ist jeder Amerikaner jetzt Teil der klinischen Erforschung, Teil eines menschlichen Experiments. Nicht offiziell, im Rahmen der normalen Studien, sondern inoffiziell.

Wenn man die Impfung in den USA bekommt, wird man gebeten, V-Safe zu abonnieren.

V-Safe ist eine Tracking-App, ähnlich dem SMS-Messenger und man bekommt in der ersten Woche täglich eine Nachricht, später dann einmal die Woche, einmal pro Monat und dann alle paar Monate über einen Zeitraum von 24 Monaten. Und man wird gefragt, wie es einem geht.

Das ist exakt das Verfahren wie in einem offiziellen Phase 3-klinischen Verfahren. Also man muss sich bewusst sein, daß die Impfstoffe nicht vollständig getestet wurden für Sicherheit und Wirksamkeit. Wir kennen nicht die langfristigen Auswirkungen, wir haben nur Erfahrung über 2 oder 3 Monate und wer sich entschließt, die Impfung zu nehmen, ist Teil eines menschlichen Experiments.

Wir haben derzeit mehr Erfahrung über die Auswirkungen, wenn man an Covid-19 erkrankt als über die Auswirkungen der Impfungen.

Es folgt ein Überblick über die derzeit 6 meistverwendeten Impfstoffe in den USA, die auch in großen Teilen der Welt zu den meistverwendeten Impfstoffen zählen oder zählen werden.




Die Impfstoffe von Pfizer/Biontech und Moderna sind in 10 bzw. 5 Ländern vollständig zugelassen und in 22 bzw. 6 Ländern unter einer Notfall-Zulassung.

Sanofi wird hier mit erwähnt, obwohl sie ihre Arbeit an einem eigenen Impfstoff eingestellt haben, aber sie haben sich bereit erklärt, ihre Produktionskapazitäten für den Pfizer/Biontech-Impfstoff zur Verfügung zu stellen und sie werden da wohl eine Kooperation eingehen.

Es handelt sich dabei um Nukleinsäute-Impfungen, die genetisches Material enthalten, entweder DNA oder RNA. Im Corona-Impfstoff trägt die DNA oder RNA genetische "Bauanleitungen" zur Produktion von Spike-Proteinen innerhalb der Zellen, was dann wiederum die Produktion von Antikörpern auslösen soll.

Pfizer und Moderna benutzen "messenger RNA" (mRNA), um die Spike-Gene zu transportieren, die über lipide Nanopartikel in die Zellen "geliefert" werden.

Angeblich haben die Impfungen eine 95%-ige Sicherheit bei der Verhinderung der Krankheit.

Was bedeutet nun diese 95%-ige Sicherheit? Das hört sich doch sehr gut an. Das klingt danach, als würde es die Krankheit stoppen, richtig?

Nein, falsch!




Wir haben hier Pfizer/Biontech als Beispiel. Dies sind die offiziellen Daten aus den Testreihen.

Etwa knapp 22.000 Menschen haben jeweils die Impfung und ein Placebo bekommen. Das sind die beiden Vergleichsgruppen.

7 Tage nach der zweiten Impfung begann man, die beiden Vergleichsgruppen zu untersuchen. Das dauerte etwa zwei Monate und innerhalb dieser zwei Monate wurde bei 8 der 21.720 Geimpften das Virus mit PCR-Test nachgewiesen und bei 162 der 21.728 Nichtgeimpften. Also von den 170 Personen, die einen positiven Test hatten kamen 162 aus der Placebo-Gruppe. Das sind 95%.

Aber: da wir erst wenige Monate in der Phase 3 sind, können wir nicht sagen, was passiert, wenn die Menschen Covid ausgesetzt sind innerhalb von 12 Monaten nach der Impfung oder noch später. Keiner weiß, wie die Daten dann aussehen.

Man kann auch anders auf diese Daten schauen: ja, nur 8 aus der Gruppe der Geimpften hatten danach einen positiven Test und 162 aus der Placebo-Gruppe. Das ist ein großer Unterschied, aber auch für die Placebo-Gruppe sind es am Ende nur 0,7%, die innerhalb von 2 Monaten einen positiven Test hatten. Also realistischerweise beträgt das Risiko einer Infektion ohne Impfung weniger als 1%. Und da eine Infektion nicht gleichbedeutend ist mit einer Erkrankung, kann man dieses Risiko durchaus eingehen.

Aber genaugenommen müsste man einen längeren Zeitraum betrachten als nur die zwei Monate und zwar für beide Gruppen und dann sehen, was der tatsächliche Erfolg der Impfung ist.

2 Monate sind eindeutig zu wenig, denn man kann davon ausgehen, daß die meisten der insgesamt knapp 44.000 Testpersonen wahrscheinlich gar nicht dem Virus ausgesetzt waren in der kurzen Zeit. Man kann also sinnvollerweise weder die 95% "Wirksamkeit" noch das Risiko von weniger als 1% bei Nicht-Geimpften verwenden, einfach weil der Zeitraum viel zu kurz ist, in dem diese Daten erhoben wurden. Und da haben wir wieder das Problem mit den nicht verlässlichen und völlig unzureichenden Daten, die man überall findet, wo mit Zahlen "argumentiert" wird.

Kommen wir zu Astra-Zeneca und Janssen (Johnson&Johnson).




Hier spare ich mir die komplette Übersetzung, nur so viel, daß die beiden eher "klassische" Impfungen sind, also keine mRNA-Impfstoffe, eine etwas geringere "Wirksamkeit" haben, was aber bei den Zahlen egal ist, wie oben bereits beschrieben und daß der Impfstoff von J&J bereits eine am Markt bekannte Technologie verwendet, nämlich in einem Ebola-Impfstoff. Alle anderen sind noch niemals vermarktet worden und man weiß so gut wie nichts über die mittel- und langfristigen Folgen.

Dann wird noch kurz über Novavax und Sanofi gesprochen, aber das überspringe ich hier auch.

Es folgt eine Risikobewertung der Impfungen, die wieder recht interessant ist. Genauer gesagt ist es eine Empfehlung zur persönlichen Risikobewertung, die jeder für sich vornehmen sollte, um die Frage zu beantworten, ob er sich impfen lässt oder nicht.



Für die vorher beschriebenen Impfungen und auch für alle anderen sollte man eine Risiko/Nutzen-Abschätzung durchführen.

Schau Dir die Krankheit an und wie hoch das Risiko der Krankheit ist, was sind die Nebenwirkungen der Krankheit und dann tu dasselbe mit der Impfung.

Und eines darf man nicht vergessen: Du kannst jederzeit geimpft werden, aber Du kannst niemals wieder "ungeimpft" werden. Was Du einmal in Deinem Körper hast, bekommst Du dort nie wieder raus.

Auf der Folie sehen wir links die Risiken der Krankheit:

Die Überlebensrate bei Covid-19 beträgt in der Altersgruppe 

- 0 bis 19 Jahre 99,997%

- 20 bis 29 Jahre 99,98%

- 50 bis 69 Jahre 99,5%

- in der Altersgruppe Ü70 94,6%

Weitere Risiken bei Covid sind die Behandlung (die bekannten Fehlbehandlungen), die Langzeit-Nebenwirkungen, die Dauer der Immunität und die Immunität bei Mutationen.

Auf der Seite der Impfung stehen die Risiken Nebenwirkungen, Krebs, Auto-Immunreaktionen, Unfruchtbarkeit, Schwangerschaftsprobleme, Antikörperabhängige Verschlimmerung (antibody dependent enhancement), Dauer der Immunität, Immunität gegen Mutationen, Verbreitung des Virus wird nicht unterbrochen (Masken und social distancing sind weiter vorgeschrieben).

Dazu kommen persönliche Parameter wie Alter, Gesundheitszustand, Ernährungsweise usw.

Ebenfalls zur Risikoanalyse gehört die Wahrscheinlichkeit, überhaupt mit dem Virus in Kontakt zu kommen und daran zu erkranken. Derzeit sind etwa 2 bis 5% der Bevölkerung in den USA an Covid erkrankt, abhängig von der Region. Also die Wahrscheinlichkeit, an Covid zu erkranken ist schon sehr gering.

Jeder muss also für sich persönlich eine Risiko/Nutzen-Analyse machen.

Nun ein paar mehr Worte zur bereits erwähnten "Antikörperabhängigen Verschlimmerung).

Auch dazu zunächst die Folie:



Christina Hildebrand erklärt, was es damit auf sich hat. Ich habe im Internet eine sehr gute deutschsprachige Erklärung gefunden, die ich hier reinkopiere. Besser kann ich es nämlich nicht übersetzen. Der Link zum Dokument ist hier.


"Wenn Antikörper schaden

Die Gefahr der antikörperabhängigen Verschlimmerung

Eigentlich sind Antikörper unsere effektivste Waffe gegen SARS-CoV-2 und Co. Doch es gibt Fälle, da kehrt sich die gesundmachende Wirkung dieser Immunglobuline ins Gegenteil um. Dies ist immer vor allem dann der Fall, wenn die Antikörper nicht „passgenau“ am Virus ansetzen. Dann kann es zu einem sogenannten „antibody-dependent enhancement“ (ADE) kommen – einer von Antikörpern verursachten Verschlimmerung.

Verschlimmerung statt Schutz

Zuerst beobachtet haben Wissenschaftler dieses Phänomen beim Denguefieber, einer ebenfalls von RNA-Viren verursachten Erkrankung. Menschen, die sich mit einem Typ dieser Viren infiziert hatten, erwiesen sich später nicht als völlig immun, sondern sogar als besonders anfällig für andere Stämme des Denguevirus. Als Folge verlief das Denguefieber dann bei ihnen schlimmer als bei noch nie mit diesen Erregern in Kontakt gekommenen Personen. Ähnliche Erfahrungen machte man später mit einer Impfung gegen das Erkältungsvirus RSV. Geimpfte Personen erkrankten schwerer, statt geschützt zu sein.

Und auch bei Coronaviren gibt es diesen Verschlimmerungs-Effekt.

Als Forscher an Medikamenten und Impfstoffen gegen SARS und das MERS-Virus arbeiteten, beobachten sie im Tierversuch mehrfach, dass die Tiere im Rahmen der Tests schwerer erkrankten. Dies war unter anderem der Fall bei einem Impfstoffkandidaten, der nicht am Spike-Protein des SARS-Virus andockte, sondern am Nukleokapsid, dem Protein das das virale Erbgut umschließt.

Immunzellen werden zu Opfern

Aber warum? Die Antwort liegt in den Antikörpern, die bei der Erstinfektion oder der Impfung gebildet werden. Denn sie können je nach Andockstelle verschiedene Reaktionen hervorrufen. Im idealsten Fall blockieren sie direkt die Struktur, mit der das Virus an die Wirtszelle andockt – im Fall von SARS-CoV-2 ist dies ein Teil des krönchenartigen Spike-Proteins. Diese neutralisierenden Antikörper deaktivieren das Virus quasi sofort und ohne weitere Hilfe des Immunsystems.

Doch es gibt auch Antikörper, die an einem anderen Teil des Virus ansetzen und es quasi „verkleben“. Das allein reicht aber nicht aus, um das Virus komplett unschädlich zu machen. Deshalb kommt nun die zelluläre Abwehr in Form von Fresszellen und B-Zellen zu Hilfe. Sie erkennen den vom Virus wegzeigenden „Stiel“ der Antikörper, den Fc-Abschnitt, und binden mit Hilfe eines Rezeptors auf ihrer Zelloberfläche daran. Das führt dazu, dass der Erreger samt Antikörpern von den Immunzellen verschlungen wird.

Das Problem jedoch: In manchen Fällen macht dieses „Verschlingen“ das Virus nicht unschädlich. Stattdessen nutzt es nun die Immunzelle als Wirt und beginnt, diese zu übernehmen und sich in ihr zu vermehren. Der Mechanismus, der den Erreger eigentlich unschädlich machen sollte, eröffnet ihm damit einen zusätzlichen Weg in menschliche Zellen. Das führt dazu, dass sich die Infektion verschlimmert statt zu bessern."

Das kann dann zu dem inzwischen wohlbekannten lebensgefährlichen Zytokin-Sturm führen, ein Begriff, der auch inzwischen fast Allgemeinwissen geworden ist, wenn man sich näher damit beschäftigt.

Im weiteren Verlauf des Artikels wird darauf hingewiesen, daß es bisher in den Studien keine Hinweise darauf gab, daß dieses Phänomen beim Menschen auftritt, allerdings haben wir ja bereits ausgeführt, daß die Zeit für die Studien und die Erforschung der Nebenwirkungen extrem kurz war. Man kann also bisher gar nicht genau sagen, wie es verläuft, wenn man die Impfung hatte und dann eine Weile später wieder Kontakt mit dem Virus hat, einfach, weil nicht genügend Zeit für die Tests war.

Und Christina Hildebrand sagt, daß in den vorklinischen Studien, also in den Tierversuchen, dieses Phänomen bei Mäusen auftrat und die Tiere starben.

Wir haben also keine Ahnung davon, was später passieren kann, wenn man nach der Impfung dem Virus ausgesetzt ist.

Was wir ebenfalls nicht wissen, ist, wie es sich verhält, wenn man bereits erkrankt war und das Immunsystem die Krankheit besiegt hat, denn solche Leute waren gar nicht in den Testgruppen der klinischen Studien. Auch das ist völlig unbekanntes Gebiet!

Dann kommt ein kurzer Abschnitt zum Berichtssystem für Impf-Nebenwirkungen in den USA (VAERS), den ich nicht weiter übersetze. Man kann sich die Zahlen auf der Folie ansehen.




Dazu zwei Hinweise: nicht ernsthafte (non-serious) Nebenwirkungen bedeutet nicht, daß es keine spürbaren Nebenwirkungen gab, sondern daß sie nicht lebensgefährlich waren. Sie schließen aber auch Arbeitsunfähigkeit und Schmerzen über mehrere Tage ein. Der zweite Hinweis ist, daß die Rückmeldequote bei VAERS sehr gering ist. Eine Studie vor 10 Jahren ermittelte, das nur etwa 1% der Fälle mit Nebenwirkungen gemeldet werden. VAERS ist ein freiwilliges Berichtssystem, bei dem die Ärzte oder Patienten ihre Berichte eintragen, wenn sie wollen.

Es mag sein, daß die Quote jetzt etwas höher ist, weil dem Thema mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird, aber sehr viel höher wird sie auch nicht sein.

Jetzt folgt ein Abschnitt über die Haftung der Pharma-Unternehmen. Man kann es eigentlich kurz machen: es existiert keine Haftung! In den USA nicht und auch aus der EU hörte man, daß sich die Pharmaunternehmen um eine Haftungsfreistellung bei der EU-Kommission bemüht haben.



Also man muss sich darüber im Klaren sein, daß die Pharmaunternehmen keine Haftung übernehmen. Wer Nebenwirkungen hat oder gar Schäden erleidet, kann niemanden verklagen!

Man ist ebenfalls fast völlig auf sich allein gestellt, wenn man ungewöhnliche Nebenwirkungen hat, denn niemand weiß, wie man mit diesen Nebenwirkungen umgehen soll, wie man sie evtl. bekämpfen könnte.

Und weil die Pharma-Unternehmen kein Risiko haben, haben sie auch keinen besonders großen Anreiz, besonders viel Aufmerksamkeit auf diese Nebenwirkungen zu legen.

Okay, wo stehen wir heute insgesamt bei diesem Thema?

Und wenn wir darüber reden, dann bewegen wir uns ein wenig weg von den fachlichen Informationen über die Impfungen, hin zu der Story, die dahinter steht.

Denn wie gesagt, die wichtigste Information, die man bis hierhin mitnehmen kann, ist, daß wir nicht die Informationen über die Impfungen haben, die wir haben sollten. Wir haben nicht die ausreichenden klinischen Daten, die Untersuchungen wurden nicht ausreichend durchgeführt und wir sind Teil eines humanen Experiments.




Also wo stehen wir heute?

Wenn Ihr bis hierher nicht die Bücher "1984" und "Schöne Neue Welt" gelesen habt, holt es nach! Denn ich glaube, daß wir an einem Punkt sind, wo das, was in diesen Büchern steht, zusammenkommt und real wird. Und es ist bereits real im World Economic Forum.

Wenn Du den Plan für die Welt für die nächsten zehn Jahre wissen willst, gehe einfach auf die Webseite des WEF. Sie haben es alles klar und deutlich offen gelegt. Und die Initiative "The Greater Reset" ist die Antwort auf das, was dort verkündet wird, nämlich "The Great Reset". Sie haben es alles klar und deutlich gesagt, was sie in den nächsten 10 bis 20 jahren vorhaben.

Ich fand es faszinierend, daß es dort alles schwarz auf weiß steht. Und wenn Du Dir das noch auf deren Webseite angesehen hast, tu es! Denn wir müssen wissen, was die "Gegenseite" vorhat und in der Welt vor sich geht.

Deswegen ist meine dringende Empfehlung: lies diese drei Dinge! Die beiden Bücher und was beim WEF steht und Du wirst verstehen, was heute in der Welt vor sich geht.

Okay. Kommen wir nun zur Impfpflicht. Ich weiß, viele versuchen gerade, ihr Leben außerhalb dieses Systems zu organisieren, aber wir leben alle noch mehr oder weniger innerhalb des Systems und Leute fragen mich, was mit einer Impfpflicht ist.



Nun, es kann Pflichten auf Bundesebene oder auf Staats-Länderebene geben. Ich glaube zur Zeit noch nicht an sowas, denn wir haben noch nicht genug Impfstoff, um alle Menschen impfen zu können. Ich glaube auch nicht, daß das später auf Bundesebene passieren wird, ausgenommen auf Gelände, das dem Bund gehört. Die Regierung kann fordern, daß auf ihrem Gelände eine Impfung vorgeschrieben wird. Das gilt auch auf Staats-/Länderebene. Wir sehen das in New York, wo sie ein Gesetz vorantreiben, wonach die Gesundheitsbehörden festlegen können, ob eine Impfpflicht eingeführt werden soll oder nicht, in Kalifornien gibt es ein Gesetz (AB262), das vor zwei Jahren eingeführt wurde, daß ebenfalls den lokalen Gesundheitsbehörden erlaubt, jede denkbare Maßnahme zu ergreifen, die sie für notwendig halten bei einer Epidemie oder sogar schon bei der potentiellen Gefahr einer Epidemie.

Eine generelle Impfpflicht auf Bundes- oder Staats-/Landesebene wird es wahrscheinlich so schnell nicht geben, aber es wird partielle Impfpflichten geben wie z.B. für Mitarbeiter im Gesundheitswesen, Schüler, Lehrer, Erzieher... solche Sachen.

Aber der viel größere Druck wird aus der Gesellschaft kommen und wir haben das bereits bei den Masken erlebt. Bereits im Juli vergangenen Jahres hat Christina Hildebrand ein Video dazu veröffentlicht, in dem sie vorhersagte, daß es die Maskenpflicht geben wird. Und das wird der Vorläufer für die Impfung.

Jeder wurde verpflichtet, Masken zu tragen, man wurde angesprochen/angegriffen ohne Maske, man kann nicht mehr in Geschäfte gehen ohne Maske und ja, es gibt Ausnahmen, aber im Großen und Ganzen kannst Du nichts mehr tun ohne Masken.

Wir haben jetzt schon gesehen, daß die Covid-19-Pässe vorbereitet werden und die Davos-Agenda ist mitten in der Umsetzung.

Jetzt sagen Leute, ja aber wenn wir dieses Covid los sind, dann wird es wieder so normal wie früher... NEIN! Es wird kein "normal" mehr geben, wie wir es kennen. Die Medien erzählen es uns doch schon, daß jetzt das "neue normal" da ist bzw. kommen wird. Die Änderungen, die wir jetzt haben, werden wahrscheinlich bleiben, so wie wir es auch nach 9/11 gesehen haben. Wir müssen uns dessen bewusst werden!

Okay, wie wird die Zukunft von Covid-19 aussehen?



Ein mögliches Szenario für die Zukunft kann so aussehen:

Die Covid-Fälle werden in den nächsten 6 Monaten drastisch zurückgehen. Die wahren Gründe dafür werden sein, daß die Definition für einen Covid-Fall wieder strenger gefasst wird (Änderungen von Definitionen haben wir ja schon erlebt in dieser Angelegenheit), daß andere Todesursachen wieder öfter genannt werden und die "Coivd-Toten" weniger werden und der Ct-Wert der PCR-Tests wird auf unter 35 begrenzt, so daß auch da weniger Fälle auftreten werden. Und all das wird nicht besonders öffentlich gemacht (und die alternativen Medien, die das berichten, werden weiterhin beschimpft und zensiert), aber die "Ergebnisse" werden alle der positiven Wirkung der Impfung zugeschrieben.

Auch dafür gibt es schon Belege aus der Geschichte. Wir haben das gesehen mit der Polio-Impfung, lest dazu das tolle Buch "Dissolving illusions".

Okay, wie kannst Du die Impfung ablehnen?

Viele Leute sagen, sie mussten die Impfung nehmen wegen der Arbeit, sie hätten sonst ihren Job verloren. Die erste Antwort darauf ist: SAG EINFACH NEIN!

Lehne die Impfung ab!

Wir haben schon gesehen, daß 50 bis 60% der Mitarbeiter im Gesundheitswesen "NEIN!" sagen und das ist unsere Macht! Das ist der Weg, wie wir da raus kommen! Wir müssen aufstehen und "NEIN!" sagen!

Es gibt Optionen, wenn man die Impfungen nicht ablehnen kann, wie medizinische Ausnahmen oder religiöse. Aber das betrifft nur sehr wenige. Die wirkliche Lösung des Problems ist: wir müssen aus dem System ausbrechen!

Wenn der Arbeitgeber fordert, daß Du die Impfung nimmst, dann sage "NEIN!" und wenn sie Dich dafür entlassen wollen, dann finde einen anderen Job!

Und ja, das klingt beängstigend für viele. Wer sein Leben lang Krankenschwester oder Lehrer war, der kann nicht so einfach einen anderen Job annehmen, aber glaubt es: es ist befreiend, wenn Du aus dem System ausbrichst! Also sagt, soweit es geht: NEIN! NEIN! NEIN!

Dazu kommt natürlich: informiert Euch! Lest soviel Ihr könnt über das Thema, nicht nur die Covid-Impfung, auch über andere Impfungen. Organsiert Euch, tretet lokalen Interessengruppen bei, gründet selbst welche, wo man sich informieren und gegenseitig helfen kann.

Dann folgen noch Email-Adressen für die Organisation in den USA und nochmal der Aufruf, "NEIN!" zu sagen, sich zu organisieren und zu informieren und zu helfen.

Das war's...

Ich muss sagen, als ich von dieser Initiative "The Greater Reset" gehört habe, habe ich wieder etwas Mut bekommen. Wir dürfen uns unsere Freiheit und unser Leben nicht von einer kleinen globalen Elite stehlen lassen. Wir müssen für unsere Freiheit kämpfen.

Zum Abschluss ein Bild, das derzeit durch die Sozialen Medien geht:








Freitag, 2. April 2021

Aus fremder Feder - Gunnar Kaiser

Manche Artikel, die ich im Internet finde, sind so gut, daß ich sie hier zum schnelleren Wiederfinden mal "archiviere". Diesmal ein Beitrag von Gunnar Kaiser auf der Achse des Guten, der kurz und prägnant den Corona-Wahnsinn zusammenfasst.

https://www.achgut.com





Der Kult der Grundrechts-Leugner

Von Gunnar Kaiser.


Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, dass man nicht zu viel testen sollte, damit man nicht so viele falsch-positive Ergebnisse hat ... und ein halbes Jahr später hat man die Testzahlen verzigfacht, Schnelltests auf den Markt gebracht und Schüler sollen sich täglich selbst testen?

Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, dass es ein Fehler war, den Einzelhandel zu schließen und dass es nicht wieder passieren wird ... und ein paar Monate später wird der Einzelhandel erneut geschlossen?

Wir leben in einem Land, in dem der Gesundheitsminister sagt, das Virus mache an geschlossenen Grenzen nicht halt ... und ein Jahr später sind fast alle Grenzen geschlossen?

Wir leben in einem Land, in dem der Staatsvirologe sagt, dass man die Pandemie mit Masken nicht aufhält ... und ein halbes Jahr später tragen selbst die Kinder in den Grundschulen Masken?

Wir leben in einem Land, in dem der Staatsvirologe sagt, dass man als Normalbürger nicht mit der ständigen Angst vor Infektionen herumlaufen sollte ... und ein paar Jahre später sollen alle Menschen jederzeit so handeln, als wären sie infiziert?

Dauerlockdown bis Herbst

Wir leben in einem Land, in dem der Präsident der Bundesoberbehörde für Gesundheitsfragen im Januar sagt: „JE MEHR WIR IMPFEN, UMSO MEHR VARIANTEN WERDEN AUFTRETEN …“ und nachdem man dann monatelang massenhaft geimpft hat, treten Varianten auf, mit denen man dann den nächsten Lockdown rechtfertigt?

Wir leben in einem Land, in dem einer der Ministerpräsidenten fordert, Politiker wegen ihrer Vorbildfunktion mit AstraZeneca zu impfen ... und am selben Tag werden die Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich ausgesetzt?

Wir leben in einem Land, in dem die Bundeskanzlerin im Oktober sagt, es werden uns vier schwere Monate bevorstehen ... und im März sagt sie das gleiche über die Monate bis Juni?

Wir leben in einem Land, in dem die Bundeskanzlerin im November sagt, dass wir uns jetzt nur noch für ein paar Wochen anstrengen müssen ... und im Frühling ist immer noch Lockdown, und es ist von einem Dauerlockdown bis Herbst die Rede?

Ach und noch was ...


Sehe ich das richtig?

„Jeder, der stirbt, ist einer zu viel!“

Dass wir keine Übersterblichkeit haben, ist aufgrund des Lockdowns, aber dass zum Beispiel Bayern so hohe Fallzahlen hat, ist trotz des Lockdowns?

Wenn du bei der Impfung Begleiterscheinungen hast, ist das ein Zeichen dafür, dass sie wirkt.
Wenn du keine Begleiterscheinungen hast, ist das ein Zeichen dafür, wie verträglich sie ist?

Und: Wir hatten in diesem Winter weniger schwere Atemwegserkrankungen, weil die Menschen zu Hause blieben und außerhalb brav Maske trugen. Im gleichen Zeitraum stiegen die Corona-Fallzahlen und die Inzidenzwerte, weil die Menschen sich nicht an die Maßnahmen halten?

Ach, und … Sehe ich das richtig?

Wir haben eine Pandemie mit einem schweren akuten Atemwegssyndrom, aber das Statistische Bundesamt spricht von einem niedrigen Niveau an schweren Atemwegserkrankungen im vergangenen Winter?

Sehe ich das richtig?

Man hat ein Jahr lang Politik mit dem Narrativ „Jeder, der stirbt, ist einer zu viel!“ gemacht ... und nun heißt es bei den Impftoten: „Es sterben halt ein paar, Leben bedeutet nun einmal Risiko ...“?

Sehe ich das richtig? 

Wir impfen Millionen von Menschen, damit wir alle bald wieder „frei“ sein können, aber die Geimpften müssen trotzdem in Quarantäne, weil nicht bewiesen ist, dass sie nicht infektiös erkranken?

Sehe ich das richtig?

Junge Menschen dürfen beziehungsweise teilweise müssen an fast allen Schulen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz morgens im Klassenraum einen Selbsttest machen; positiv Getestete und Testverweigerer werden isoliert beziehungsweise vom Schulgelände entfernt. Die negativ getesteten Schülerinnen und Schüler dürfen allerdings die Maske immer noch nicht ablegen?

Könnte es sein, dass die Maske zur Uniform eines Kults geworden ist, die man auch dann nicht ablegen will oder darf, wenn sie ihre ursprüngliche Schutzfunktion gar nicht mehr erfüllen kann?

Uns ist wahrlich nicht mehr zu helfen

Also um das mal zusammenzufassen:

Die Argumente gegen die Maßnahmen sind relativ leicht zu verstehen und die unterstützenden Fakten und Belege relativ leicht zu recherchieren. Die hinter ihnen stehenden Werte und Überzeugungen wie Freiheit, Selbstbestimmung, Menschenwürde und Einhaltung der Grundrechte sind durchdacht, erprobt, angesehen und ehrwürdig.

Die Verteidiger des Regierungskurses und der Alternativlosigkeit der Maßnahmen hingegen winden sich seit Wochen und Monaten in immer abstrusere rhetorische Tiefen hinab – dauernd müssen immer neue und sich selbst widersprechende Zusatzannahmen gemacht, immer neue Bedrohungen hinzuerfunden, immer neue Ziele gesetzt und die unbedeutendsten Details der Kritiker bis zum Gehtnichtmehr gestrohmannt werden, um das Narrativ aufrechtzuerhalten.

Und ihr denkt, Geistesgrößen wie Rezo, Wolfgang Niedecken, Ralph Ruthe, Thomas D. oder Richard David Precht hätten diese immer unschärfer und verworrener werdenden Argumentationslinien verstanden und seien aus eigener Erkenntnis zu Propagandisten des Pandemieregimes geworden?

Nichts – ich wiederhole: NICHTS – von den Horrorprognosen und Untergangsprophetien des letzten Jahres ist eingetroffen. Nicht hier, nicht in Schweden. Nirgendwo.

Und trotzdem setzen sie ihre tausendfach widerlegte, ad absurdum geführte und an der Realität gescheiterte zerstörerische Politik mit dem Gerede von einer dritten Welle, mutierenden Mutanten und immer neuen Angstszenarien weiter fort.

Und wir machen das immer noch mit und nicken das immer noch ab und hoffen immer noch, es wäre bald vorbei.

Uns ist wahrlich nicht mehr zu helfen.

Gesunde sind Kranke

Nicht alle nicken es ab, aber immer noch zu viele, obwohl sie doch behaupten, für Wissenschaftlichkeit und Solidarität zu stehen. Aber man kann es nicht laut genug sagen: Es ist ein Kult. Das alles hat längst jeglichen Kontakt mit dem Boden der Realität verloren und eine Pseudo-Realität um sich herum errichtet, die es abschottet gegen jegliche Kritik, Fakten und Fragen vonseiten des gesunden Menschenverstandes.

Es ist ein Kult, und in seiner Welt sind Menschen, denen Freiheit und Grundrechte wichtig sind, „Coronaleugner“, während sie selber in Wirklichkeit Grundrechteleugner sind. Es ist ein Kult, und ein wichtiger Bestandteil der Kultideologie ist die große Umkehrung alles dessen, was früher einmal selbstverständlich war:

Gesunde sind Kranke. Kranke sind symptomlos. Grundrechte sind Privilegien. Angst, Hysterie und Hypochondrie sind gesund. Diskriminierung ist Gerechtigkeit. Hinterfragen ist Verrat. Staatshörigkeit ist links, Gehorsam ist progressiv. Impfen ist Freiheit.

Und seltsamerweise scheinen für die Kultopfer die negativen Impffolgen das zu sein, was für den gesunden Menschenverstand die Infektionskrankheit ist. Plötzlich gelten wieder folgende Prinzipien:

1. Es ist wichtig, bei der Todesursache genau hinzusehen und Vorerkrankungen zu berücksichtigen.

2. Wer alt ist und stirbt, hat vielleicht eh seine Lebenserwartung überschritten. Niemand lebt ewig.

3. Leben ist nun mal Risiko, man muss gewisse adverse Effekte in Kauf nehmen.

4. Eigenverantwortung ist wichtig; ich will nicht, dass der Staat mir vorschreibt, ob ich AstraZeneca nehme oder nicht.

5. Wir dürfen uns nicht von emotionalen Bildern und tragischen Einzelfallgeschichten in den Medien Angst machen lassen und in Panik verfallen.

6. Wir können nicht die Grundrechte und Freiheiten von Millionen einschränken, nur weil einige erkranken und die bloße Möglichkeit eines Kollapses des Gesundheitssystems besteht.
Maßnahmengläubige und Grundrechteleugner

So erobern sie sich auf perverse Weise das zurück, was sie einst als gesunden Menschenverstand kannten. Aber da in ihrer Welt gesund das neue Krank ist ... Es ist ein kranker Menschenverstand, und da Krankheit für sie symptomlos ist, können sie es nicht erkennen. Aber ein paar Fragen an die Coronazis und Lockdownfetischisten hätte ich da noch:

Fühlt ihr euch eigentlich schlecht, wenn ihr daran denkt, dass sie bei den vergangenen Überlastungen des Gesundheitssystems nicht lauthals nach grundrechtseinschränkenden Maßnahmen geschrien haben? Und auf wessen Kosten machen wir eigentlich die Lockdowns, wenn die Menschen nichts mehr haben, was sie opfern können?

Überhaupt sollte man, bevor man mit Maßnahmengläubigen und Grundrechteleugnern sich auf eine Diskussion einlässt, folgende drei Fragen stellen:

1. Hat dich die Pflegesituation vieler älterer Menschen bereits in den letzten Jahren empört und dazu gebracht, tätig zur Verbesserung beizutragen oder sie lautstark von der Politik zu fordern?

2. Hast du bereits vor, während oder nach den letzten Grippeepidemien drastische Einschnitte in das gesellschaftliche Leben gefordert, um erneute Überlastungen des Gesundheitssystems und 25.000 Tote zu vermeiden?

3. Hast du dein Kind einem Pharmaunternehmen oder „der Wissenschaft“ zur Verfügung gestellt, damit an ihm die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit von Impfstoffen für Kinder getestet werden können?

Wenn eine oder mehrere Fragen davon mit nein beantwortet werden, wäre die Anschlussfrage: Sagt dir der Begriff „Heuchelei“ etwas?

„Was hätte man denn anderes tun sollen?“

Und uns selber können wir fragen:

Welchen Spruch werden wir wohl in fünf Jahren von denjenigen, die mit ihrem Mitläufertum derzeit die Zukunft und die Gesundheit unserer Kinder zerstören und zur Traumatisierung einer ganzen Generation beitragen, am häufigsten hören?

1. Wir wussten es doch nicht besser!

2. Das hat uns so niemand gesagt!

3. Alle haben es so gemacht, das konnte doch nicht falsch sein.

4. Was soll man als Einzelner schon groß tun?

5. Was hätte man denn anderes tun sollen?

6. Wir haben es doch nur gut gemeint!

7. Wir wurden halt von Politik und Medien manipuliert!

8. Aber die Wissenschaft war sich doch einig!

9. Ich war gar nicht richtig mit dabei, ich hab immer nur so getan?

10. Ich hab doch nur Befehle befolgt!

Oder wird es doch ein herzliches „Heil Corona!“ sein?

Aber stellt euch nur mal vor, wie es sein muss, Anhänger eines Kults zu sein, dessen Propagandisten die geistige Klarheit, die Ausstrahlung und die rhetorische Potenz eines Karl Lauterbach haben. Ein Mensch, der einfach nur einmal fest in den Arm genommen werden muss. Ganz fest.

Manchmal tun sie mir fast leid, die Kultopfer. Nicht mal einen anständigen Kult wie früher, mit charismatischen Führerpersönlichkeiten, einnehmender Ästhetik und leidenschaftlicher Rhetorik, mit Flaggen, Symbolen und Liedern gönnt man ihnen.

Ihr Kult ist nach außen hin so banal und bieder wie er im Innern inkonsistent, ängstlich und lebensfeindlich ist.

Doch heute ist mir auch eines klar geworden: An einem gesellschaftlichen Leben, das von denjenigen gestaltet wird, die die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben vom Impfstatus eines Menschen abhängig machen wollen, möchte ich gar nicht teilnehmen.






Donnerstag, 1. April 2021

Politische Arroganz und Fragen, die nicht gestellt werden

Die Chefin der Linken (ich kann und will mir ihren Namen nicht merken, jedenfalls die mit dem Blumenstrauß und der Hasenscharte) bekommt gerade ganz schön mediales Feuer.

Zu Recht.




In zwei Talkshows bzw. Interviews hat sie sich in letzter Zeit nicht gerade sattelfest gezeigt, sowohl was das eigene Parteiprogramm angeht als auch allgemeine politische Sachfragen und noch viel schlimmer: die Lebensrealität. Zuletzt bei Markus Lanz.

Einige Medien haben das inzwischen auch kommentiert und sie erheblich kritisiert.

Zum Beispiel hier oder hier.

Diesen Kritikern gemein ist, daß sie vor allem die Ahnungslosigkeit der Co-Parteichefin der Linken anprangern. So auch Markus Lanz selbst in seiner Talkshow.

Nun kann man aber durchaus mit Recht sagen, daß Chefs von Organisationen nicht immer jedes Detail wissen müssen. Dazu ist die Menge an Informationen innerhalb der Organisation als auch außerhalb, die aber für die Organisation relevant sind, schlicht zu groß.

Man muss nicht alle Einsätze der Bundeswehr kennen, um grundsätzlich gegen Kampfeinsätze der Bundeswehr im Ausland zu sein.

Man muss auch nicht die Erbschaftssteuer im Detail kennen, um für eine Erhöhung derselben zu sein.

Für all das hat man Mitarbeiter, Referenten und sonstige Fachleute, die dann das ausarbeiten, was die Chefs im Großen und Ganzen an Ideen vorgeben. Das gilt für Unternehmen und auch für Parteien. Zumal bei Parteien noch viel von den Ideen im Koalitions- und Ausschuss-Geschacher verloren geht.

Also sei es drum.

Was mich vielmehr stört, ist zum einen die völlige Abwesenheit eines Bezuges zur Realität bei den meisten Politikern und zum anderen das Stehenbleiben von Journalisten an einem bestimmten Punkt.

Okay, Ehre, wem Ehre gebührt und ich muss sagen, daß Markus Lanz in den letzten Monaten für mich erheblich an Profil gewonnen hat. Er ist nicht mehr nur der selbstverliebte Schwafler, dem es ausreicht, der Liebling von gelangweilten Geschwätzwissenschaftlerinnen und Schwiegermamas in spe zu sein, sondern er kann tatsächlich mal unangenehme Fragen stellen und damit unangenehme Situationen für Politiker schaffen, etwas, das man bei Anne Will und den anderen Hofberichterstattern im TV nicht findet.

Aber Markus Lanz hört eben an einer Stelle auf, wo es grundsätzlich und interessant wird. 

Ja, er führt die linke Parteichefin schon gehörig vor, wenn er sie fragt, ob sie ernsthaft will, daß jemand mit einem Vermögen von 10 Mio mal eben 30% davon an den Staat abgeben soll. Einfach so. Und wenn sie dann meint, daß sie das "angemessen" findet und dann gespenstische Ruhe im Studio herrscht, ist das schon ein entlarvender Moment.

An dieser Stelle hätte jedoch perfekt die Frage gepasst, ob sie denn wirklich keinerlei Skrupel dabei hat, anderen Menschen etwas wegzunehmen, oder zu stehlen? Denn genau das ist es, was die Linken und andere Parteien wollen - das Geld fremder Menschen stehlen. Auch konservative Politiker tun nichts anderes. Sie unterscheiden sich nur im Grad der Ausbeutung, also darin, wieviel sie dem Bürger zum Leben übrig lassen wollen.

Und diese Skrupellosigkeit muss wieder und wieder enttarnt werden. Da sitzt diese Politikerin mit eiskalter Mine und in totaler Gelassenheit im Studio und denkt nur über den Umfang des Raubes nach, den sie und ihre Mittäter planen. 

Und wenn sie sagt, daß man doch nicht darüber reden müsse, daß der Staat seine Einnahmensituation verbessern müsse, dann sollte Herr Lanz nicht mit "ist schon klar" antworten, sondern mit "Natürlich müssen wir darüber reden!".

Und er sollte die Tatsache im Kopf haben und erwähnen, daß die Einnahmen des Staates seit Jahrzehnten kontinuierlich steigen und der Anstieg gerade in den letzten Jahren deutlich stärker wurde. Und trotzdem hat das Geld nie gereicht. Und immer hat ausgerechnet das gefehlt, was die bösen Steuerflüchtlinge dem "Staat gestohlen" haben. Seit Jahrzehnten fehlt immer genau dieses Geld, um Schulen und Kindergärten zu bauen/sanieren oder Straßen oder Sozialwohnungen.

Und wenn sie über Vermögensabschöpfung bei der Wertsteigerung von Eigenheimen schwafelt (ohne dabei zu begreifen, daß der Wert nur auf dem Papier steht, solange der Eigentümer in dem Haus wohnt) und wenn dann ein Studiogast fragt, ob man denn dann auch Geld zurückbekommt, wenn der Wert des Hauses mal sinkt, dann antwortet sie dreist, daß das die falsche Frage wäre und lenkt dann in bester Politiker-Manier ab und sagt: die Frage ist doch eher, wie wir die Lasten der Gesellschaft fair verteilen. Und keiner grätscht dazwischen und stoppt sie in ihrer Arroganz und sagt: "Nein! Das ist überhaupt nicht die falsche Frage! Das ist meine Frage und ich will darauf eine Antwort!"

Nein, man lässt die Politiker schwafeln und weiter Phrasen dreschen.

Da, wo es wirklich spannend wird, wo man Politiker auf ihre grundlegenden Prinzipien testen kann und ihre niederen Instinkte entlarven kann, da hören die meisten Journalisten auf. Wenn sie es überhaupt bis zu diesem Punkt schaffen.

Aber immerhin, man muss dieser Frau nur dabei zusehen, wie sie eiskalt den nächsten Raubzug am Bürger plant und man weiß, daß es oberstes Prinzip sein sollte, den Mächtigen den Zugang zu Ressourcen jeder Art zu erschweren und auf das Allernötigste zu begrenzen.

Machen wir uns nichts vor: Menschen sind soziale Wesen und werden immer in Gruppen zusammenleben. Dieses Zusammenleben muss auch organisiert werden und es muss Regeln geben, an die sich alle halten. Und irgendwer muss diese Regeln auch beschließen und durchsetzen. Also es wird immer eine Form von Herrschaft geben, die Frage ist nur, wie umfangreich und wie lange sie gewährt wird.

In jeder Verfassung eines Staates oder einer wie auch immer benannten Gemeinschaft von Menschen, in der über Umlagen gewisse Dinge für alle finanziert werden, sollte in dem Teil, in dem es um die Finanzierung geht, der erste Paragraph lauten:

"Die Regierung hat kein eigenes Geld! 

Sie ist Treuhänder des Geldes der Bürger, welche ihr dieses zur Erfüllung der (eng begrenzten) Aufgaben zur Verfügung stellen. Die Regierung darf nicht mehr Geld ausgeben, als sie vom Bürger erhält. Die Regierung ist verantwortlich für einen zweckgebundenen Einsatz der Gelder..."

So etwas oder so Ähnliches gehört eigentlich auch in den Finanzteil unseres Grundgesetzes.

Jedoch sind Politiker weit entfernt von solchen Gedanken. Außer, wenn ein Bürger mal etwas zurückhaben will, dann heißt es plötzlich: wir können ja nicht einfach so das Geld der anderen Bürger verteilen.

Von Linken braucht man so etwas natürlich nicht zu erwarten, denn es wird nur sehr selten so kalt, daß ein Linker seine Hände in seine eigenen Taschen steckt. Aber wie schon gesagt, in Abstufungen denken und verhalten sich die meisten Politiker so.

Deswegen lasst uns die entlarven und zur Verantwortung ziehen, wo immer es geht. Und lasst uns auch die Fortschritte begrüßen und verbreiten, die Journalisten auf dem Weg der Erkenntnis und Freiheit machen.