Donnerstag, 24. Juli 2025

Es ist etwas anderes, wenn sie es tun.

Großes Kino!!!

"Flinten-Uschi" oder "Zensursula" oder "Uschi von der Lügen" ist auf großer PR-Tour in China.




Sie will dort gut Wetter machen und irgendwie mit den Chinesen irgendwas verhandeln, wovon die europäische Wirtschaft profitiert. Denn:

„Ein neues Gleichgewicht in unseren bilateralen Beziehungen ist unerlässlich“, sagte die EU-Kommissionschefin mit Blick auf ein Defizit der EU im Güterhandel, das allein in den ersten sechs Monaten 2025 den Rekordwert von 143 Milliarden Dollar erreicht hat."

Ach was!

Ein Handelsbilanzdefizit ist schlecht?

Also als das Donald Trump vor einer Weile gesagt hat, haben ihn alle beschimpft und ausgelacht.

Es macht also doch einen Unterschied, wer etwas sagt.

Die Lösung hat die frühere "Flinten-Uschi" auch:

"...„für China und Europa entscheidend, unsere jeweiligen Sorgen anzuerkennen und echte Lösungen vorzuschlagen“."

Oh ja, das wird Xi ziemlich beeindrucken! Er wird sich ganz sicher aufmerksam die Sorgen anhören, die ihm "Lord Helmchen der EU" vorträgt und gesapnnt auf die "echten Lösungen" warten.

Wie "echte Lösungen" aussehen könnten, hat der geschmähte US-Präsident jetzt mit zahlreichen Handelsabkommen gezeigt. Vor einer Weile schon mit UK und Vietnam (mein Vietnam-ETF steigt seitdem sehr schön an), zuletzt mit Japan und Indonesien.

Und die EU hat noch Zeit bis Ende August, um zu einer Lösung zu kommen und hohe Zölle zu vermeiden. Bei den anderen Ländern hat genau dieser Ansatz funktioniert. Mit China verhandelt die US-Regierung noch und ich bin sicher, daß es da gar nicht kuschelig zugehen wird und daß die Chinesen viel ernster nehmen als die besorgten Marionetten aus Brüssel.

Ich hoffe, sie hält ihren Kettenhund Kallas and er kurzen Leine, damit die mit der typischen Mischung aus Dummheit und Sendungsbewusstsein und diplomatischen Ungeschick (woher kenne ich nur diese Mischung schon?) nicht jegliche Hoffnung auf kleine Erfolge zerstört.

Immerhin kommen jetzt auch "Experten" zu Wort, die das gleiche öffentlich sagen dürfen, wofür Trump noch beschimpft wurde.

David Autor, Ökonom am MIT warnt vor einem China-Schock 2.0. Den ersten China-Schock hatte er vor Jahren schon treffend analysiert:

"Gemeint ist damit der Eintritt von mehr als 100 Millionen chinesischen Industriearbeitern in den Weltmarkt zwischen 1999 und 2007. Nach Berechnungen des Experten habe dies damals rund ein Viertel aller Jobs in der US-Industrie „vernichtet“. Das betraf vor allem die arbeitsintensive Produktion von Bekleidung, Spielzeug, Elektroartikeln und Autozubehör."

Klingt auch irgendwie nach Trump oder? Aber als er das gesagt hat... naja, wissen wir schon.

Und dann schlägt der Ökonom auch noch Lösungen vor. Die USA und die EU sollten ihre Handelspolitik aufeinander abstimmen, anstatt sich gegenseitig mit Zöllen zu belegen.

Also erstens: wieso sollte Trump das tun? Er ist US-Präsident und verfolgt das Interesse der USA. Er ist nicht der Interessenvertreter der EU. Das müssen diese Dilettanten hier schon selbst hinkriegen.

Zweitens: genau das kann aus Trumps Interessenvertretung der USA werden. Man setzt sich mit ihm zusammen und handelt etwas aus, was für beide Seiten von Vorteil ist. Bisher hatten die USA jedenfalls große Nachteile im Handel mit der EU. Und Handelsbilanzdefizite sind ja nun offiziell ein Problem, wie wir von UvdL in China lernen durften.

David Autor meint dann auch, man müsse China mit seinen eigenen Waffen schlagen. Er meint damit, chinesische Firmen einzuladen, in den USA Fabriken zu eröffnen. Nun abgesehen davon, daß das ein wenig naiv ist, weil die chinesische Kommunistische Partei das nicht so einfach zulassen wird, macht Trump genau DAS mit anderen Ländern, wo die Regierungen nicht so massiv in die Wirtschaft eingreifen. Er will, daß mexikanische Produktion in die USA kommt, oder kanadische. Europäische Autohersteller sollen in den USA produzieren und nicht von Europa dorthin exportieren. 

Also Trump versucht genau das mit anderen Ländern, was der Ökonom vorschlägt, Aber wenn Trump das sagt... naja, wir wissen es schon.

Und dann schlägt der Ökonom noch vor, der Staat solle wieder aktiv werden! Zusammen mit Privatkapital soll er Investitionen in neue Technologien fördern.

Wieso nicht nur privates Kapital? Bisher sind Apple und Nvidia und Google und Microsoft und andere Tech-Giganten ohne staatliche Hilfen zu Weltmarktführern geworden. Wie wäre es damit, einfach die Bedingungen für private Investitionen und wirtschaftliche Aktivitäten zu erleichtern, anstatt den Leuten über Steuern Geld wegzunehmen um es dann wieder zurückzugeben? Und mit dieser Art von "Staatswirtschaft" kann sowieso niemand mit China mithalten!

Nein, die Lösung ist freie Marktwirtschaft in den eigenen Ländern. Die schulden- und steuerfinanzierte chinesische Wirtschaft wird das nicht ewig durchhalten. Private Investitionen, die Profit abwerfen sind da nachhaltiger!



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