Es war wieder Bastelstunde im grünen Klima-Kindergarten.
Ergebnis ist diese Info-Kachel mit vermeintlichen Fakten über Indien.
Da hat sich jemand Mühe gegeben, das Bild mit typisch indischen Mandalas oben und unten zu verschönern.
Weniger Mühe allerdings wurde auf den Inhalt verwendet. Okay, die 1,46 Mrd. Einwohner könnten stimmen, aber das ist ja nur eine Zusatzinfo.
Die wesentliche Botschaft lautet, daß 50% des Stroms in Indien aus CO2-freien Quellen kommt. Und das ist schlicht falsch. Fake News.
Hier sieht man mal wieder, daß Klimakasper keine Ahnung von Naturwissenschaften im Allgemeinen und von Physik im Besonderen haben.
Die kennen halt nicht den Unterschied zwischen Arbeit und Leistung.
Ursprung dieser Kachel ist dieser Artikel in der "times of india".
Da steht: die Hälfte der Stromkapazität besteht nur aus nicht-fossilen Quellen. Abgesehen davon, daß Windmühlen und Solaranlagen aus Materialien bestehen, deren Herstellung eine Menge CO2 verursacht, liegt das Problem hier im Wort "Kapazität". Das verstehen Klimakasper offenbar nicht.
Kapazität ist das Leistungsvermögen, also die theoretisch mögliche physikalische Leistung, mit der physikalische Arbeit verrichtet werden kann. Eine Windmühle mit 15 MW hat eine Leistung von 15 MW. Wenn sie diese Leistung eine Stunde lang abliefert, dann wurde eine Arbeit von 15 MWh verrichtet. Die Windmühle hat eine Stunde lang eine Leistung von 15 MW abgegeben.
Also die Angabe im Artikel der "toi" ist richtig. Die Kapazität der indischen, nicht-fossilen Stromerzeugungsanlagen beträgt etwa 50%. Das bedeutet halt nur nicht, daß 50% des indischen Stroms damit erzeugt wurden.
Und jeder Hilfsschüler, dem man das mit etwas Geduld erklärt, versteht das.
Wenn kein Wind weht, dann produziert die Windmühle mit einer Leistung von 15 MW keinen Strom. Also genau 0 MWh.
Der tatsächliche Strommix in Indien, also das, was in den unterschiedlichen Kraftwerkstypen produziert wird, sieht so aus:
Also 50% der installierten Leistung für Stromerzeugung in Indien erzeugt gerade mal etwa 23% des Stroms.
Das ist die Realität und nicht, was die Fake News in der Info-Kachel behaupten.
Übrigens, da steht ja was von "DER KLIMA BLOG" in der Kachel. Ich weiß nicht, ob die Leute von diesem Blog die Kachel selbst gemacht haben oder ob das nur vom Ersteller eingefügt wurde.
Egal, diesen Blog gibt es natürlich und es ist eine weitere Faser in diesem undurchschaubaren Netzwerk-Knäuel von Vereinen, NGOs, Instituten, Privatpersonen und sonstigen Einrichtungen, die den Klima-Alarmismus vorantreiben und das Thema überall pushen.
Lustig, was der "KLIMABLOG" selbst über sich sagt:
"Die Branche befindet sich schon seit längerem in der bekannten Medienkrise, die sich vor allem durch einen technologischen Wandel und damit einer Veränderungen von Geschäftsmodellen äußert. Medienunternehmen haben auch deshalb Angst, dem Thema Klima den Raum zu geben, welcher dafür notwendig wäre. Das führt zu einer falschen Gewichtung von Klimathemen im Breitbandjournalismus und hat wiederum direkte Auswirkungen auf Politik und Gesellschaft."
What?
Medienunternehmen haben Angst, dem Thema Klima Raum zu geben?
Wir werden sozusagen "zugeschissen" mit diesem Thema! Vom kleinen lokalen Wurstblatt bis hin zu den großen Outlets und den Zwangsanstalten des ÖRR... quasi täglich belästigt man uns mit Fake News wie oben und mit Katastrophenmeldungen und Horror-Szenarien. Wer das als "falsche Gewichtung" im Breitbandjournalismus bezeichnet, weiß nicht, wovon er redet und ist ein Ideologe!

Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen